Die Problematik des Stadtumbau Ost als Erbe der DDR-Stadtentwicklung?

Einführung

Wenn sich das Phänomen der bevölkerungsmäßig schrumpfenden Städte heute noch auf Ostdeutschland konzentriert und nach den Prognosen der Städtebauexperten erst später und in geringerem Ausmaß auch die alten Bundesländer erfassen wird, so ist diese Ursache nicht zuletzt auf spezifische Besonderheiten der DDR-Stadtentwicklung zurückzuführen. Denn schon die damalige Baupolitik, die wiederum ein Produkt von Wirtschafts- und Sozialpolitik war, hinterließ im Osten Deutschlands baulich-räumlich perforierte Städte. In umgekehrter Phasenverschiebung verlief die städtebauliche Entwicklung bis 1990.

Blicken wir auf die verschiedenen Perioden des Städtebaus in Deutschland nach 1945 zurück, so manifestierten sich diese immer zuerst in der BRD und vielleicht zehn Jahre später in anderer Intensität in der DDR. Einige Entwicklungen beschränkten sich, bedingt durch die unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen, auf die DDR (so etwa der große Einfluss des industriellen Wohnungsbaus), andere waren insbesondere für die Bundesrepublik charakteristisch (beispielsweise die Dominanz des Eigenheimbaus) und wurden auf dem Gebiet der ehemaligen DDR erst als Folge der Wende nachvollzogen.

Einen wesentlichen Unterschied in den natürlichen Voraussetzungen der Stadtentwicklung beider deutscher Staaten bildeten ihre gegenläufigen demografischen Tendenzen. Im Gegensatz zur BRD (einschl. Berlin-West), wo sich die Bevölkerungszahl zwischen 1950 und 1990 von 49,9 auf 63,2 Mio. Einwohner erhöhte, verringerte sich diese in der DDR (einschl. Berlin-Ost) während des gleichen Zeitraums von 18,4 auf 16,1 Mio. Einwohner. (Statistisches Bundesamt 1992: 50) Damit stand einem Zuwachs um 26,6% im Westen eine Abnahme um 12,5% im Osten Deutschlands gegenüber.

Erstaunlicherweise hat sich trotz sinkender Bevölkerungszahl auch in der DDR eine Ausweitung der Siedlungsflächen vollzogen. So erhöhte sich beispielsweise allein im Zeitraum zwischen 1975 und 1990 der Anteil der Baugebietsfläche an der administrativen Stadtfläche in Leipzig von 34% auf 39%, in Erfurt von 21% auf 27%, in Dresden von 32% auf 35%, in Gera von 19% auf 22% und in Potsdam von 18% auf 23%. (Hunger 1990: 62) Diese Flächenausdehnungen entstanden nicht im Zuge einer gezielten Stadtentwicklungspolitik, sondern vor allem als Folge einer sektoralen Wirtschaftsplanung in Bezug auf die Wohnraumversorgung, die zu folgenden Ergebnissen führte:

Es wurden Wohnungen an den falschen Standorten gebaut.

Wider bessere Einsicht bedeutete die Stadtentwicklung bis 1985 ganz überwiegend Stadterweiterung. Der dann in Gang gesetzte Übergang zum innerstädtischen Bauen – hier in Bezug auf den Neubau – hätte aufgrund fehlenden Bevölkerungspotenzials, selbst wenn die DDR fortbestanden hätte, nicht gereicht, die innerstädtischen Bauflächen zu füllen.

Es wurden zu viele Wohnungen gebaut.

Nachdem die Wohnungsbauproduktion über zwei Jahrzehnte lang dem tatsächlichen Bedarf hinterhergehinkt und sich die DDR-Bevölkerung ohne Hoffnung auf Besserung in ihrem Fortpflanzungsverhalten auf einen kontinuierlich anhaltenden Wohnraummangel eingestellt hatte, setzte eine neue SED-Führung 1971 mit aller Kraft eine mächtige Wohnungsbaumaschinerie in Gang, die sich im Laufe der Zeit verselbständigte und nicht mehr anzuhalten war. Die mehrmals verschobene Verlagerung des Bauens in die Innenstadt – hier in Bezug auf die Instandhaltung und Modernisierung – hatte zur Folge, dass die Bausubstanz immer mehr verfiel und die Bewohner, die eine baulich intakte und zeitgemäß ausgestattete Wohnung suchten, keine andere Wahl hatten, als in ein Neubaugebiet am Stadtrand zu ziehen.

Wie die nicht mehr beherrschbare Wohnungsbaumaschinerie verselbständigte sich im Wettlauf mit der Zeit auch der Verfallsprozess der aufgrund dieser Bevölkerungsbewegung leerstehenden Altbauten. Völlig vernachlässigt wurde in allen Berechnungen der zunehmende Instandsetzungsbedarf der nach 1945 entstandenen Wohngebäude. Trotz der für den Zeitraum nach 1990 vorgesehenen Reduzierung des Wohnungsbestands hätte sich, selbst wenn die DDR fortbestanden hätte, aufgrund fortschreitenden Verfalls weiterer Bausubstanz der Leerstand bis 2000 kaum vermindert. Über die bis 2000 entstandenen Abrissflächen hinaus hätte sich der Perforationsprozess der Innenstädte auch im Zeitraum danach fortgesetzt.

Es wurden die falschen Wohnungen gebaut.

Sämtliche Reproduktionsstrategien beschränkten sich auf Mehrfamilienhäuser. Die Erhaltung und Modernisierung der überwiegend in individuellem Besitz befindlichen Einfamilienhäuser war keine Aufgabe der Wirtschaftsplanung, sondern der einzelnen Eigentümer, die es erfindungsreich verstanden, ihr Eigentum trotz einer Vielzahl von Versorgungsengpässen Instand zu halten und ihren wachsenden Bedürfnissen entsprechend anzupassen. Die mit dem Wohnungsbau befassten Ökonomen räumten zwar ein, dass der geringe Anteil des Eigenheimbaus in der DDR nicht dem tatsächlichen Bedarf entsprach, sahen aber in Anbetracht der geringeren Wohnungsbaukosten im Mehrfamilienhausbau keine volkswirtschaftliche Möglichkeit, diesem Bedarf entgegenzukommen. (Wagner 1961: 197)

Anfang und Mitte der fünfziger Jahre erstreckte sich noch rund ein Drittel des vom Umfang her damals insgesamt bescheidenen Wohnungsbaus auf Ein- und Zweifamilienhäuser. Dies waren anfangs vor allem Neubauern-Häuser des zu Ende gehenden Bodenreformprogramms und Eigenheime als Fördermaßnahme für loyale Angehörige der Intelligenz, später Reihenhäuser der Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften. Mit zunehmender Orientierung auf das industrielle Bauen sank dieser Wert bis 1967 auf einen verschwindend geringen Anteil von knapp 1%, der im Gegensatz hierzu in der BRD im gleichen Jahr bei 47% lag. (Melzer/ Steinbeck 1983: 52)

Erst nach 1971 gewann der Eigenheimbau, den die marxistisch-leninistische Soziologie als „mit der weiteren Entfaltung der sozialistischen Lebensweise voll vereinbar“ betrachtete (Bauakademie der DDR 1988: 22), wieder ein gewisses Gewicht. Das auf dem VIII. Parteitag eingeleitete sozialpolitische Programm umfasste Maßnahmen, die vor allem für kinderreiche Familien die Finanzierungsbedingungen verbesserten und die Baustoffversorgung sicherstellten. Unter der Bedingung weitestgehender Selbsthilfe beim Bauen ließ sich der Wunsch nach dem Eigenheim insbesondere für diesen Personenkreis seitdem leichter verwirklichen. Der Anteil der Wohnungen, die in Ein- und Zweifamilienhäusern entstanden, stieg bis 1980 auf 16 %, betrug damit aber immer noch weniger als ein Viertel der westdeutschen Quote, die bis zu diesem Jahr auf 69 % angewachsen war. (Melzer/ Steinbeck 1983: 66f.) Wie damalige soziologische Untersuchungen in der DDR andeuteten, konnte auch mit dem gestiegenen Eigenheimvolumen den Wohnwünschen der Bevölkerung noch nicht in ausreichendem Umfang entsprochen werden. (Bauakademie der DDR 1988: 22)

Der Eigenheimbau kann aufgrund seines bescheidenen Umfangs im nachfolgenden außer Betracht bleiben. Er vollzog sich in der DDR fast ausschließlich in den zahlreichen in den zwanziger und dreißiger Jahren erschlossenen Einfamilienhausgebieten, in denen noch ein ausreichendes Baulandpotenzial zur Verfügung stand, und wirkte damit dämpfend auf die Stadterweiterung ein. Angesichts eines offensichtlich aufgestauten Bedürfnisses war aber damit zu rechnen, dass unter veränderten wohnungswirtschaftlichen Voraussetzungen, die eine freiere Wahl der Wohnform gestatteten, die Befriedigung dieses unerfüllten Bedürfnisses nachgeholt und somit ein Teil des Wohnungsbestandes im Plattenbau überflüssig werden würde.

Die Ursache für die Ausdehnung der Baugebietsflächen für Mehrfamilienhäuser ist im Unvermögen der DDR-Baupolitik zu suchen, das Verhältnis von Außen- und Innenentwicklung der Städte (in der damaligen Terminologie „extensive“ und „intensive Stadtentwicklung“ genannt) wirkungsvoll zu steuern. Hierüber wird, auf die verschiedenen Phasen des Städtebaus bezogen, im nachfolgenden zu sprechen sein.

Wiederbebauung kriegszerstörter Baugebietsflächen (1950-55)

Naheliegenderweise – vor allem in Anbetracht der weitgehend intakten unterirdischen Leitungsnetze – begann der Wohnungsbau nach der Trümmerberäumung um 1950 in konventioneller Mauerwerksbauweise auf den Standorten kriegszerstörter Bausubstanz sowie in den Baulücken der Stadtviertel, deren Entwicklung mit Kriegsbeginn zum Stillstand gekommen war. Soweit unerschlossenes Bauland in Anspruch genommen wurde, handelte es sich hierbei um Wohnsiedlungen für gänzlich neu entstandene Industriestandorte.

Das Wohnungsbauvolumen im ersten Fünfjahrplan (1951-55) war mit durchschnittlich 28.000 WE jährlich gering (berechnet nach Wagner: 30 u. Anl. 1) und hinterließ ein nicht nennenswert reduziertes innerstädtisches Baulandpotenzial.

Extensive Stadtentwicklung als Ergebnis betrieblicher Effektivität der Bau- und Energiewirtschaft (1956-1970)

Mit der im April 1955 von der Partei- und Staatsführung einberufenen 1. Baukonferenz der DDR, die in Abkehr von stalinistischen Dogmen unter der Losung „Besser, schneller und billiger bauen!“ stand und die konsequente Industrialisierung des Bauwesens einleitete (Ministerium für Aufbau 1955), begannen sich die Städte unter dem strikten Primat betrieblicher Effektivität der Bauwirtschaft zu entwickeln, die gleichzeitig den Produktionsbedingungen der Energiewirtschaft entgegenkam. Dem „Plan der sozialistischen Umwälzung des Bauwesens“ (Plan ... 1959) entsprechend erfolgte nach sowjetischem Vorbild die Umprofilierung der DDR-Wohnungsbauwirtschaft hin zur Plattenbauweise, deren entscheidender Vorzug in der Einsparung von Arbeitskräften bestand. Damit steigerte sich der Anteil der in Montagebauweise errichteten Wohnungen in der DDR bis 1964 auf einen Wert von 94 %, blieb auf diesem Niveau über einen mehr als zehnjährigen Zeitraum nahezu konstant, bis wieder ein leichter Rückgang einsetzte, der diesen Anteil auf 83 % im Jahr 1985 reduzierte. Dagegen erreichte die Montagebauweise in der BRD einen maximalen Umfang von nur 9 % der 1974 errichteten Wohnungen. (Hoscislawski 1991: 158, 200) In Anbetracht des mit dem Bevölkerungsrückgang einhergehenden schrumpfenden Arbeitskräftepotenzials schien diese Art rationellen Bauens für die DDR das einzige Mittel zu sein, in einem überschaubaren Zeitraum - und zwar bis 1965 - das Wohnungsdefizit zu beseitigen, das 1958 noch bei 730.000 WE lag. (Arndt 1960: 19)

Durch die Einführung der Plattenbauweise wandelte sich der Bauprozess zur Montage von Typenbauten aus standardisierten Fertigteilen nach dem Prinzip der Takt- und Fließfertigung um. Entgegen der bis dahin üblichen Praxis, ein einzelnes Gebäude den individuellen Gegebenheiten eines Grundstücks entsprechend zu entwerfen, verlangte der industrielle Bauprozess freies zusammenhängendes Gelände ohne einengende Bindungen durch bestehende Straßenführungen und vorhandene Bausubstanz. Nur dort ließen sich die starren Typenbauten rationell ohne Einschränkungen bei der Baustelleneinrichtung, ohne Schwenkbereichsbegrenzungen und ohne den Taktfluss hemmendes zeit- und kostenaufwändiges Umsetzen der Kräne montieren. (Wohlgemuth/Spalteholz 1959)

Die Konzentration des Wohnungsbaus auf so genannte Komplexstandorte begünstigte zugleich eine effektive Wärmeversorgung. Die Plattenbautypen waren grundsätzlich auf eine Beheizung mit Wärme ausgelegt, die nicht im Gebäude selbst erzeugt wurde. Im Vergleich zur weitgehend automatisierten Verbrennung von flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen, die gebäude- oder sogar wohnungsweise erfolgen kann, erforderte eine zentrale Wärmeversorgung auf der Basis fester Brennstoffe, nämlich unter der im Bemühen um energiewirtschaftliche Autarkie vorrangigen Verwendung heimischer Braunkohle, einen höheren Bedienungs- und damit Arbeitskräfteaufwand. Dieser konnte durch eine möglichst weitgehende Zentralisierung der Wärmeerzeugung in großen Heizwerken reduziert werden. Auch die Anlieferung der Rohbraunkohle und die Ascheabfuhr auf dem Schienenweg waren rationeller durchzuführen, wenn die Verbrennung in möglichst wenigen, dafür größeren Heizwerken erfolgte. Der Anteil der mit Fernwärme versorgten Wohnungen am gesamten Wohnungsbestand war damit 1990 in der DDR mit 25 % drei mal so hoch wie in der BRD. (Laschke/Förster 1993: 9) Die Verteilung der zentral erzeugten Wärme wiederum war ohne größere Energieverluste nur innerhalb eines begrenzten Umkreises möglich, gleichzeitig war die Anlage des hierfür notwendigen kostspieligen Leitungsnetzes nur wirtschaftlich, wenn daran möglichst viele Abnehmer angeschlossen werden konnten. (Zimmermann 1967: 5) Deswegen bildete „die konzentrierte Bauweise in den Städten die Voraussetzung für den Einsatz der Fernwärmeversorgung“. (Munser 1983: 20)

Wirksam werden konnten diese Formen betriebswirtschaftlicher Effektivität freilich nur durch die aus stalinistischer Zeit fortwirkende Auffassung von der Wertlosigkeit des Bodens. Abgeleitet von der marxistischen Arbeitswerttheorie wurde dem Boden kein Wert zugeschrieben, da er nicht das Ergebnis vergegenständlichter menschlicher Arbeit darstellte. (Deutsche Akademie ... 1961: 16) Die Bodenpreise blieben auf der 1936 eingefrorenen Höhe festgeschrieben und stellten bei der Inanspruchnahme der „grünen Wiese“ für den Wohnungsbau keinen Kostenfaktor dar. Ideologisch anrüchig und deswegen in der Praxis ausgeschlossen war selbstverständlich die Erzielung eines arbeitslosen Einkommens; so blieben die Mietpreise gleichfalls auf dem Niveau von 1936 fixiert. Ausgeschlossen war damit auch die Initiative des weiterhin existierenden privaten Grundeigentums, seine innerstädtischen Baugrundstücke zur Erzielung einer Grundrente der Bebauung zuzuführen.

Die oben genannten Faktoren hatten zur Folge, dass die Zahl kleiner Wohnungsbaustandorte seit Mitte der fünfziger Jahre kontinuierlich abnahm: Wurden im Jahre 1955 noch 31 % aller Wohnungen auf Standorten mit 1-20 WE errichtet, so schrumpfte der Anteil dieser Kleinstandorte bis 1963 auf 9 %. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich der Anteil von Wohnungen, die auf Großstandorten mit über 800 WE errichtet wurden, von 15 % auf 50 %. (Wagner 1964: 571) Die Konzentration des Wohnungsbaus in Komplexstandorten auf der „grünen Wiese“ bedeutete zwangsläufig, dass - abgesehen von repräsentativen Zentrumsbebauungen in flächenhaft zerstörten Gebieten - die in ausreichender Anzahl vorhandenen Bauflächen in den Innenstädten unbebaut blieben.

Vorbereitung des Übergangs zur intensiven Stadtentwicklung im Rahmen einer neuen ökonomischen Politik (1966-70)

Die Ende der fünfziger Jahre im Zusammenhang mit dem Siebenjahrplan (1959-65) ausgearbeitete Strategie zur Reproduktion der Wohnbausubstanz sah vor, im Jahr 1966 nach der bis dahin erwarteten Behebung des quantitativen mit dem Abbau des qualitativen Wohnraumdefizits, also mit Stadterneuerungsmaßnahmen durch Verlagerung des Bauens in die Innenstadt, zu beginnen, um so bis 1980 auch hinsichtlich der sanitär- und heizungstechnischen Wohnungsausstattung zeitgemäße Verhältnisse für alle DDR-Bürger zu schaffen. (Wagner 1961: 95)

Dabei sollte sich die Stadterneuerung, dem anerkannten Leitbild entsprechend, schwerpunktmäßig durch die Übertragung der für die Neubaugebiete am Stadtrand geltenden Planungsgrundsätze auf die Innenstädte nach vorausgegangener Beseitigung der Altbausubstanz vollziehen. Effektivitätsberechnungen stellten allerdings schon zu diesem Zeitpunkt die Durchsetzbarkeit dieser Reproduktionsstrategie in Frage, da ja für die neue städtebauliche Struktur auch in den vorhandenen Baugebietsflächen Erschließungsmaßnahmen durchzuführen waren und unter Berücksichtigung der auf eine Neubauwohnung in der Innenstadt umzulegenden Abbruchkosten die Fortführung des Bauens am Stadtrand preiswerter war. (Lorenz 1963: 43)

Gleichzeitig erkannten die Ökonomen auch die mit dem fortdauernden Bodenverbrauch verbundenen volkswirtschaftlichen Belastungen. So verringerte sich die landwirtschaftliche Nutzfläche in der DDR Anfang der sechziger Jahre um durchschnittlich 10.000 ha jährlich, was eine spürbare Belastung der auf Autarkie bedachten Nahrungsmittelwirtschaft zur Folge hatte. Neben ertragssteigernden Maßnahmen auf den verbliebenen Bodenflächen war es unumgänglich, in immer stärkerem Umfang landwirtschaftliche Produkte zu importieren. Zudem verursachte die überproportionale Ausdehnung der Siedlungsfläche wachsende laufende Aufwendungen für die Unterhaltung des städtischen Leitungs- und Verkehrsnetzes. (Günther/Stiehler/Tennert 1967: 7)

Ein grundsätzliches Umdenken bewirkten die schon zu Beginn des Siebenjahrplans auftretenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die nach dem Mauerbau 1961 anhielten und dramatische uneinholbare Planrückstände in allen Bereichen der Volkswirtschaft zur Folge hatten. Bald deutete sich an, dass auch das Ziel, den quantitativen Wohnungsmangel bis 1965 zu beseitigen, nicht mehr erreichbar war und somit der Übergang zum innerstädtischen Bauen verschoben werden musste. So wurde das Planziel von 691.000 im Siebenjahrplan zu bauenden Wohnungen nur zu 73 % erfüllt und es entstanden statt 98.700 im jährlichen Durchschnitt nur 72.000 Wohnungen. (Jenkis 1976: 213) Diese prekäre Gesamtsituation offenbarte die Reformbedürftigkeit der DDR-Wirtschaft und veranlasste die SED-Führung, 1963 auf dem VI. Parteitag ein „Neues ökonomisches System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft“ (NÖSPL) zu verkünden, das später auch als „Ökonomisches System des Sozialismus“ bezeichnet wurde, und mit dem die Effizienz der Kommandowirtschaft durch Einführung monetärer Steuerungsmechanismen, so genannter ökonomischer Hebel, erhöht werden sollte. Durch einen daraus resultierenden effektiveren Einsatz der Produktionsfaktoren, die Erhöhung ihres Wirkungsgrades mittels Rationalisierungsmaßnahmen, hoffte man den Übergang von der extensiv zur intensiv erweiterten Reproduktion des volkswirtschaftlichen Anlagevermögens vollziehen zu können.

Einhergehend mit dem Übergang zum NÖSPL überwand man die bisherige Auffassung von der Wertlosigkeit des Bodens und führte 1967 eine von den Investitionsauftraggebern aufzubringende Bodennutzungsgebühr ein, deren Höhe sich nach dem Wert des Bodens für die landwirtschaftliche Produktion bemaß und die zu einem Rückgang der Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Nutzfläche auf 3.000 ha jährlich führte. (Rohde 1981: 71) Die damalige DDR-Rechtswissenschaft betrachtete dies als Startsignal für eine Reihe weiterer Maßnahmen, mit denen der Bodenverbrauch künftig in noch größerem Umfang über ökonomische Hebel gesteuert werden sollte. (Rohde 1981: 64) Die Bodennutzungsgebühr war damit ein erster Schritt zur Durchsetzung des Ziels, die Ausdehnung der Städte zunächst über eine dichtere Bebauung der Neubaugebiete einzuschränken und anschließend unter der Direktive „die Stadt muß in der Stadt aufgebaut werden“ (Deutsche Bauakademie 1967: 7) zur intensiven Stadtentwicklung überzugehen.

Nach der unter dem Einfluss des NÖSPL Mitte der sechziger Jahre entwickelten Reproduktionsstrategie erwartete man nunmehr die Deckung des quantitativen Wohnungsdefizits und den Übergang zum innerstädtischen Bauen im Jahr 1971. (Doehler 1963: 458) Dieses sollte sich in Abhängigkeit von der Intensität der Bodennutzung in zwei unterschiedlichen Formen vollziehen. Eine von der Bauakademie durchgeführte Analyse der Flächennutzung hatte gezeigt, dass die Baugebietsflächen in der DDR mit durchschnittlich 126 EW/ha genutzt wurden und diese Nutzung somit, legte man die für Neubaugebiete gültigen Richtwerte von 320 bis 400 EW/ha zugrunde, auf den Durchschnitt aller Städte bezogen in erheblichem Umfang intensiviert werden konnte. (Greiner/Schattel/Scheibel 1968: 33)

Die beiden vorgesehenen Reproduktionsformen sollten dabei großräumig differenziert werden. (Kabus 1976: 393f.) In den vor 1871 entstandenen Altstadtgebieten der Klein- und Mittelstädte, deren Einwohnerdichten weit unter den Richtwerten lagen und deren Bausubstanz sich meist in unterdurchschnittlich gutem Zustand befand, wollte man am Prinzip Neubau nach vorhergehendem Abriss festhalten, da so eine Erhöhung der Bebauungs- und Einwohnerdichte bis hin zu den geltenden Richtwerten zu erzielen war. Durch diese Verdichtung wurde auch der Abriss der Altbausubstanz finanzierbar, denn die hierfür aufzubringenden Kosten konnten auf eine größere Zahl von Neubauwohnungen umgelegt werden. Dagegen sollten in den zwischen 1871 und 1914 entstandenen Gründerzeitquartieren der Groß- und Mittelstädte, deren Einwohnerdichten in der Regel bereits über den Richtwerten lagen und deren Bauzustand zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend zufriedenstellend war, die vorhandenen Gebäude saniert werden - eine Sanierung nicht aus Respekt vor historischer Bausubstanz, sondern aus wirtschaftlicher Notwendigkeit, da Abriss und Neubau dort eine Dichtereduzierung zur Folge gehabt hätten.

Der trotz weiteren Einwohnerrückgangs in gewissem Umfang zunehmende Wohnraumbedarf aufgrund steigender Wohnflächenansprüche und Veränderungen der Haushaltsstruktur hätte so weitestgehend auf dem besiedelten Territorium gedeckt werden können. (Weigel 1966: 711) Doch wurde auch diese Reproduktionsstrategie von der realen Entwicklung überholt. Weil Mitte und Ende der sechziger Jahre die Wohnungsbauziffern weiter dem Plan hinterherhinkten, bestand im Jahr 1971 immer noch ein quantitatives Wohnungsdefizit, wodurch die Voraussetzung zum innerstädtischen Bauen überzugehen fehlte. Zudem fand nach der Ablösung von Walter Ulbricht durch Erich Honecker als Generalsekretär der SED im Jahre 1971 ein grundsätzlicher politischer Kurswechsel statt.

Fortführung der extensiven Stadtentwicklung als Ergebnis der Sozialpolitik (1971-85)

Unter Aufgabe des NÖSPL, das eine allmähliche Preisgabe von als sozialistischen Errungenschaften betrachteten Prinzipien befürchten ließ, legte Honecker den Schwerpunkt auf die „Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik“. In diesem Zusammenhang thematisierte der VIII. SED-Parteitag 1971 die Sorge um die Geburtenentwicklung. Die in den sechziger Jahren abnehmenden Geburtenziffern ließen erwarten, dass sich der Schrumpfungsprozess der DDR-Bevölkerung in den siebziger und achtziger Jahren trotz geschlossener Grenzen dramatisch beschleunigen würde. Mit einem Bündel sozialpolitischer Maßnahmen versuchte die SED nun dieser Entwicklung entgegenzutreten. Verschiedene soziologische Studien hatten als eine bestimmende Ursache für den Geburtenrückgang die unzureichenden Wohnverhältnisse erkannt, die sich negativ auf die Stabilität der Ehen und den Wunsch nach Kindern auswirkten. (Seifert 1976: 50ff.) Zu den wichtigsten die Geburtenentwicklung fördernden Maßnahmen, die schrittweise wenigstens die einfache Reproduktion der Bevölkerung sichern sollten, gehörte daher der Wohnungsbau, den die SED zum Kernstück der Sozialpolitik erkor. (Wissenschaftlicher Rat ... 1980: 12f.) Nachdem dieser schon zu einem Schwerpunkt des Fünfjahrplans 1971-75 geworden war, fasste das ZK der SED im Oktober 1973 den Beschluss über ein umfangreiches Wohnungsbauprogramm mit dem Ziel, durch den Neubau bzw. die Modernisierung von 2,8 - 3 Mio. Wohnungen bis 1990 sowohl das quantitative wie auch qualitative Wohnraumdefizit zu beseitigen, wobei die Proportionen zwischen beiden Reproduktionsformen noch offen blieben. (Junker 1973: 16)

Nach über zwanzig Jahren unerfüllter Versprechungen sollte nun unter dem neuen SED-Generalsekretär die Verbesserung der Wohnverhältnisse endlich rasch spürbar werden. Wenngleich in den siebziger Jahren vereinzelt mit ersten Modernisierungsmaßnahmen begonnen wurde, lag damit der Schwerpunkt des Wohnungsbaus bis 1985 in der weiteren Bestandserhöhung und damit in der Fortführung des Wohnungsbaus am Stadtrand in noch umfangreicheren Dimensionen als bisher. Ausgehend von 65.000 Fertigstellungen im Jahre 1971 steigerte sich die Wohnungsbauproduktion bis auf ein Maximum von 111.000 WE im Jahre 1981, um danach planmäßig wieder zurückzugehen. (Buck 1993: 510) Die Befreiung der für den Wohnungsbau zuständigen Investitionsauftraggeber von der Bodennutzungsgebühr schuf dabei erneut die Voraussetzung für eine ungezügelte Entfaltung des betrieblichen Effektivitätsstrebens in der Bau- und Energiewirtschaft.

Übergang zur intensiven Stadtentwicklung als Einheit von Neubau und Modernisierung (1986-90)

Dass im Verlauf des Wohnungsbauprogramms mit zunehmender Deckung des quantitativen Defizits ein schrittweiser Übergang zum innerstädtischen Bauen erfolgen musste, war von Anfang an vorgesehen. Doch bestanden über dessen Zeitpunkt und Umfang unterschiedliche Vorstellungen. Architekten und Stadtplaner plädierten vor dem Hintergrund des sich verschlechternden Bauzustands und eines zwischenzeitlich vollzogenen Wandels in der kulturellen Bewertung der aus vorsozialistischer Zeit stammenden Bausubstanz schon frühzeitig für einen höheren Anteil von Modernisierungsmaßnahmen (Bauakademie der DDR 1975: 70), während Ökonomen immer auf die hohen, in die materiell-technische Basis des industriellen Bauens investierten Mittel hinwiesen. Das innerstädtische Bauen erforderte einen verstärkten Einsatz von Modernisierungskapazitäten und die Einführung flexiblerer Bauweisen für kleinteilige Neubaumaßnahmen. Weil sich die in den siebziger Jahren aufgebauten Plattenwerke ebenso wie die beschafften Trans­portfahrzeuge und Montagekräne noch nicht amortisiert hatten, schien die erforderliche Umprofilierung der Bauwirtschaft erst in den neunziger Jahren durchsetzbar. (Hunger 1990: 152)

Erst im Fünfjahrplan 1986-90 nahm das Bauen in der Innenstadt, wo nun rund 50 % der Wohnungen entstanden, einen für die Stadtentwicklung wirksamen Umfang ein. (Bauakademie der DDR 1988: 39) Zwei zwischenzeitlich eingetretene Entwicklungen führten dabei zu einer Revision der im Zuge des NÖSPL entwickelten und als Zielvorstellung noch ungefähr bis 1980 verfolgten, jedoch nur in Ansätzen realisierten Reproduktionsstrategie. Einerseits war der Substanzverfall in den Gründerzeitgebieten inzwischen so weit fortgeschritten, dass auch dort ein bestimmter Anteil von Gebäuden, der nicht mehr anders als „abbruchreif“ eingestuft werden konnte, beseitigt werden musste. Andererseits hatte die mit der Energiekrise in den siebziger Jahren einhergehende Verteuerung von Energieträgern und Rohstoffen - und damit auch von Baumaterialien - zur Folge, dass in den Altstadtgebieten ebenfalls Gebäude, die unter den veränderten Voraussetzungen nicht mehr „abbruchreif“ waren, erhalten bleiben konnten. Die Reproduktionsformen in den Gründerzeit- und Altstadtgebieten näherten sich somit aneinander an, und in beiden Gebietstypen entstanden unter Beibehaltung des bestehenden Erschließungssystems Komplexstandorte für das innerstädtische Bauen, die durch eine kleinräumige Differenzierung zwischen den Reproduktionsformen Erweiterungsneubau (in Baulücken), Ersatzneubau (nach vorhergehendem Abriss) und Modernisierung, und damit durch die Einheit von Neubau und Modernisierung in der Reproduktion der Wohnbausubstanz, gekennzeichnet waren.

Effektivitätsberechnungen wiesen nach, dass das innerstädtische Bauen trotz standortbedingter höherer Aufwendungen im Bauprozess wegen der Einsparung von Erschließungskosten und unter Berücksichtigung der bei einer intensiven Stadtentwicklung entstehenden laufenden Einsparungen in der Bewirtschaftung der Stadt volkswirtschaftlich von Vorteil war. (Doehler 1982) Wenn sich das innerstädtische Bauen dennoch zu spät und zu langsam durchzusetzen begann, so lag dies am fortbestehenden Unvermögen der Planwirtschaft, betriebs- und volkswirtschaftliche Erfordernisse in Übereinstimmung zu bringen, was Ende der achtziger Jahre wieder Forderungen nach einer wirkungsvolleren Steuerung der Stadtentwicklung durch geeignete monetäre Instrumente entstehen ließ. (Hunger 1990: 175)

Im Jahr 1990 schließlich war das quantitative Ziel des Wohnungsbauprogramms rein rechnerisch tatsächlich erreicht und sogar übertroffen worden. Zwischen 1971 und 1990 hatte sich der Bestand in der DDR – unter Abzug der abgebrochenen Wohnungen – von 6,06 auf 7,07 Mio. WE erhöht. Dieser Wohnungszahl standen 1990 jedoch lediglich 6,78 Mio. Haushalte gegenüber, wobei freilich regionale und von der Gemeindegrößenklasse abhängige Unterschiede in der Bedarfsdeckung existierten. (Krehl 1990: 13) Der rechnerische Erfolg bedeutete jedoch keineswegs, dass das eigentliche Ziel, nämlich die Lösung der Wohnungsfrage in der DDR, erreicht worden war. Dem rechnerischen Überschuss von 290.000 WE standen noch 780.000 unerledigte Wohnungsanträge gegenüber, die auf ein hinsichtlich der qualitativen Bedarfsdeckung weiterbestehendes Defizit hindeuteten. (Bartholmai/Melzer 1991: 27) So waren 1989 noch 18 % der Wohnungen in der DDR ohne Bad oder Dusche, 24 % ohne Innentoilette und 53 % ohne modernes Heizungssystem ausgestattet. (Bartholmai/Melzer 1991: 27) Schätzungsweise 500.000 WE waren wegen baulicher Mängel überhaupt nicht mehr vermietbar und warteten auf den Einsatz der knappen Modernisierungs- oder Abbruchkapazitäten. (Bartholmai/Melzer 1991: 26) Dies betraf vor allem Wohnungen im Erdgeschoss oder obersten Wohngeschoss, die wegen Nässeschäden bauaufsichtlich gesperrt waren, aber auch komplette Gebäude oder sogar Straßenzüge. (Krehl 1990: 24)

Die Ende der achtziger Jahre für den Zeitraum 1991-2000 erarbeitete Reproduktionsstrategie ging von einer immer noch, wenn auch nur leicht abnehmenden Einwohnerzahl in der DDR aus. Wie erhofft, hatten die mit dem VIII. Parteitag eingeleiteten sozialpolitischen Maßnahmen tatsächlich zu einem Geburtenanstieg geführt. Trotz Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs im Jahr 1972 erhöhte sich die Geburtenziffer (Zahl der Lebendgeborenen je 1.000 der Bevölkerung) zwischen dem 1973 erreichten Tiefpunkt von 10,6 auf einen Wert von 14,6 im Jahre 1980 und bremste damit, auch wenn diese bis 1989 wieder auf 12,0 schrumpfte, den Bevölkerungsrückgang. (Grundmann 1998: 329f.) Ausgehend von diesen Werten prognostizierten die Demografen bis 2000 eine geringfügige Verringerung auf 6,52 Mio. Haushalte. Wie geplant war, sollte sich zwischen 1991 und 2000 durch Neubau von 700.000 und Abriss von 810.000 WE der Bestand gegenüber 1990 um 100.000 auf 6,97 WE reduzieren, was in einem Zeitraum von zehn Jahren eine Verminderung des Leerstandes um nur 10 % auf ca. 450.000 WE ergeben hätte. (Krehl 1990: 36)

Fazit

Stellt man also zusammenfassend fest, dass – über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten betrachtet – in der DDR zu viele Wohnungen, die falschen Wohnungen und diese zudem noch an den falschen Standorten gebaut wurden, so bedeutete diese dreifache Fehlentwicklung für eine nach dem Untergang der DDR neu einsetzende Stadtentwicklungspolitik eine nicht zu unterschätzende Hypothek.

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Dr. Thomas Hoscislawski ist seit 1994 im Stadtplanungsamt Leipzig tätig. Er hat 1991 über die „Programmatik und Realisierung im Städtebau der DDR“ promoviert.

 

Literatur

Arndt, K.D.: Wohnverhältnisse und Wohnbedarf in der sowjetischen Besatzungszone, Berlin (West), 1960

Bartholmai, B. / Melzer, M.: Künftige Perspektiven des Wohnungsbaus und der Wohnungsbaufinanzierung für das Gebiet der neuen Länder, Berlin, 1991

Bauakademie der DDR (Hg.): Aufgaben des Städtebaus zur Erfüllung des langfristigen Wohnungsbauprogramms als Beitrag zur Lösung der Hauptaufgabe des VIII. Parteitages der SED, Berlin (Ost), 1975

Bauakademie der DDR (Hg.): Langfristige Entwicklung des Städtebaus und der Erzeugnisse im komplexen Wohnungsbau, Berlin (Ost), 1988

Buck, H.F.: Die Sozialpolitik der SED am Beispiel des Wohnungsbaus. In: Deutschland-Archiv 4/1993, S. 503-520

Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften „Walter Ulbricht“ (Hg.): Bodenrecht, Berlin (Ost), 1961

Deutsche Bauakademie (Hg.): Umgestaltung der Wohngebiete, Berlin (Ost), 1967

Doehler, P.: Die sozialistische Umgestaltung der alten Wohngebiete der Städte in der DDR – Ziel, Aufgaben und Wege. In: Deutsche Architektur 8/1963, S. 457-458

Doehler, P.: Zur Effektivität des innerstädtischen Wohnungsbaus. In: Architektur der DDR 12/1982, S. 717-720

Greiner, J. / Schattel, J. / Scheibel, W.: Kennwerte städtischer Flächennutzung. Beiträge zur Generalbebauungsplanung der Städte, Berlin (Ost), 1968

Grundmann, S.: Bevölkerungsentwicklung in Ostdeutschland. Demographische Strukturen und räumliche Wandlungsprozesse seit 1945, Opladen, 1998

Günther, R. / Stiehler, G. / Tennert, K.-H.: Ermittlung des Baulandflächenwertes, Berlin (Ost), 1967

Hoscislawski, T.: Bauen zwischen Macht und Ohnmacht. Architektur und Städtebau in der DDR, Berlin, 1991

Hunger, B. et. al.: Städtebauprognose. Städtebauliche Grundlagen für die langfristige intensive Entwicklung und Reproduktion der Städte, Berlin, 1990

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Erstelldatum: 03. Mai 2004
Autor: Thomas Hoscislawski