"Die Mariannenstraße ist sehr schön geworden" - Stadtumbau und Beteiligung im Programmgebiet "Leipziger Osten"

Interviewer:„Sie finden das bestimmt auch schlimm, dass hier die ganzen Häuser abgerissen werden, oder?“ Befragte: „Nee, dann sieht’s hier endlich wieder ordentlich aus, wenn die Ruinen weggerissen werden und es dann grün wird.“ So ein Ärger, der Journalist mit dem fertigen Beitrag in der Tasche ist enttäuscht. Stadtumbau im Leipziger Osten findet im Konsens zwischen Bürgern, Eigentümern und Verwaltung statt. Viele wissen Bescheid oder freuen sich über die Aktivitäten im Stadtteil, da sie mit dem Abriss noch lange nicht enden.

Bevölkerungsrückgang, städtebaulicher Erneuerungsbedarf, Leerstand, ökonomische und soziale Probleme sowie Imagedefizite haben einen Problemdruck verursacht, der die Stadt Leipzig trotz der Erfolge im „klassischen“ Erneuerungsprozess zum Handeln zwang. Seit 1999 ist der Leipziger Osten als benachteiligtes Quartier mit damals 29.000 Einwohnern auf 340 ha eines der größeren Fördergebiete des Programms Soziale Stadt. Für die weitere öffentliche Kofinanzierung stehen in einem leicht vergrößerten Programmgebiet seit 2001 auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung (nach „VwV Stadtentwicklung“ des Freistaates Sachsen). Weitere Mittel können über die Programme Stadtumbau Ost, E&C (Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten) und – dies besonders erfolgreich – über LOS („Lokales Kapital für soziale Zwecke“) für den Stadtteil produktiv eingesetzt werden.

Mit dem Stadtentwicklungsplan Wohnungsbau und Stadterneuerung (STEP W+S) wurde bereits 2000 eine gesamtstädtische Strategie mit räumlicher Schwerpunktsetzung für die Bündelung des öffentlichen Mitteleinsatzes in Problemgebieten beschlossen (Fortschreibung 2003). Neben URBAN II im Leipziger Westen (Fördergebiet) legte der Stadtrat den Leipziger Osten als Schwerpunkt der integrierten Stadtteilentwicklung fest und sicherte anschließend einen Finanzierungsrahmen. Da eine deutliche Unsicherheit über die Entwicklungsperspektive des Stadtteils bestand, wurde ein Plan erarbeitet, der sich intensiv mit verschiedenen Leerstandsszenarien und den Folgen für den Stadtteil auseinander setzte, aber auch mit innovativen Projekten die Chancen des Stadtumbaus für den Stadtteil aufzeigte: Mit dem Konzeptionellen Stadtteilplan Leipziger Osten wurde ein räumliches Leitbild für 2020 entwickelt, das mit dem „Grünen Rietzschkeband“ viel diskutierte Stadtumbauprojekte wie „Hirschgehege“, „Dunkler Wald“ und „Lichter Hain“ beinhaltete (vgl. Giseke/Lütke Daldrup 2002; Stadt Leipzig 2003).

Das „Grüne Rietzschkeband“ wurde als „Projektbündel“ des Stadtumbaus in das Konzept eingearbeitet und vielfältig mit den anderen Handlungsfeldern verknüpft. In der Umsetzung wurden aus dem Konzeptionellen Stadtteilplan Leipziger Osten (KSP) drei räumliche Schwerpunkte abgeleitet: der Stadtteilpark Rabet, die Eisenbahnstraße als Einkaufsstraße und die Wurzner Straße als Standort des „Dunklen Waldes“ und des „Lichten Hains“. Entgegen der leider zu oft gehörten Verkürzung des Stadtumbaus Ost auf einen Weg des Wohnungsabrisses wird in den räumlichen Schwerpunkten des KSP versucht, mit einem gezielten Einsatz öffentlicher Mittel für den Stadtumbau Impulse sowohl für die Wirtschaft als auch für das soziale Leben im Stadtteil zu generieren. Hier werden Maßnahmen der einzelnen Handlungsfelder gezielt miteinander verbunden, um über Synergieeffekte eine deutlich erhöhte Wirksamkeit beim Einsatz knapper städtischer Eigenmittel und akquirierter Fördermittel zu erreichen (vgl. www.leipziger-osten.de).

Planung und Umsetzung des Stadtumbaus vor Ort mit den lokalen Akteuren und Eigentümern finden auf verschiedenen Ebenen statt: Information, Beteiligung und Kooperation. Dazu werden jeweils möglichst unterschiedliche Methoden gewählt, um in den verschiedenen Zielgruppen in der Bürgerschaft wahrgenommen zu werden resp. mit interessierten Partnern zielorientiert zusammenarbeiten zu können.

 

Information: „Stadtumbau erleben“ im „Dunklen Wald“

Nachdem über den informellen Beteiligungsprozess zum gesamtstädtischen STEP W+S die Grundlagen über die Problemsituation im Wohnungsbestand bekannt und öffentlich diskutiert wurden, wurde insbesondere das Forum Leipziger Osten als wichtigste Diskussionsplattform mit vierteljährlichen Treffen und regelmäßigem Besucherstamm von ca. 150 Personen genutzt, über den weiteren Planungsprozess zu informieren. Hier wurde der direkte Kontakt und die Möglichkeit zu Information und Diskussion genutzt.

Zusätzlich wurde im Leipziger Osten vom Stadtteilmanagement eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit betrieben, die sich aktuell Printmedien, Internet und Versand von E-Mail-Newslettern bedient, um die Bürger zu informieren. Im Printbereich werden mit unterschiedlichen Zielgruppen themenbezogene Flyer, Plakate für Veranstaltungen, Broschüren und die vierteljährlich mit einer Auflage von 12.000 Exemplaren erscheinende Stadtteilzeitung „Leipziger Osten“ erstellt. Im Rahmen eines LOS-Projektes konnten hier auch einige Ausgaben in arabischer, vietnamesischer und russischer Sprache für die wichtigsten im Stadtteil vertretenen Migrantengruppen produziert werden. Über www.leipziger-osten.de steht eine – wenn auch nicht gerade niedrigschwellige – Informationsmöglichkeit bereit, die sowohl grundlegende Infos zu Förderprogrammen, zum Stadtteil und zu den Projekten im Leipziger Osten als auch Aktuelles, Termine und Kontaktdaten anbietet. Die in Teilbereichen des Programmgebietes aktiven Quartiersmanagements Volkmarsdorf und Neuschönefeld betreiben für die umfangreichen Projekte in Zusammenarbeit mit den Bewohnern eine erfolgreiche eigene Öffentlichkeitsarbeit, die sich auf ihre jeweiligen Arbeitsfelder – z. B. die Begleitung des Stadtumbaus, die Umsetzung von Zwischennutzungsprojekten – sowie Zielgruppen bezieht (www.volkmarsdorf.de, www.neuschoenefeld.de).

Der „Dunkle Wald“ ist ein zentraler Baustein im Stadtumbauprojekt „Grünes Rietzschkeband“: Mit der Schaffung einer durchgehenden Begrünung des stadtteilprägenden gründerzeitlichen Straßenzuges Wurzner Straße nach schrittweisem Abriss der leerstehenden Gebäudesubstanz wird durch dichte Bepflanzung eine städtebauliche Geschlossenheit „simuliert“. Gleichzeitig werden die städtebauliche Situation und die Nutzungsqualität durch ein attraktives Freiraumangebot aufgewertet. Am Beispiel dieses Umbauprojektes konnte mit der Veranstaltungsreihe „Stadtumbau erleben“ erreicht werden, die verschiedenen Schritte des Stadtumbaus in einzelnen „Events“ über einen längeren Zeitraum öffentlich nachvollziehbar zu machen. Es wurde der Zustand vor dem Abriss historisch und künstlerisch thematisiert, eine Hip-Hop-Party im Abrisshaus mit Infoangeboten zum Stadtumbau für Jugendliche organisiert, der „erste Baggerbiss“ inszeniert, gegenüber ein „Hochsitz“ zur Beobachtung des Umbaus errichtet, zur ersten Baumpflanzung eine Patenschaft mit einer Kita ins Leben gerufen und der Oberbürgermeister zur Eröffnung gewonnen, mit Kindern Sonnenblumen zu pflanzen. Der Prozess, der über anderthalb Jahre lief, wurde dokumentiert und in einem Filmprojekt auf DVD veröffentlicht.

Über regelmäßige Veranstaltungen (z. B. ein „Stadtumbau-Brunch“ im Rahmen einer Aktionswoche zur Stadterneuerung der Stadt Leipzig), Führungen, Begehungen (so z. B. im Rahmen des Projektes „Shrinking Cities“ der Kulturstiftung des Bundes) und Begleitung von Exkursionen wird der jeweils aktuelle Stand der Arbeiten dokumentiert und kritisch unter die Lupe genommen.

 

Beteiligung: Stadtteilpark Rabet

Der Stadtumbauprozess kann jedoch nicht allein über Information mit hoher Akzeptanz und im Konsens des Stadtteils durchgeführt werden. Beteiligung und Kooperation schaffen erst den notwendigen Rückhalt und auch die lokale Anpassung und „Erdung“ der erdachten Lösungsansätze bei den verschiedenen Ziel- und Nutzergruppen.

Die Erweiterung und Neugestaltung des Stadtteilparks Rabet zwischen Neustadt-Neuschönefeld und Volkmarsdorf ist eine der drei Schwerpunktmaßnahmen des Stadtumbaus entsprechend des Konzeptionellen Stadtteilplans Leipziger Osten und setzt wichtige Impulse für Freizeit, Erholung und Image im gesamten Gebiet. „Das Rabet“ ist ebenfalls Bestandteil des „Grünen Rietzschkebandes“ und nutzt die geringe Flächennachfrage und die Verfügbarkeit von Grundstücken, um neue Freiräume und neue Wohnumfeldqualitäten im Stadtteil zu schaffen. Durch Erweiterung des seit Anfang der 1980er Jahre bestehenden Parks um 2 ha auf insgesamt 9 ha – Ruinen wurden beseitigt und Straßen aufgehoben! – wurden weitläufige Freiflächen und hochwertige Aufenthaltsbereiche geschaffen. Ein neuer Parkrand entsteht und bildet einen attraktiven Standort für Familienwohnen im eigenen Stadthaus. Die Stadt Leipzig führte für den Stadtteilpark 2003 ein Gutachterverfahren durch, um ein gestalterisches und funktionales Gesamtkonzept zu entwickeln: Eine Fachjury aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Politik, Anwohnern, Landschaftsarchitekten, Stadtteilmanagement und Quartiersmanagement beurteilte die Beiträge und fand einen überzeugenden Siegerentwurf.

Park Rabet mit zentralem Jugendclub nach der Umgestaltung

Bereits während dieses Verfahrens wurden Kinder, Jugendliche und Erwachsene beteiligt, um alle Bedürfnisse der zukünftigen Nutzer zu integrieren. In der vom Jugendamt organisierten Aktion „Check the Rabet” prüften Kinder und Jugendliche die Entwürfe und stellten ihre Ergebnisse der Jury vor. Die Jugendlichen gaben sich angenehm selbstbewusst und brachten einige Denkprozesse bei den „Experten“ über die Praxis in Gang. Eine Befragung des Quartiersmanagements von Kindern und Jugendlichen ergab wichtige Erkenntnisse für Gestaltung und Ausstattung vorgesehener Spielbereiche, die nach Abwägung von Machbarkeit und Kosten umgesetzt wurden. Als „empfehlende Bürgerstimme” (besetzt aus dem Forum Leipziger Osten mit interessierten Multiplikatoren aus dem Stadtteil) begleitet die AG Rabet aktiv die weiteren Schritte der Umgestaltung.

Auch hier gab es zahlreiche Veranstaltungen wie den ersten Spatenstich mit dem Stadtbaurat, Baustellenbegehungen mit dem Oberbürgermeister sowie Teilnehmern des Forums Leipziger Osten und Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil.

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am Stadtumbau im Leipziger Osten wurde insbesondere durch das Projekt „Stadtumbau nicht ohne uns – eine Stadt als Spielraum“ 2004 intensiv befördert. Kinder und Jugendliche werden durch die „üblichen“ Methoden kaum angesprochen, verbringen aber viel Zeit im Öffentlichen Raum. Ziel des Projektes, für das eine „Kinder- und Jugendbeteiligungsbeauftragte“ engagiert wurde, war es Kinder und Jugendliche besser über die Veränderungen zu informieren, sie zu beteiligen und in die Umgestaltungen auch aktiv einzubeziehen.

So konnte 2004 ein Fassadenwettbewerb im Rahmen der Sanierung und Erweiterung des mitten im Park gelegenen Jugendfreizeittreffs organisiert werden. Eine Kinder- und eine Erwachsenenjury wählten zwei, im Anschluss dann erfolgreich zu einem zusammengeführten, Entwürfe aus, die wiederum von Jugendlichen in gemeinsamer Aktion auf die vorbereiteten Wände gebracht wurden. Eine Videogruppe von Jugendlichen dokumentierte die „Malerarbeiten“ und stellte nach professionell kurzer Post-Produktion ihren Film auf der Sitzung des Forums Leipziger Osten im Jugendfreizeittreff den „älteren Herrschaften“ vor. Im September 2005 konnte die Fassade feierlich enthüllt werden: ein ambitioniertes und sehr gut angenommenes Projekt, das dem Deutschen Kinderhilfswerk ein „Spielraum-Preis“ wert war.

Der Stadtteilpark Rabet hat mit verschiedenen Stadtteilfesten und einem doch teilweise recht heißen Sommer seine erste Bewährungsprobe hinter sich und wird von der Bevölkerung von Anfang an angenommen und im besten Sinne benutzt. Vandalismus ist – sieht man von den leider üblichen Tags ab – bisher völlig ausgeblieben. Ein Hinweis auf die hohe Akzeptanz im Stadtteil, weil man von Anfang an Bescheid wusste und dabei war?

 

Kooperation: Projekte der Bürger in Eigeninitiative und im Ehrenamt, z. B. Bürgergarten Meißner Straße

Die höchste Qualität von Beteiligung wird auf der Ebene der Kooperation erreicht, wenn Bewohner und Eigentümer, Gewerbetreibende und Besucher mit der Unterstützung durch öffentliche Mittel und durch die Verwaltung eigene Projekte des Stadtumbaus durchführen: z. B. die temporäre Nutzung von Brachflächen, sei es als „Kohlgarten“ – eine Aktion mit Unterstützung des Quartiersmanagements Neuschönefeld – oder als „Bürgergarten“ an der Meißner Straße – eine Aktion des Bürgervereins Neustädter Markt e. V. – mit Spielgeräten und einem Schulgarten für die Schüler der nahen Grundschule oder als einfache, freigeräumte Fläche mit einem Weg, der die Verbindung zwischen Wohnbereich und Park für alle nutzbar macht.

Bürgergarten an der Meißner Straße

Am Anfang steht meist eine Idee des „man könnte doch mal“ und bei viel Glück und Unterstützung und Geduld können Projekte sogar das Licht der öffentlichen Wahrnehmung für sich gewinnen. Der „Bürgergarten“ an der Meißner Straße 42-46 ist so ein Projekt: Die Mitglieder des kleinen, wenn auch um so rührigeren Bürgervereins Neustädter Markt störten sich an der über die Jahre des Verfalls gewachsenen Brache gegenüber der Kirche und hatten die Idee, die Freifläche für alle im Quartier nutzbar zu machen.

Im Jahr 2000 wurden die ersten Gespräche mit dem Amt für Stadtsanierung (der Neustädter Markt liegt dazu noch im Sanierungsgebiet) aufgenommen und die Idee vorgestellt. Parallel wuchsen die Überlegungen zur temporären öffentlichen Nutzung von privaten Grundstücken, die über eine Vereinbarung zwischen Stadt und Eigentümer (Gestattungsvereinbarung) Dynamik in die Entwicklung des Quartiers brachte: Das Amt finanzierte – neben der organisatorischen Unterstützung – dem Bürgerverein die Erarbeitung des Konzepts, wie die Brache genutzt werden kann und beauftragte dann ein Landschaftsplanungsbüro mit der Ausführungsplanung und der Bauleitung. Davor wurde von Projektbeteiligten ein Ideenwettbewerb mit Kindern und Jugendlichen einer nahe gelegenen Jugendeinrichtung durchgeführt, dessen Ergebnisse mit einfließen konnten.

Nach fünf Jahren geduldiger Arbeit mit Konzepten, verschiedenen Eigentümern und der Stadt Leipzig konnte im Mai 2005 der Garten in Besitz genommen werden. Dazu gekommen waren ein Schulgarten, der in Kooperation mit der Grundschule von vis-à-vis entstand und künstlerische Interpretationen von Hauseingängen: die Hausnummern sollen symbolisieren, dass hier durchaus Stadthäuser z. B. für selbst nutzende Familien entstehen können. Mittlerweile befindet sich das Quartier – auch durch die Bemühungen des Vereins – im Aufwind und erste Familien haben sich im imagebelasteten Leipziger Osten ihr Gründerzeithaus nach eigenen Wünschen umgebaut! Der Bürgergarten Meißner Straße hat dazu sicher beigetragen: die unzähligen ehrenamtlichen Stunden und viel Geduld wurden seitens der Stadt mit über 35.000 € für die planerische und bauliche Umsetzung des Projekts „kofinanziert“. Gut angelegtes Geld: der Garten und der Schulgarten werden rege genutzt und das Quartier hat eine wohnungsnahe Brache als Freifläche für sich gewonnen.

Fazit: Stadtumbau braucht Beteiligung

Die hier als Ausschnitt aus verschiedenen Projekten aus der Stadtumbaupraxis dargestellten Ansätze belegen, dass Stadtumbau ohne eine kontinuierliche, an den Interessen der lokalen Akteure orientierte Beteiligung keine Erfolgsaussichten hat. Eigentlich eine Binsenweisheit, doch die einseitige Orientierung auf Wohnungsabriss, wie sie verstärkt gefordert wird, droht genau diese Erkenntnis zu ignorieren. Hier werden Chancen zur Identifikation mit der neu entstandenen Situation im Stadtteil und zur Akzeptanz der Maßnahmen verspielt.

Die Verbindung der Programme Stadtumbau Ost und Soziale Stadt sowie weiterer Programme wie z. B. im Leipziger Osten bietet gute Möglichkeiten – wenn die Kommunen in der Lage sind, die entsprechenden Eigenanteile zur Finanzierung der für gut und wichtig befundenen Projekte zur Verfügung zu stellen können!

Information, Beteiligung und Kooperation sind unverzichtbare Bausteine des Stadtumbaus, mit dem die Wirtschaftlichkeit des Wohnungsbestandes und der Infrastruktureinrichtungen, die Lebensqualität im Stadtteil und die Verbundenheit der lokalen Akteure mit ihrem Quartier verbessert werden. Diese Projekte müssen auf einem wirksamen Niveau fortgeführt werden, denn sie sind gleichzeitig Impulsgeber für Initiativen und Maßnahmen, mit denen die soziale, ökonomische und kulturelle Entwicklung in den Quartieren insgesamt angestoßen wird.

 

Literatur

Giseke, Undine; Lütke Daldrup, Engelbert  (2002): Stadtumbau im Leipziger Osten – Erste Annäherungen, in PlanerIn Heft 1/2002, S. 22 – 24

Stadt Leipzig (Hg.) (2003): Konzeptioneller Stadtteilplan Leipziger Osten – Stadt umbauen! Beiträge zur Stadtentwicklung, Band 39. Leipzig

Stadt Leipzig (Hg.) (2005): Neue Freiräume im Leipziger Osten. Reihe Stadterneuerung. Leipzig

Stadt Leipzig (Hg.) (2005): Filme aus dem Leipziger Osten. „Die Mariannenstraße ist sehr schön geworden“ und „Willkommen im Dunklen Wald“. DVD, Bezug über info@leipziger-osten.de

 

 

www.leipziger-osten.de

.........................................................................................................................................................

Dies ist ein Dokument der Seite www.schrumpfende-stadt.de
Erstelldatum: 30. Januar 2006
Autor: Andreas Kaufmann