Dieser Newsletter
wird von den Redaktionen der Websites schrumpfende-stadt.de
und stadumbau-ost.de
gemeinsam herausgegeben und erscheint parallel zum online-magazin
schrumpfende-stadt.de.
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Inhalt
I. Beiträge
zur schrumpfenden Stadt im Online-Magazin von schrumpfende-stadt.de
- Risiken und Nebenwirkungen des Stadtumbaus
- Städtische Kreativität - Erfahrungen im
Umgang mit Schrumpfungsprozessen
- Wohnstandortmarketing - Strategie zur Bestandsaufwertung
und sozialen Stabilisierung städtischer Wohnquartiere
- Aktiv Wohnen - Stadtumbau in Dessau
II. Ausgewählte
neue Veröffentlichungen
- Von der schrumpfenden Stadt zur Lean City
- Utilities, land-use change, and urban development:
brownfield sites as 'cold-spots' of infrastructure networks in Berlin
III. Ausgewählte
Termine Juni/ Juli 2003
IV. Neuigkeiten
- Studiengang Master of Science in "urban management"
- Kommunalpolitische Infothek mit Themenschwerpunkt
"Schrumpfende Städte"
- Aktion "Gründerzeithäuser für Selbstnutzer"
- Internetplattform "Shrinking Cities"
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I. Beiträge zur schrumpfenden
Stadt im Online-Magazin
1. Risiken und Nebenwirkungen des Stadtumbaus
Seit ungefähr vier Jahren
gehören Leerstand und "Stadtumbau" zu den am meisten diskutierten
Themen in der (ost-)deutschen Stadtentwicklung. Seit 2001 läuft das
Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost", in dem u.a. der Abriss von
Wohnraum gefördert wird. Trotzdem ist die Stimmung in der mit dem
"Stadtumbau" befassten Fachöffentlichkeit zur Zeit eher skeptisch.
Denn mit dem "Stadtumbau" ist eine ganze Anzahl an neuen Problemen aufgetaucht.
Matthias Bernt, Umweltforschungszentrum
Leipzig (UFZ), über Entwicklungen voller Risiken und die Gefahren
nicht intendierter Nebenwirkungen. www.schrumpfende-stadt.de/magazin/0305bernt.htm
Kontakt: Matthias Bernt, UFZ- Umweltforschungszentrum
Leipzig-Halle GmbH, Sektion ÖKUS
Permoserstr. 15, 04318 Leipzig, Tel: 0341/235-2015,
Fax: 0341/235-2825
2. Städtische Kreativität - Erfahrungen
im Umgang mit Schrumpfungsprozessen
Viele Kommunen beschränken sich in ihren Konzepten
zum Stadtumbau sehr einseitig auf die städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen
Probleme und setzen nur dort zur Heilung der gegenwärtigen Symptome
der Schrumpfungs- und Leerstandsentwicklungen an. Notwendig ist aber,
von den grundsätzlichen Ursachen und Entwicklungen auszugehen und
kreativ neue Perspektiven für die Stadtentwicklung in wirtschaftlicher,
sozialer, kultureller, baulicher und wohnungswirtschaftlicher Hinsicht
zu entwickeln.
Heike Liebmann, Institut für Regionalentwicklung
und Strukturplanung (Erkner bei Berlin), Dr. Tobias Robischon, Schader-Stiftung
(Darmstadt) über Erfahrungen und kreative Handlungskonzepte im positiven
Umgang mit Schrumpfungsprozessen aus den neuen Ländern und aus Westeuropa,
www.schrumpfende-stadt.de/magazin/0305liebmann.htm
Kontakt: Heike Liebmann, Institut für Regionalentwicklung
und Strukturplanung (Erkner bei Berlin), Flakenstraße 28-31, 15537
Erkner, Tel: 03362/793-242, liebmannh@irs-net.de
3. Wohnstandortmarketing - Strategie zur Bestandsaufwertung
und sozialen Stabilisierung städtischer Wohnquartiere
Die kommunale Wohnungspolitik in größeren
und mittleren Städten steht u.a. aufgrund der demographischen Veränderungen
vor neuen Herausforderungen. Mit der Strategie des Wohnstandortmarketings
sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Bevölkerungsverluste
innerstädtischer Quartiere verringert werden können.
Beitrag von Florian Koch, Institut für Stadtforschung
und Strukturpolitik (IfS), auf Grundlage seiner Diplomarbeit "Wohnstandortmarketing
- Strategie zur Bestandsaufwertung und sozialen Stabilisierung innerstädtischer
Wohnquartiere dargestellt am Beispiel Düsseldorf Flingern-Süd"
an der Fakultät Raumplanung, Universität Dortmund 2002. www.schrumpfende-stadt.de/magazin/0305koch.htm
4. Aktiv Wohnen - Stadtumbau in Dessau
Dessau wächst - flächenmäßig.
Die Bevölkerungszahl ist jedoch, wie in den meisten ostdeutschen
Städten, stark rückläufig. Das Zusammenwirken dieser Entwicklungen
könnte zu erschreckenden Szenarien von verwaisten, ereignisarmen,
fragmentierten und segregierten Innenstädten führen.
Kurzzusammenfassung einer Diplomarbeit
am Fachbereich Architektur der TU Berlin von Moritz Löer im Februar
2003. www.schrumpfende-stadt.de/magazin/0305loeer.htm
Alle Beiträge erreichen Sie auch über den
Link http://www.schrumpfende-stadt.de/magazin.htm.
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II. Ausgewählte neue Veröffentlichungen:
1. Von der schrumpfenden Stadt zur Lean City -
Prozesse und Auswirkungen der Stadtschrumpfung in Ostdeutschland und deren
Bewältigung
Thilo Lang und Eric Tenz stellen in ihrer Forschungsarbeit
die Hintergründe, Prozesse und Auswirkungen der Stadtschrumpfung
in den Städten der Neuen Bundesländer grundlegend dar und entwerfen
die Vision der Lean City, einer auf Akzeptanz der Schrumpfung, Kooperation
und integrierter Herangehensweise aufbauenden Strategie zur Bewältigung
der Probleme der Stadtentwicklung.
Thilo Lang/ Eric Tenz: Von der schrumpfenden Stadt
zur Lean City - Prozesse und Auswirkungen der Stadtschrumpfung in Ostdeutschland
und deren Bewältigung, Dortmund 2003, erschienen beim Dortmunder
Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur, herausgegeben von Prof.
Gerd-Axel-Ahrens, mit einem Vorwort von Prof. Werner Rietdorf, 194 S.,
ISBN 3-929797-77-1, Preis EUR 19,-
Inhaltsverzeichnis und Einleitung unter http://www.schrumpfende-stadt.de/projekt/inhalt.pdf
bzw. http://www.schrumpfende-stadt.de/projekt/einleitung.pdf
2. Utilities,
land-use change, and urban development: brownfield sites as 'cold-spots'
of infrastructure networks in Berlin
Moss, Timothy: Utilities, land-use change, and urban
development: brownfield sites as 'cold-spots' of infrastructure networks
in Berlin, in: Environment and Planning A 2003, Vol. 35, S.511-529
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III. Ausgewählte Termine
29. bis 31. Mai 2003, Frankfurt/
Oder
SRL-Halbjahrestagung 2003: Grenzerfahrungen - Stadtentwicklungsplanung
im deutsch-polnischen Grenzraum
Informationen: SRL-Geschäftsstelle, Köpenicker
Str. 48/49, 10179 Berlin, Fon 030 / 2787468-0, Fax 030 / 2787468-13, info@srl.de
05. bis 06. Juni 2003, Güstrow
Städte der Zukunft - Nachhaltige Stadtentwicklung
im Wandel: Ergebnisse und Erfahrungen des Forschungsfeldes vor dem Hintergrund
aktueller Aufgaben und Fragestellungen der Stadtentwicklung. Was heißt
nachhaltige Stadtentwicklung im Stadtumbau? Welche Hilfestellungen können
die Ergebnisse des Forschungsfeldes "Städte der Zukunft" für
den Stadtumbau leisten? Welche Chancen hat nachhaltige Stadtentwicklung
unter sich wandelnden Rahmenbedingungen?
Information: http://www.guestrow.de/news/index.php?Artikel=1&Thema=0&Start=0,
Flyer: http://www.guestrow.de/download/pdf/flyer-exwost.pdf
11. bis 13. Juni 2003, Berlin
Stadtumbau. Rückbau, Umbau, Aufwertung durch Strukturanpassung:
449. Kurs am Institut für Städtebau, Berlin.
Teilnahmegebühr: 235.- Euro, weitere Informationen:
http://www.staedtebau-berlin.de/449.htm
und Institut für Städtebau Berlin, Stresemannstr. 90, 10963
Berlin, Fon 030 / 23 08 22-0,. Fax 030 / 23 08 22-22
16. Juni, Stuttgart
Schrumpfende Städte, wachsende Freiräume,
Kolloquium Landschaftsarchitektur 2003, Die Potentiale der Freiräume
in Leipzig und anderen Städten (Undine Giseke, Berlin) Ort: Universität
Stuttgart, Fakultät Architektur und Stadtplanung. Weitere Informationen:
http://www.architektur.uni-stuttgart.de
16. bis 18. Juni 2003, Hannover
Planung der sozialen Infrastruktur im demographischen
und sozialen Wandel
weitere Informationen: Deutsches
Institut für Urbanistik, E-Mail
19. bis 21. Juni 2003, BTU Cottbus
Vom 19. bis 21.06.2003 findet an der Brandenburgisch
Technischen Universität Cottbus die Veranstaltung "Der öffentliche
Raum in den Zeiten der Schrumpfung". Die interdisziplinäre Konferenz
thematisiert die drei Bereiche "Konzepte von Öffentlichkeit und Privatheit",
"Öffentlichkeit und städtischer Raum in der DDR" und "Strategien
und Projekte".
Anmeldeschluss: 06. Juni 2003, Teilnahmegebühr
25 € (bzw. 20 € im "Vorverkauf"),
Veranstaltungsort: Brandenburgische Kunstsammlungen
Cottbus, Spremberger Straße 1, Cottbus
Nähere Informationen und Kontakt unter http://www.theo.tu-cottbus.de/Wolke/Call/konferenz.htm
Brandenburgische Technische Universität Cottbus,
Lehrstuhl Theorie der Architektur
Postfach 10 13 44, 03013 Cottbus,
Tel: (0355) 69 36 02, 30 80 od. 39 93, Fax: (0355)
69 31 76, mail: wolke1@tu-cottbus.de,
19. bis 21. Juni 2003, Rostock
Vom 19.-21.06.2003 findet in Rostock die Tagung der
Sektion "Land- und Agrarsoziologie" der Deutschen Gesellschaft für
Soziologie zum Thema "Sozialer Wandel in Ländlichen Räumen -
Empirie, Theorie, Politische Strategien" statt. Die Vorträge finden
in deutscher und englischer Sprache statt. Der geographische Schwerpunkt
liegt auf Deutschland und Europa, es werden u.a. Referenten aus internationalen
Forschungseinrichtungen von ihren internationalen Projekten und Erfahrungen
berichten.
Call for Papers und weitere organisatorische Details
über die Veranstaltung finden Sie im Internet auf den Tagungsseiten
unter der Adresse http://www.auf.uni-rostock.de/iav/las2003
Kontakt: Lutz Laschewski, Universität Rostock,
Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät, Institut für Agrarökonomie
und Verfahrenstechnik, Justus-von-Liebig Weg 7, 18051 Rostock, Tel: 0381/498-2121
(2085), Fax: 0381/498-2086, mail: lutz.laschewski@auf.uni-rostock.de
30. Juni 2003, Weimar
Stadtumbau Ost - Zwischenbilanz in Thüringen -
Erfahrungen, Förderung, Rückbau
Nähere Informationen: www.vhw-online.de.
30. Juni, Uni Stuttgart
Schrumpfende Stadt - Was kann die Stadtplanung tun?
Städtebau Kolloquium Stuttgart - Bericht aus Halle an der Saale (Dr.
Elisabeth Merk)
Nähere Informationen: Universität Stuttgart,
Fakultät für Architektur und Stadtplanung: http://www.architektur.uni-stuttgart.de
8. bis 12. Juli 2003, Leuven / Belgien
Vom 8. bis 12. Juli 2003 findet in Leuven / Belgien
der 3. gemeinsame Kongress der Ausbildungsstätten
Nordamerikas (ACSP) und Europas (AESOP) statt
(http://www.aesop-acsp.org).
13. bis 16. Juli,
Dortmund
internationaler Post ACSP
/ AESOP - Kongress zum Thema "The Future of Deindustrialising Regions:Planning
for Urban and Regional Transformation".
Nähere Informationen finden Sie unter http://www.aesop-ruhr-2003.de.
24. bis 25. September, Braunschweig
Abschlusskongress "Auf dem Weg zur Stadt 2030". Nähere
Informationen sind in Kürze unter www.stadt2030.de abrufbar.
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IV. Neuigkeiten
Studiengang Master of Science in "urban management"
Ab Herbst 2003 bietet die Uni Leipzig den neuen zweijährigen
postgradualen Vollzeitstudiengang Master of Science in "urban management"
an. Eine Kurzbeschreibung finden Sie im Online-Magazin unter www.schrumpfende-stadt.de/magazin/0305jacobi.htm
Weitere Informationen bekommen Sie auch unter www.uni-leipzig.de/ibbs/urban
Kontakt: Jens Jacobi, Tel: 0341/97 33 745oder info.stadtentwicklung@wifa.uni-leipzig.de
Kommunalpolitische Infothek mit Themenschwerpunkt
"Schrumpfende Städte"
Die kommunalpolitische Infothek der Heinrich Böll
Stiftung hat einen Themenschwerpunkt "Schrumpfende Städte" erstellt.
Die Beiträge des Themenschwerpunktes sind abrufbar unter www.kommunale-info.de/asp/ThemenpaketAnzeige.asp?ThemenpaketId=1004200.
Die Kommunalpolitische Infothek ist eine Internet-Fachzeitschrift für
kommunalpolitisch Interessierte.
Kontakt: Sabine Drewes, Kommunalpolitische Infothek,
Heinrich-Böll-Stiftung
Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin, Tel. 030 / 285
34-247 und -249, Fax -108
Mail infothek@boell.de,
http://www.kommunale-info.de
Aktion "Gründerzeithäuser für Selbstnutzer"
Die 2001 gestartete Aktion "Gründerzeithäuser
für Selbstnutzer" versucht Impulse für eine größere
Nachfrage nach selbstgenutztem Wohneigentum im Bestand zu geben. Der Ratgeber
thematisiert Fragen rund um die Bildung von Eigentümergemeinschaften
für selbstgenutztes Wohneigentum - von organisatorischen über
rechtliche Tipps bis hin zu einer Objektdatenbank für innerstädtische
Wohnhäuser. Beispiele aus Leipzig und Halle/Saale
Nähere Informationen unter http://www.selbstnutzer.de
Internetplattform "Shrinking Cities"
Das Projekt "Shrinking Cities" will die in Deutschland
geführte Debatte um Abriss und Aufwertung von Wohnquartieren um neue
Perspektiven erweitern. Es stellt sich die Frage, in welcher Weise schrumpfende
Städte Ausgangspunkt für neue kulturelle Praktiken sein können
und welche kulturelle Artikulation und damit auch positive Identität
dieser neue Stadttyp finden kann?
Nähere Informationen unter www.shrinkingcities.com