| Tabuzone
Stadtumbau-Ost
Sowohl die Vereinigung für Stadt-, Regional- und
Landesplanung (SRL), die Architektenkammern, als auch viele andere
Institutionen, wie das vhw, das DIFU usw. begleiten den Stadtumbau-Ost
durch zahlreiche Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Während meistens
spezifische Problemlagen der Städte oder Akteure im Vordergrund stehen,
möchte ich versuchen, das Problem in seiner gesellschaftlichen Dimension
zu verdeutlichen. Dabei steht insbesondere das Aufräumen mit Fehleinschätzungen
und Verharmlosungen im Vordergrund, denn die Geschichte des Strukturwandels
bzw. Strukturbruchs im Osten Deutschlands ist begleitet von einer
Geschichte von Tabus und Verharmlosungen. Immer wieder wird behauptet, die Planenden in der
Verwaltung und den Büros hätten nicht oder zumindest nicht rechtzeitig
auf die kommenden Probleme hingewiesen, die Daten nicht ausreichend
gewürdigt und dadurch der Politik und Verwaltung nicht die notwendigen
Hinweise gegeben, um frühzeitig Fehlentwicklungen entgegen wirken
zu können. Genau das ist aber nicht richtig. Ich möchte dies an ein
paar Beispielen bzw. Legenden illustrieren: Die Sonder AFA-Ost war ein Steuersparmodell der typischen
west-bundesdeutschen Subventionspolitik, die davon ausging, man müsse
nur mit einer genügend großen Menge Geld privates Kapital zum Aufbau
mobilisieren, dann würde quasi automatisch der Wohlstand durch die
geschaffenen neuen Wohn- und Gewerbegebiete erreicht werden können.
Das Programm wurde bereits frühzeitig von Stadtplanern als unsinnig
kritisiert, da die SonderAFA völlig unspezifisch am falschen Ort neue
Wohn- und Gewerbegebiete fördert. Zunächst bezog sich die Kritik hauptsächlich
auf die Nachhaltigkeit und die Zersiedelung der Landschaft, schnell
wurde aber deutlich, dass es um mehr geht. Wie wollen wir das Leitbild
der europäischen durchmischten Stadt realisieren, wenn das Geld nicht
in die Sanierungsgebiete fließt, sondern in die ausufernden Weichbilder
der Städte. Wie wollen wir unsere sanierten Innenstädte mit Leben
füllen, mit Menschen die dort wohnen, einkaufen und arbeiten, wenn
wir in den Städten nicht die Dichte erzeugen, die erforderlich zum
Überleben von Handel und Dienstleistungen ist? Es ist nicht zu verleugnen, dass in einer Zeit der
Wohnungsnot in der DDR und mit Hilfe einer restriktiven Belegungspolitik
Arbeiter und Intelligenz nebeneinander wohnten. Nach 1990 aber zu
glauben oder zu vertreten, dass dies weiterhin möglich sei und die
Platte als Insel in der segregierten Stadt weiter existieren könnte,
zeugt von einer geschichts- und ökonomielosen Weltbetrachtung. Die
Geschichte der bürgerlichen Stadt ist eine Geschichte der Segregation.
Selbst die vielgepriesene mittelalterliche Stadt war segregiert, auch
wenn die räumlichen Entfernungen zwischen Goldschmied- und Töpfergasse,
noch sehr gering waren. Nach über 150 Jahren kapitalistischer Stadtentwicklung
zu meinen, dass es ohne Zwangsbewirtschaftung durchmischte Stadtquartiere
geben könnte und man die Plattenbaugebiete nur mit vielen Millionen
verschönern muß, dann könnte man dort eine unsegregierte Wohnbevölkerung
halten, ist unsinnig. Mieter sind nicht dumm, sie ziehen dahin, wo
sie für ihr Geld die beste Wohnung bekommen. Man kann nicht einerseits
den Wegzug mit Eigenheimzulage und Entfernungspauschale unterstützen
und andererseits verwundert darüber sein, dass die Zersiedelung immer
weiter fortschreitet. "Wir haben keine Probleme", so lange die
unisono geäußerte Meinung von Wohnungsbaugesellschaften. Wer etwas
anderes behauptet, stigmatisiert unsere Wohngebiete und verschärft
die sozialen Probleme. In manchen Gebieten, insbesondere in Plattenbausiedlungen,
wurde die Aufnahme in das Programm Soziale Stadt von den Wohnungsbaugesellschaften
hintertrieben, da dies nach ihrer Ansicht dazu führe, dass Wohngebiete
als sozial schwierig eingestuft werden und damit der Wegzug und Leerstand
erst provoziert wird. Noch 1998 wurden viele Planer, die behaupteten,
den Bevölkerungsverlusten ist durch geeignete Rückbaumaßnahmen entgegen
zu wirken, mit Auftragsentzug bestraft. Ich erinnere mich an ein Expertengespräch im Jahre
2000 an der Bauhaus-Universität in Weimar auf der Prof. Rietdorf und
ich auf die negative Bevölkerungsentwicklung hinwiesen. Nach der Diskussion
wurde zwar akzeptiert, dass die statistischen Aussagen aufgrund der
Geburtenrückgänge richtig sind, aber sogleich kam das Argument: Als
Ausgleich gäbe es doch die Zuwanderung. Nun ist es ganz einfach zu
verstehen: Arbeitskräfte aus anderen Ländern suchen Arbeitsplätze
und nicht leere Wohnungen. Wer also nach Deutschland kommt, der geht
zu den Arbeitsplätzen und nicht dahin, wo die ehemals ansässige Bevölkerung
das Land verlassen hat, weil es dort keine Arbeit gibt. Genug der Beispiele, die Frage ist, warum diese Verharmlosungen
und Fehleinschätzungen. Sie gehen ja permanent weiter. Rückbau, Teilrückbau,
Komplettrückbau statt Abriss. Auf einer Tagung schlug letztens jemand
vor, das negative Wort der Schrumpfung doch durch die Abwesenheit
von Wachstum zu ersetzen. Warum diese Tabus? Warum keine ernsthafte
Auseinandersetzung? Meine Vermutung ist, dass wir es mit einem Problem
zu tun haben, das einzigartig in Deutschland ist und mit dem sich
die Menschen nicht beschäftigen wollen. Denn wenn sie es tun, dann
bricht das Konstrukt der Wachstumsgesellschaft mit ihren vielen Sicherheiten
zusammen. Das Wort vom Paradigmenwechsel geistert bereits seit
längerem in der fachlichen Literatur herum. Jede kleine Veränderung
ist plötzlich ein Paradigmenwechsel. Stadtumbau-Ost ist aber wirklich
einer. Denn hier geht es darum, dass die Grenzen des Wachstums überschritten
sind und unserer Denkmodell vom "Schneller - Höher - Weiter"
nicht mehr greift. Schrumpfung wird zum zukünftigen Alltag unserer
Gesellschaft gehören. Leider ist es nicht so einfach, dass sich unsere
Gesellschaft nur auf einem niedrigeren Bevölkerungsniveau einfinden
muß. Es gibt Wachstumsregionen in Deutschland wie überall auf der
Welt. Diese wird es weiter geben und sie werden meist weiter wachsen.
Es wird Gebiete mit Wohnungsnot und Arbeitskräftemangel geben. Dies
beschleunigt aber nur den Niedergang der nicht mitwachsenden Regionen. So wie das vagabundierende Finanzkapital seine Anlagen
in Blitzesschnelle von einer Region in eine andere, von einem Land
in ein anderes verlegt, so werden die Menschen gezwungen, sich der
Entwicklung der Märkte anzupassen und den Arbeitsmöglichkeiten zu
folgen. Wir haben es beim Stadtumbau-Ost nicht einfach mit einer Krise
des Immobilienkapitals der Wohnungswirtschaft zu tun, sondern mit
einer Krise in der Entwicklung der Arbeitsplätze und damit ganzer
Regionen. In der Konkurrenz der Märkte ist Ostdeutschland nur in wenigen
Gebieten konkurrenzfähig. Solange es keine neuen Wertschöpfungsketten
gibt, solange wird der Exodus weitergehen! Die Abwanderung wird fortschreiten,
bis sie ein Niveau erreicht hat, auf dem die regionalen Märkte zur
Sicherung der Existenz ausreichen. Dies ist m. E. der Grund für die vielen Tabus. Würde
man die Zukunftschancen tabulos diskutieren, dann würde sichtbar,
dass die Steuerungsmittel des Staates zur Bewältigung der Strukturkrise
nicht mehr ausreichen, da der Kuchen insgesamt nicht mehr wächst.
Bei gleichbleibender Verteilmasse oder sogar abnehmender müssen Versorgungslöcher
auftauchen. Da andererseits die Politik die Notwendigkeit hat, aufgrund
des Staatsdefizits möglichst überhaupt Arbeitsplätze zu sichern bzw.
zu schaffen, wird zwangsläufig da investiert, wo vermeintlich mit
dem geringstem Aufwand strukturpolitische Maßnahmen greifen. Das grundgesetzliche Ziel der Schaffung wertgleicher
Lebensbedingungen in ganz Deutschland wurde bereits klammheimlich
aufgegeben. Strukturpolitik dient nicht mehr dem Halten der Bevölkerung
an einem Ort oder einer Region und der Sicherung ihrer dortigen Existenz.
Alle arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen gehen inzwischen davon
aus, dass Arbeitskräfte zur Arbeit wandern. Die Menschen spüren die damit einhergehende Verunsicherung.
Noch nie war ein solch immenses Kapital bei den Bausparkassen geparkt
und wird nicht mehr abgerufen. Auf einer Tagung wurde letztens berichtet,
dass allein bei Schwäbisch Hall ca. 80.000 Bausparer Anspruch auf
durchschnittlich 40.000 Euro haben, d.h. auf über 30 Milliarden Euro.
Bei allen Bausparkassen zusammen liegt ein Kapital von schätzungsweise
200 Milliarden Euro brach. Es wird nicht mehr abgerufen da den Bausparern
das Vertauen in die Zukunft fehlt. Dazu kommt, dass Immobilien nicht
mehr zur dauerhaften Zukunftssicherung taugen, zumindest nicht, wenn
es sich nicht um Wachstumsregionen handelt. Der allseits freie Lohnarbeiter
benötigt in der globalisierten Welt kein Eigenheim mehr, sondern bestenfalls
eine leicht veräußerbare Immobilie. Unser Familienkonstrukt mit der
Sicherung durch das Eigenheim oder auch andere Immobilien gerät immer
mehr in Widerspruch zu der verlangten Flexibilität des Arbeitnehmers. Erkennen zu müssen, dass unsere Gesellschaft nicht
einfach nur im konjunkturellen und regional strukturellen Abschwung
ist, sondern, dass sich unser Wachstumsmodell überlebt hat, ist eine
Erkenntnis, die ein radikales Umdenken erfordert. Wie schaffen wir
es neue Zukunftsmodelle unter dem Gesichtspunkt der Schrumpfung entwerfen?
Durch Tabubruch und wie es im Stadtumbau-Ost-Programm heißt, durch
schonungslose Offenlegung der Situation. Das heißt aber auch, dass
die Kommunen nicht bestraft werden dürfen, wenn sie ihre Zukunft schonungslos
offenlegen und damit die Finanzzuweisungen, die pro Einwohner berechnet
werden, gefährden. Wir müssen dem Denken eine Chance geben, dem Umdenken
und dem Neudenken. Ganz im Gegenteil zu der Aussage von Walter Tröger
dem gerade abgewählten Präsidenten des NOK "Wer Visionen hat,
der gehört zum Arzt". Wir müssen wegkommen von der engstirnigen
und provinziellen Betrachtung unserer lokalen und regionalen Probleme.
Wir müssen begreifen, dass sie Ausdruck einer veränderten Wirtschaftssituation
in einer globalisierten Welt sind. Wir brauchen Visionen und wir brauchen
realistische Einschätzungen, wir brauchen Pragmatik, aber auch Utopien.
Dazu müssen wir alle gesellschaftlichen Gruppen aktivieren. Wir müssen
verdeutlichen, dass das, was wir als Problem des Stadtumbau-Ost sehen,
nur der regionale Ausdruck eines sich in einem unglaublichen Tempo
entwickelnden Strukturwandels ist. Wer darauf nicht reagiert, wird
auch in anderen Regionen Deutschlands ähnlichen sich entwickelnden
Problemen nicht Herr werden. Die Frage gilt es nochmal zu stellen, sehen wir das
Problem wirklich? Ein paar Zahlen: Wir haben inzwischen 1,3 Millionen
leerstehender Wohnungen. Mit dem Programm Stadtumbau-Ost kann bis
2009 der Abriss von 350.000 erfolgen. Das heißt von 25 % der jetzt
leerstehenden Wohnungen! Selbst wenn der Exodus nicht weiter geht
und es spricht nichts dafür, dass er plötzlich wieder aufhört, dann
haben wir 2009 immer noch über 1 Million leerstehender Wohnungen.
Die jetzigen Konzepte beschäftigen sich mit den 25 %. Wir müssen uns
aber dringend mit 100 oder 125% beschäftigen. Und sehen, was dann
von unseren Städten und Stadtstrukturen übrig bleibt. Wir müssen den Prozess der Schrumpfung aktiv angehen
und alles denkbare denken. So wie Wolfgang Kil letztens das Bild Helmut
Kohls von den Blühenden Landschaften umdeutete in das Bild einer blühenden,
da von Arbeitsplätzen freien, Landschaft. Vielleicht ist die gezielte
Aufgabe von Siedlungsschwerpunkten oder Siedlungen ein Weg. Vielleicht
ist das Bild der Gesundschrumpfung richtig. Vielleicht
müssen wir in manchen Gegenden wirklich darauf verzichten zu hoffen,
wir könnten eine neue wirtschaftliche Basis durch Ansiedelung neuer
Unternehmen erringen. Vielleicht ist es aber auch möglich durch ein besonders
gut erhaltenes oder neu entwickeltes System der Infrastruktur mit
ausreichend Grünflächen, kleinen Schulklassen und guter Kinderversorgung
ausreichend neue weiche Standortvorteile zu stärken, um neue Arbeitsplätze
zu schaffen. Vielleicht muss sich unsere Gesellschaft grundsätzlicher
darauf besinnen, dass unsere Stärke in der globalen Wirtschaft auf
Qualität beruht. Dass wir nicht einfach unsere Infrastrukturen zusammenschrumpfen
lassen und damit das Qualitätsniveau nicht halten können. Eines der
reichsten Länder der Welt schneidet bei PISA schlecht ab, hat sinkende
Studierendenzahlen in vielen Ingenieurberufen, muss Green Cards ausgeben,
weil Indien besser ausgebildete Informatiker hat. Schrumpfen und Sparen
darf nicht die Qualität senken. Im Gegenteil, wenn wir Zuwanderer
wollen, müssen wir denen was bieten. Ich kann nicht sagen, wie es sein muss. Alles was
man vorschlägt kann an der einen Stelle richtig sein und an der anderen
Stelle falsch. Aber eines ist gewiss, wir müssen eine Rückbaukultur
entwickeln, in der Rückbau und Schrumpfung nicht als negatives Gespenst
gesehen wird, sondern als Möglichkeit, sich in der Realität wieder
zu fangen. Das Problem ist, dass es sich im Osten Deutschlands
nicht um einen Schrumpfungsprozess der einen oder anderen Stadt handelt,
sondern um einen regionalen, bundesländerübergreifenden Schrumpfungsprozess.
Das bedeutet auch, dass wir lernen müssen, über unsere provinziellen
städtischen Grenzen hinaus zu blicken und die Regionen zu betrachten.
Der Schrumpfungsprozess muss als Teil der globalen Entwicklung und
der Landesentwicklung betrachtet werden und Maßnahmen müssen darauf
Rücksicht nehmen. Ein Stadtumbau, der in den städtischen Grenzen verharrt,
wird kein Problem lösen können. Die ausschließliche Betrachtung der
Stadt bzw. der Stadtteile und der hier agierenden Wohnungswirtschaft
greift zu kurz. Es geht um großräumige wirtschaftliche Veränderungen,
die bereits weit in unser gesellschaftliches Sein eingegriffen haben.
Das bedeutet nicht, dass wir ohnmächtig in die Zukunft sehen, sondern
dass wir die Realität annehmen und auf dieser Basis unsere Konzepte
und Maßnahmen entwickeln. Dazu gehört auch: Wir müssen die bestehenden Stadtentwicklungskonzepte
fort entwickeln und regelmäßig überprüfen. Es kann nicht dabei bleiben,
die jetzigen Konzepte mit Fördermassnahmen zu untermauern. Wir müssen die Konzepte in einen regionalen Verbund
setzen und raumordnerische Massnahmen ergreifen. Wir müssen dabei
klären, ob und in welchem Masse überhaupt Entwicklungspotenziale realistisch
sind. Wir müssen neue Modelle entwickeln für de Stadt und
die Region der Zukunft entwickeln. Wir müssen sehen, ob das Modell
der europäischen Stadt für manche ostdeutschen Rest-Städte
und Rest- Siedlungen überhaupt noch gültig sein kann. Wir müssen weg von der kurzfristigen Lösung. Das
heißt nicht, auf Einzelabrisse zu verzichten, sondern möglicherweise
viel großflächiger als bisher siedlungsstrukturelle Veränderungen
anzugehen. Wir müssen möglicherweise sogar aktiv Devastierungsprogramme
entwerfen und in bestimmten Gegenden mit Geld das gezielte Abwandern
unterstützen. Wir dürfen die Kommunen nicht bestrafen, wenn sie
sich auf eine verminderte Bevölkerung einstellen. Wir müssen Kommunen
und Länder wieder fähig machen, finanzpolitisch zu lenken. Eine Kommune,
die ihr Geld für die Sicherung von Sozial- und Arbeitslosenhilfe benötigt,
hat keinen Spielraum zur Steuerung. Wir müssen auf allen Ebenen, Bund, Land und Kommunen
Gremien schaffen, die ressortübergreifend die Probleme schonungslos
diskutieren und nach Lösungen suchen. Die Vielzahl von Tagungen und Veranstaltungen zum
Thema zeigen zwei Dinge: Erstens ist das Problem inzwischen so mächtig,
dass eine Beschäftigung damit nicht mehr vernachlässigt werden kann
und zweitens beginnt sich ein Ruf nach neuer Planungskultur zu manifestieren.
Insofern hoffe ich, dass der Weg gemeinsam weiter beschritten wird
und nicht durch Fördermittel die Beteiligten vor lauter Antragstellungen
nicht mehr nachdenken. Der Text basiert auf einem Vortrag, gehalten
am 6.11.02 auf dem VHW Symposium Stadtumbau-Ost |
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| Dies ist
ein Dokument der Seite www.schrumpfende-stadt.de Erstelldatum: 24. Februar 2003 Autor: Rainer Bohne |