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Schrumpfende-Stadt/ Stadtumbau-Ost # 9, März/ April 2004
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Inhalt
I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen
- ARL
Arbeitsmaterial Schrumpfung - Neue Herausforderungen für die Regionalentwicklung
- BMVBW
Auswertung des Wettbewerbes Stadtumbau Ost
- vhw
Forum Wohneigentum - Schwerpunkt Stadtumbau
- Stadtumbau
Ost/West - Ergebnisbericht einer Expertengruppe des vhw e.V.
- PlusMinus
Leipzig - Stadt in Transformation
- Stadtumbau Wohnen
- Herausforderungen der demographischen Veränderungen für die Entwicklung
der Region Südniedersachsen
- The future of industrialised regions in decline - Conversations
between the U.S. and Europe
II. Ausgewählte Termine März/April/Mai/Juni
2004
III. Neuigkeiten
- Pressespiegel
Stadtumbau und Stadtschrumpfung
- Sachstandsbericht
Stadtumbau West
- Diplomarbeit
"Einwohnerrückgang und Leerstand in innerstädtischen Altbauvierteln"
-
Start des internationalen Ideenwettbewerbs "SchrumpfendeStädte - Reinventing
Urbanism"
- Frühwarnsystem im Stadtumbau
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I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen
1. ARL
Arbeitsmaterial Schrumpfung - Neue Herausforderungen für die Regionalentwicklung
Das
Arbeitsmaterial 303 der ARL mit dem Titel "Schrumpfung - Neue Herausforderungen
für die Regionalentwicklung in Sachsen / Sachsen-Anhalt und Thüringen"
befasst sich mit den räumlichen Konsequenzen des demographischen Wandels.
Neben Überblickbeiträgen zur Bestandsentwicklung (Winkel) und siedlungsstrukturellen
Dimension von Schrumpfung (Siedentop & Kausch) sind Analysen u.a.
Auswirkungen auf die soziale Infrastruktur (Leinhos), die räumliche
Verteilung unternehmerischer Aktivitäten (Rosenfeld), die kommunalen
Finanzen (Winkel) und Handlungsspielräumen von Wohnungsunternehmen (Iwanow
& Franz) sowie Beiträge zur Steuerung von Schilka, Müller, Wiechmann,
Pohle, Danielzyk und Winkel enthalten.
Akademie
für Raumforschung und Landesplanung (ARL) Arbeitsmaterial 303: Bernhard
Müller & Stefan Siedentop (Hrsg.): Schrumpfung - Neue Herausforderungen
für die Regionalentwicklung in Sachsen / Sachsen-Anhalt und Thüringen
(Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels, Heft 1), Hannover
& Dresden 2003, ISBN 3-88838-303-X, 21,- Euro, bestellbar über den
Buchhandel oder den ARL-Onlineshop: http://www.arl-net.de/veroe/veroe.html
2. BMVBW
Auswertung des Wettbewerbes Stadtumbau Ost
Nach der
Dokumentation der Beiträge des Wettbewerbes Stadtumbau Ost hat das BMVBW
Ende letzten Jahres eine gemeinsam von der empirica AG Berlin und dem
Büro für urbane Projekte Leipzig erarbeitete Auswertung der Beiträge
vorgelegt. Neben Ergebnissen der quantitativen und qualitativen Evaluation
wird auf den Umbau von Wohnungsbestand und Infrastruktur eingegangen.
Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW): Auswertung
des Bundeswettbewerbs Stadtumbau Ost, Bonn 2003, bestellbar über stefanie.schliebe@bbr.bund.de
3.
vhw Forum Wohneigentum - Schwerpunkt Stadtumbau
Die
Ausgabe 6/2003 des Verbandsorgans des vhw - Bundesverband für Wohneigentum
und Stadtentwicklung e.V. hat als Schwerpunkt das Thema Stadtumbau.
Neben einem Vergleich von Stadtumbau Ost und Stadtumbau West sind u.a.
Artikel zur Rolle der Kommunen im Stadtumbau, zu finanziellen Auswirkungen
des Infrastrukturrückbaus und zu Stadtumbau als interkommunaler Denkansatz
enthalten. Außerdem werden internationale Erfahrungen mit dem Stadtumbau
aufgezeigt.
Forum
Wohneigentum Ausgabe 6/2003 - Zeitschrift für Wohneigentum in der Stadtentwicklung
und Immobilienwirtschaft - Verbandsorgan des vhw e.V., Berlin 2003,
14,- Euro zzgl. Versandkosten, bestellbar über http://www.vhw-online.de/forum/index.php
4. Stadtumbau
Ost/West - Ergebnisbericht einer Expertengruppe des vhw e.V.
Mit
diesem Bericht liegen die Erkenntnisse einer Expertengruppe unter der
Leitung von Prof. Schmidt-Eichstaedt vor, welche sich ein Jahr lang
mit Symptomen, Ursachen, Folgen und Entwicklungsmöglichkeiten schrumpfender
Städte auseinandergesetzt, die Bedeutung des Stadtumbau Ost für den
Stadtumbau West untersucht, Modelle für zukünftiges Wohnen und Fragen
der Finanzierung, des Denkmalschutzes und der Öffentlichkeitsbeteiligung
diskutiert hat.
Stadtumbau
Ost/West - Ergebnisbericht der interdisziplinären Arbeitsgruppe des
vhw e.V., Berlin 2003, 12,- Euro zzgl. MwSt., bestellbar unter bund@vhw-online.de,
per Fax 030/390473 oder über http://www.vhw-online.de.
5.
PlusMinus
Leipzig - Stadt in Transformation
Das
Buch "PlusMinus Leipzig", im Ergebnis des Forschungsvorhabens "Stadt
2030-Leipzig 2030" entstanden, beschreibt eine Kurzformel progressiver
und degressiver Entwicklungsvorzeichen für die Zukunft der Stadt Leipzig
bis zum Jahr 2030. Aufholen als Ziel, Urbanität als Lebensform, preiswerte
Immobilien als Chance - das ist Credo der beiden Herausgeber Engelbert
Lütke Daldrup und Marta Doehler-Behzadi sowie der anderen Autoren, darunter
Ulrich Pfeiffer (Berlin), Sir Peter Hall (London), und Commissioner
Jerilyn Perine (New York City).
Engelbert Lütke Daldrup & Marta Doehler-Behzadi (Hrsg.): PlusMinus
Leipzig - Stadt in Transformation, Verlag Müller + Busmann, ab 17.03.2004
im Buchhandel unter ISBN 3-928766-58-9, 19,-
Euro, 160 Seiten, zweisprachig Deutsch-Englisch
6.
Stadtumbau
Wohnen
Im
vdf Hochschulverlag der ETH Zürich ist von Sabine Friedrich "Stadtumbau
Wohnen - Ursachen und methodische Grundlagen für die Stadtentwicklung
mit Fallstudie zu Wohngebieten in Zürich" erschienen. Das Buch untersucht
anhand einschlägiger Modelle und Theorien aus verschiedenen Disziplinen
bisherige soziale, bauliche, räumliche und eigentumsstrukturelle Einflüsse
auf die bauliche Veränderungen. In ausgewählten Fallstudien aus dem
Norden Zürichs, welche stellvertretend für das Spektrum mitteleuropäischer
Stadtrandgebiete stehen, wird diesen Einflüsse empirisch und handlungstheoretisch
nachgegangen. Die daraus resultierenden Ergebnisse bilden die Ausgangslage
für die Erarbeitung und Qualifizierung zukünftiger Stadtentwicklungsstrategien.
Weitere Informationen unter http://www.vdf.ethz.ch/info/2903.html.
Sabine
Friedrich: Stadtumbau Wohnen, Zürich 2004, 240 Seiten, ISBN 3-7281-2903-8,
48 Euro
7.
Herausforderungen
der demographischen Veränderungen für die Entwicklung der Region Südniedersachsen
Initiierung eines Diskursprozesses zum demographischen
Wandel in der Region Südniedersachsen. Absicht ist, den durch den demographischen
Wandel hervorgerufenen Paradigmenwechsel in kommunalen und regionalen
Handlungsfeldern zu akzeptieren und entsprechend neue konzeptionelle
Ansätze zu entwickeln. Der demographische Wandel wird die Rahmenbedingungen
für die Entwicklung der Region Südniedersachsen nachhaltig verändern.
Vor diesem Hintergrund gewinnt die Problem- und Erkenntnisvermittlung
eine entscheidende Bedeutung, um auf lokaler und regionaler Ebene eine
stärkere Auseinandersetzung mit diesem Thema zu erreichen und die Entwicklung
von Strategien und Handlungskonzepten anzuschieben. Auf der Grundlage
von Informationen und Prognosen zu Art und Ausmaß des demographischen
Wandels beschreibt das ies die absehbaren Auswirkungen der
Kumulation von Bevölkerungsrückgang und Alterung in den Landkreisen
Göttingen, Holzminden, Northeim und Osterode und präsentiert sie politischen
Entscheidungsträgern aus Städten und Gemeinden. Kern des Projektes ist
ein Workshop mit lokalen und regionalen Akteuren, auf dem Anpassungserfordernisse
und Entwicklungsperspektiven für Bereiche der sozialen Infrastruktur
und erste kooperative Ansätze für gemeinsame Lösungsstrategien erarbeitet
werden sollen.
Fuchs, Oliver (Verf.); Rohr-Zänker, Ruth (Verf.); Schleifnecker, Thomas
(Verf.); Institut
für Entwicklungsplanung und Strukturforschung, Hannover (Hrsg): Herausforderungen
der demographischen Veränderungen für die Entwicklung der Region Südniedersachsen,
Hannover, Eigenverlag (2003), 55 S., IES-Nr. 113/03, bestellbar bei
Birgit Ulbrich unter
ulbrich@ies.uni-hannover.de
8.
The future of industrialised regions in decline - Conversations
between the U.S. and Europe
Die Dokumentation einer online-Diskussion von Vertretern ost-
und mitteleuropäischer raumwissenschaftlicher Institute und Teilnehmern
der Konferenz der North American Association of Collegiate Schools of
Planning (ACSP) zum Thema Industrieregionen im Niedergang ist als IÖR-Text
142, ISSN 1434-5463 zum Preis von 4,- Euro erschienen. Weitere Informationen
unter http://www.ioer.de/ioer_texte/text_142.htm
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II. Ausgewählte Termine
10.
März 2004, Dortmund
Tagung
"Stadtumbau West-Stadtumbau Ost im Vergleich", Veranstalter: Bundesverband
für Wohneigentum und Stadtentwicklung e.V., weitere Informationen: http://www.vhw-online.de/aktuell/T8629846.PDF
11.
März bis 13. März 2004, St. Marienthal
Expertenworkshop
"Demografischer Wandel und ökologische Siedlungsentwicklung, Veranstalter:
Dresdner Leibnizinstitut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das
Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (ies) an der
Universität Hannover, weitere Informationen: http://www.ioer.de/PDF/einl/einl11_130304.pdf
18.
und 19. März 2004, Leipzig
Seminar
"Urban Management - Steuerung von Transformationsprozessen in der Stadt",
Veranstalter: Universität Leipzig, Lehrstuhl für Stadtentwicklung, Ziel
des Seminars soll die Zusammenführung einzelner in der Praxis oft isolierter
Handlungsfelder bzw. Beteiligter und die daraus resultierende Generierung
neuer Lösungsansätze für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung sein.
Weitere Informationen: www.uni-leipzig.de/ibbs/ibbs/seminarbau.html
20.
März 2004, Stuttgart
Tagung
"Älter, stiller, leerer? Die Auswirkungen des demografischen Wandels
auf die Kommunen", Veranstalter: Bündnis 90/Die Grünen. Wie geht die
Stadtplanung auf die demografische Entwicklung ein? Was hat sie für
Konsequenzen für die Sozialplanung in den Kommunen? Und wie stellen
sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt auf den Trend ein? Diese Fragen sollen
auf der Tagung praxisnah behandelt werden. Eine abschließende Podiumsrunde
wird sich mit der Daseinsvorsorge der Kommunen zwischen demografischem
Wandel, Bund und Europa auseinandersetzen. Weitere Informationen: http://www.kommunalweb.de/cgi/termine/jump.cgi?ID=807
22.
bis 24. März 2004, Berlin
Tagung
"Zwischen Flächenboom und Geschäftsleerständen - Einzelhandel in der
Stadt", Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik (Difu). Weitere
Informationen: http://www.difu.de/seminare/difu-seminare-anzeige.php3?id=207
29.
und 30. März 2004, Offenbach
Workshop
"Stadtmarketing und Leerstandsmanagement". Weitere Informationen: http://www.umweltinstitut.de/index.php?menuID=3&haupt=veranst14
1.
April 2004, Hannover
Fachkongress
"Lifting the sixties. Bedarfsanpassung im Städtebau der 50er und 60er
Jahre", Veranstalter: vdw Niedersachsen und Bremen und BDLA Niedersachsen
und Bremen. Weitere Informationen: http://www.bdla.de/aktuell/termine/einzel.php?id=219
2.
April 2004, Hannover
IfR
Jahrestagung "Die Zukunft der Kommunen: in der Region - Mobilität -
Versorgung - Kooperation. Weitere Informationen: http://www.ifr-ev.de/jahrestagung/tagung2004.htm
16.
April 2004, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr, Halle an der Saale
Workshop
"Innovations- und Wachstumsimpulse von Hochschulen und Forschungseinrichtungen
für wirtschaftlich aufholende Regionen", Veranstalter: Institut für
Wirtschaftsforschung Halle. Weitere Informationen: http://www.iwh-halle.de/d/start/veranst.htm
29.
April 2004, Halle
Tagung
des BKS-Projektes "Schrumpfende Städte" zusammen mit der IBA "Stadtumbau".
Weitere Informationen: http://www.iba-stadtumbau.de/templates/termine_d.php?id=6&topic=Termine
4.
bis 6. Mai 2004, Chemnitz
Fachkongress "Ostdeutsche
Regionalentwicklung", Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
(Difu), insgesamt 11 Workshops u.a.: "Strategien von Ver- und Entsorgungsunternehmen
unter den Bedingungen von Stadtschrumpfung. Weitere Informationen: www.regio-ost.de
13.
bis 15. Mai 2004, Zittau
Tagung "Wohnungsmärkte
in Grenzräumen", Veranstalter: Deutsche Akademie für Landeskunde, Zittauer
Immobilientag 2004 der Hochschule Zittau-Görlitz und der AK Wohnungsmarktforschung
der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG).Weitere Informationen:
http://www.deutsche-landeskunde.de/11_aktuelles/info.html
7.
bis 9. Juni 2004, Münster
Tagung "Demografischer
Wandel: Chance oder Bedrohung? - Perspektiven und Herausforderungen
für Handel, Stadtentwicklung und Tourismus. Die neuen Herausforderungen
für Handel, Stadtentwicklung und Tourismus, die sich im Zusammenhang
mit einer schrumpfenden und alternden Bevölkerung für Länder und Kommunen
stellen, sind das Thema dieser Tagung. Veranstalter: Deutscher Verein
für Stadtentwicklung und Handel e.V. Weitere Informationen: http://www.urbanicom.de/tagungen/aktuelles.htm
23. bis 25. Juni 2004,
Cottbus
Interdisziplinäre Konferenz "Gebaute Räume. Zur kulturellen
Formung von Architektur und Stadt", Veranstalter:
Wolkenkuckucksheim, Lehrstuhl Theorie der Architektur der BTU Cottbus
und Humboldt-Universität Berlin, Bereich Kulturwissenschaften, Deadline
für Call for Papers: 28.April 2004, Anmeldeschluss:
17.Juni 2004, weitere Informationen:
www.tu-cottbus.de/BTU/Fak2/TheoArch/Wolke/deu/Konferenz/konferenz.htm
Weitere Termine auf dem regelmäßig aktualisierten
Terminkalender von Stadtumbau-Ost.de unter http://www.schader-stiftung.de/wohn_wandel/124.php
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III. Neuigkeiten
Pressespiegel
Stadtumbau und Stadtschrumpfung
Auf
der Seite http://www.stadtumbau-ost.de
ist die Presseschau der Schader-Stiftung für die Zeiträume Oktober -
Dezember 2003 (4. Quartal 2003) sowie Januar - März 2004 (1. Quartal
2004) zu finden.
Sachstandsbericht
Stadtumbau West
Ein
kurzer Sachstandsbericht aus dem ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West
mit Stand Dezember 2003 ist unter http://www.stadtumbauwest.de/aktuelles.html herunterladbar.
Diplomarbeit
"Einwohnerrückgang und Leerstand in innerstädtischen Altbauvierteln"
Kerstin
Wilmes hat im Januar 2004 ihre Diplomarbeit zum Thema "Einwohnerrückgang
und Leerstand in innerstädtischen Altbauvierteln" fertiggestellt. Sie
beschreibt in ihrer Arbeit die zunehmende Problematik von Leerstand
in westdeutschen Städten mit Schrumpfungstendenzen, stellt Modellprojekte
des Umgang mit Leerstand in Gebieten mit heterogener Eigentümerstruktur
vor und gibt Handlungsempfehlungen. Die Arbeit wird ab Mitte März unter
www.forum-oldenburg.de/news.html
zum Download zur Verfügung stehen. Kontakt: Kerstin Wilmes, service@forum-oldenburg.de.
Start
des internationalen Ideenwettbewerbs "SchrumpfendeStädte - Reinventing
Urbanism"
Das
Initiativprojekt Schrumpfende Städte der Kulturstiftung des Bundes lobt
deshalb in Kooperation mit der Architekturzeitschrift archplus und der
Zeitschrift domus einen internationalen und interdisziplinären Ideenwettbewerb
aus, der mit insgesamt 120.000 Euro dotiert ist. Ziel des Wettbewerbs
ist es, neue Handlungsansätze zu finden, die aus den spezifischen Eigenheiten
der Schrumpfung neue Ideen von Stadt entwickeln. Lässt sich im Ungeplanten
ein Potenzial, gar eine Utopie entdecken? Um neue Handlungsfelder zu
erschließen, sind verschiedenste Berufe zur
Beteiligung
am Wettbewerb in interdisziplinären Teams aufgefordert: Architekten,
Bühnenbildner, Ethnologen, Grafiker, Juristen, Künstler, Landschaftsarchitekten,
Mediendesigner, Ökonomen, Regisseure, Soziologen, Stadtplaner sowie
lokale Initiativen. Die Registrierung zur Teilnahme ist ausschließlich
online bis zum 15. April 2004 möglich, Abgabetermin für die Projektidee
ist der 30. April 2004. Weitere Informationen zu den
Teilnahmebedingungen
und dem Projekt Schrumpfende Städte unter http://www.shrinkingcities.com/wettbewerb.html.
Frühwarnsystem im
Stadtumbau
Die Universität Leipzig ist Gesamtkoordinator des am 1.1.2004
gestarteten, vom BMBF geförderten, Projektes "Entwicklung
eines Frühwarn- und Kontrollsystems zur Unterstützung einer flexiblen
Stadtentwicklungsplanung".
Das Projekt mit drei
Jahren Laufzeit wird in einem interdisziplinären Verbund mit der innova
Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH Berlin und der Stadt Forst
(Lausitz) als 'Fallkommune' bearbeitet. Aus einer umfassenden Analyse
im ersten Arbeitsschritt werden zunächst vergleichbare, die Stadtentwicklung
bestimmende Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaft und Arbeitsmarkt,
Bevoelkerung und Soziales, Stadtphysis und Infrastruktur etc. herausgefiltert.
Wesentlich für die Bewertung städtischer Entwicklungslinien und damit
für Handlungsansätze im Stadtumbau unter Schrumpfungsbedingungen ist
in einem zweiten Schritt die Ermittlung von kritischen 'Schwellenwerten'
für die einzelnen Indikatoren. Über die anschließende Gewichtung dieser
identifizierten Kennzahlen wird ein Bewertungssystems erstellt werden,
worauf das Frühwarn- und Kontrollsystem aufbaut. So können aktive Planungs-
und Steuerungsprozesse der Kommunen ermöglicht werden und vorausschauend
Problemfelder erkannt bzw. vermindert werden. Es wird ein übertragbares
Instrumentarium entwickelt, mit dessen Unterstützung Kommunen ressortübergreifend
auf die sich verändernden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
aktiv reagieren können. Weitere Informationen: Prof.
Johannes Ringel, Tel.:
0341 - 97 33744, ringel@wifa.uni-leipzig.de
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