Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost Nr. 24, September / Oktober 2006

Hiermit erhalten Sie die vierundzwanzigste Ausgabe unseres Newsletters "Schrumpfende Stadt/ Stadtumbau Ost". Dieser Newsletter wird von den Redaktionen der Websites schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de mit Unterstützung der Schader-Stiftung herausgegeben.

Redaktion Newsletter #24:
Benno Brandstetter & Anne Pfeifer

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Inhalt

I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen
- Selle (Hrsg.): „Planung neu denken“, Band 1 und 2
- BBR (Hrsg.): Werkstatt: Praxis Heft 41: „Stadtumbau Ost - Anpassung der technischen Infrastruktur“
- Kulturland Brandenburg e.V. (Hrsg.): „Abbruch - Umbruch - Aufbruch“
- EurUP - Zeitschrift für Europäisches Umwelt- und Planungsrecht
- DIfU (Hrsg.): „Zukunft von Stadt und Region“, Band 3 und 4
- Naßmacher: „Baustelle Stadt. Effizienz und Bürgernähe ohne Demokratie und Nachhaltigkeit?“
- Land Brandenburg: „Arbeitshilfe zur Bodenwertermittlung in Stadtumbaugebieten“
- Möller: „Siedlungsrückbau in den neuen Ländern nach Stadtumbau- und Sanierungsrecht“
- ISB: „Rechtliche Rahmenbedingungen beim Bauen im Bestand“
- Oswalt / Rieniets (Hrsg.): „Atlas der schrumpfenden Städte“
- Digitale Publikation: „Shrinking Cities: Complete Works 2, Interventionen“
- Spars (Hrsg.): „Wohnungsmarktentwicklung Deutschland“
- Umweltbundesamt: „Die Zukunft liegt auf Brachflächen“
- Banse / Effenberger: „Deutschland 2050 – Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Wohnungsbestand“
- Reggentin / Dettbarn-Reggentin (Hrsg.): „Praktische Konzepte zur demographischen Stadtentwicklung“
- Walla / Eggen / Lipinski: „Der demographische Wandel“

II. Neuigkeiten
- H-Arthist und H-Soz-u-Kult: Themenschwerpunkt “Das Ende der Urbanisierung? Wandelnde Perspektiven auf die Stadt, ihre Geschichte und Erforschung”
- Schröter: „Weniger Umweltbelastungen durch Bevölkerungsrückgang?“
- VÖB - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (Hrsg.): „Demographie ist Gegenwart“
- Internetseite „Senioren-Initiativen“

III. Termine und Veranstaltungen

IV. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten
- Diplomarbeit: „nach Abriss Pflanzung!“
- Masterarbeit: „Die Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme“

V. Redaktionelle Hinweise

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I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen:

1. Selle (Hrsg.): „Planung neu denken“, Band 1 und 2
Neue Aufgaben, veränderte Rahmenbedingungen und nicht zuletzt der Wandel im Planungsverständnis sind Anlass für die beiden von Klaus Selle herausgegebenen Bände, welche planerische Entwicklungslinien, den Stand der aktuellen Diskussion und Perspektiven für die weitere räumliche Entwicklung skizzieren. Band 1 setzt sich dabei mit Konzepten, Modellen und aktuellen Herausforderungen auseinander, während Band 2 dem Handeln vor Ort, der Praxis in Städten und Regionen gewidmet ist. Weitere Informationen hier.
Selle, Klaus (Hrsg.): Planung neu denken - Bd. 1: Zur räumlichen Entwicklung beitragen. Konzepte. Theorien. Impulse, 2006, 584 S., Verlag Rohn-Klewe, ISBN: 3-939486-01-9, 38,00 Euro
Selle, Klaus (Hrsg.): Planung neu denken - Bd. 2: Praxis der Stadt- und Regionalentwicklung. Analysen. Erfahrungen. Folgerungen, 2006, 608 S., Verlag Rohn-Klewe, ISBN: 3-939486-02-7, 38,00 Euro

2. BBR (Hrsg.): Werkstatt: Praxis Heft 41: „Stadtumbau Ost - Anpassung der technischen Infrastruktur“
Die aktuelle Ausgabe der Werkstatt: Praxis setzt sich mit der Abgrenzung und Untersuchung von Infrastrukturfolgekosten im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau Ost“ auseinander, mit dem Ziel aus ganzheitlicher Sicht konkrete Vorschläge für eine Vermeidung von stadtumbaubedingten Infrastrukturfolgekosten abzuleiten. Das Heft steht als kostenloser Download zur Verfügung.

3. Kulturland Brandenburg e.V. (Hrsg.): „Abbruch - Umbruch - Aufbruch“
Die Publikation zeigt die Vielfalt und Besonderheiten der Baukultur in Brandenburg und stellt verschiedene Projekte und Initiativen vor. Nähere Informationen hier.
Kulturland Brandenburg e.V. (Hrsg.): Abbruch - Umbruch – Aufbruch - Regionale Baukultur in Brandenburg, 2006, 192 S., Koehler & Amelang Verlag, ISBN-10: 3-7338-0352-3, 16,90 Euro

4. EurUP - Zeitschrift für Europäisches Umwelt- und Planungsrecht
Die Ausgabe 2/2006 der Zeitschrift EurUP setzt sich mit städtischer Schrumpfung auseinander. Beiträge u.a. von v. Löwis/Neumann/Wickel, Besecke/Hänsch/Henckel, Lang/Sonntag und Weber. Nähere Informationen hier.
EurUP - Zeitschrift für Europäisches Umwelt- und Planungsrecht, Heft 2/2006, ISSN 1612-4243, bestellbar hier, 28,00 Euro zzgl. Versandkosten

5. Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): „Zukunft von Stadt und Region“, Band 3 und 4
In der Reihe werden die Ergebnisse des Forschungsverbundes „Stadt 2030“ veröffentlicht. Band 3 setzt sich mit dem Thema Identität aueinander. Zeiten eines forcierten Wandels lösen auch bei Städten und Regionen Identitätsfragen aus. Gesucht wird nach einer Verbindung zwischen Vergangenheit und unsicherer Zukunft. Entworfen und vermittelt werden sollen "zukunftsfähige" Leitbilder, die die eigenen Potenziale optimal erschließen helfen.
Band 4 widmet sich künftigen Chancen lokaler Demokratie. Tradierte Formen der Bürgerbeteiligung und der repräsentativen Demokratie in Kommunen werden zunehmend als unzureichend empfunden, wenn es gilt, dem Anspruch bürgernaher lokaler Politik gerecht zu werden. Verstärkt wird daher nach Ergänzungen gesucht, ohne formalisierte Verfahren der Willensbildung ersetzen zu wollen.
Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Zukunft von Stadt und Region, Band 3: Dimensionen städtischer Identität, 2006, 305 S., VS Verlag, ISBN 3-531-15148-7, 39,90 Euro
Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.): Zukunft von Stadt und Region, Band 4: Chancen lokaler Demokratie, 2006, 261 S., VS Verlag, ISBN 3-531-15147-9, 39,90 Euro

6. Naßmacher: „Baustelle Stadt. Effizienz und Bürgernähe ohne Demokratie und Nachhaltigkeit?“
Reformen seit den 1990er Jahren setzen vor allem auf mehr Effizienz des Verwaltungshandelns und hatten den bürgernahen, modernen Dienstleister Stadt im Blick. Kommunale Akteure müssen sich allerdings auch immer an den Zielen "Schule der Demokratie" und "Nachhaltigkeit des Handelns" messen lassen. Durch finanzielle Engpässe und Einbindung in das europäische Mehrebenensystem ist die Entscheidungsfähigkeit der Städte und Gemeinden bedroht.
Hiltrud Nassmacher: Baustelle Stadt. Effizienz und Bürgernähe ohne Demokratie und Nachhaltigkeit?, 2006, 172 S., VS Verlag, ISBN 3-531-15247-5, 29,90 Euro

7. Land Brandenburg, Oberer Gutachtenausschuss: „Arbeitshilfe zur Bodenwertermittlung in Stadtumbaugebieten“
Die Thematik der Schrumpfung und ihrer Folgen wurde im Land Brandenburg mit einem Planspiel über Rechts- und Verfahrensinstrumente beim Stadtumbau und weiterführend mit einer Arbeitshilfe zur Bodenwertermittlung in Stadtumbaugebieten aufgegriffen. In der Broschüre werden die Ergebnisse des Planspiels als Orientierungshilfe für die Wertermittlung in Stadtumbaugebieten vorgestellt und Lösungsvorschläge spezieller Bewertungsfragen unterbreitet.
Die kostenlose Broschüre kann bei der Geschäftsstelle des Oberen Gutachterausschusses Brandenburg bezogen werden.

8. Möller: „Siedlungsrückbau in den neuen Ländern nach Stadtumbau- und Sanierungsrecht“
Das Buch setzt sich mit Problemen des Städtebaurechts in schrumpfenden Städten auseinander. Dabei stehen flächenhafte Abrissmaßnahmen des Stadtumbaus in den neuen Ländern im Vordergrund. Neben freiwilligen vertraglichen Einigungen werden vor allem hoheitliche Instrumente des Sanierungsrechts eingehend erörtert und Hinweise für den praktischen Einsatz des besonderen Städtebaurechts im Stadtumbau und Anregungen für eine Anpassung des bestehenden Rechts gegeben.
Andreas Möller: Siedlungsrückbau in den neuen Ländern nach Stadtumbau- und Sanierungsrecht, 2006, 297 S., Schriftenreihe zum Öffentlichen Recht 1034, Verlag Duncker & Humblot, ISBN: 3-428-12055-8, 72,00 Euro

9. Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft (ISB): „Rechtliche Rahmenbedingungen beim Bauen im Bestand“
Der vorliegende Band fasst Ergebnisse einer Forschungsarbeit zusammen und stellt die öffentlichen Rahmenbedingungen, die das Bauen im Bestand in der Innenstadt tangieren und die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen signifikant beeinflussen dar.
Schriftenreihe Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft der Universität Leipzig Band 11: Thomas Harlfinger / Frauke Schönfeld: Rechtliche Rahmenbedingungen beim Bauen im Bestand in der Innenstadt, 2006, ISBN 3-8334-4312-X, 20,00 Euro, Download Inhaltsverzeichnis hier.

10. Oswalt / Rieniets (Hrsg.): „Atlas der schrumpfenden Städte“
Der Atlas dokumentiert mit rund 30 Weltkarten, 50 Diagrammen, 40 Stadtporträts, 15 lexikalischen Essays und einem Städteregister das Phänomen der Schrumpfung. Es werden die Hintergründe für die städtische Schrumpfung erschlossen, die von demografischen Entwicklungen und Migrationsströmen über Ressourcenverknappungen und Naturzerstörungen bis zu Veränderungen der Siedlungsformen reichen. Fallbeispiele schrumpfender Städte aus allen Kontinenten veranschaulichen die konkreten Auswirkungen der globalen Transformationsprozesse.
Philipp Oswalt / Tim Rieniets (Hrsg.): Atlas der schrumpfenden Städte, 2006, 160 S., ISBN 3-7757-1714-5, 39,80 Euro

11. Digitale Publikation: „Shrinking Cities: Complete Works 2, Interventionen“
Die Publikation enthält 2 DVDs mit 23 Filmen - von Dokumentarfilmen über Künstlerfilme bis hin zu Animationen und Werbespots. Die Beiträge zeigen Self-Empowerment-Projekte, mediale und künstlerische Interventionen, architektonische, landschaftliche und stadtplanerische Handlungsmodelle, Subventionierungs- und Migrationspolitiken u.v.m. Weiterhin gibt es eine CD mit über 2.000 Seiten Projektdokumentationen in Deutsch und Englisch: Alle im Rahmen des Projektes neu entwickelten Handlungsansätze einschließlich einer Dokumentation des Wettbewerbs "Reinventing Urbanism - Die Stadt neu denken", sowie umfangreiche Recherchen zu bestehenden Handlungskonzepten aus den Bereichen Architektur, Landschaft, Kunst, Medien, Performance und lokale Initiativen.
Philipp Oswalt (Hrsg.): Shrinking Cities: Complete Works 2, Interventionen, 2006, ISBN 3-931435-03-2, 20,00 Euro

12. Spars (Hrsg.): „Wohnungsmarktentwicklung Deutschland“
Die Wohnungsmarktentwicklung ist zunehmend von Ausdifferenzierungsprozessen auf der Nachfrage- und der Angebotsseite geprägt. Die Parallelität von Schrumpfung und Wachstum einzelner Segmente stellt neue Anforderungen an die Wohnungspolitik, an die Wohnungsunternehmen und Investoren und ebenso an die Wissenschaft. Der erste Teil des Sammelbandes gibt Antworten auf wichtige Fragen zu aktuellen Trends und spezifischen Entwicklungen exemplarischer Segmente. Im zweiten Teil kommen Autoren zu Wort, die sich mit den instrumentellen Möglichkeiten des Umgangs von Politik, Planung und Wohnungsunternehmen mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen. Bestellung hier.
Guido Spars (Hrsg.): Wohnungsmarktentwicklung Deutschland. Trends, Segmente, Instrumente, Reihe ISR Diskussionspapiere 58, 2006, 311 S., ISBN 3-7983-2015-2, 14,00 Euro

13. Umweltbundesamt: „Die Zukunft liegt auf Brachflächen“
Etwa 139.000 Hektar ehemaliger Industrie-, Verkehrs- und Militärflächen - das sind das 1,5-fache der Stadtfläche Berlins - liegen derzeit in Deutschland brach. Gleichzeitig weisen die Städte und Gemeinden jedes Jahr über 30.000 Hektar Siedlungs- und Verkehrsfläche auf der "grünen Wiese" neu als Bauland aus. Die Broschüre informiert über Möglichkeiten zur Wiederbelebung städtischer Brachflächen und stellt erfolgreiche Projekte zur Brachflächennutzung in Städten wie Essen, Hamburg und Berlin vor. Die Broschüre kann hier herunter geladen werden.

14. Banse / Effenberger: „Deutschland 2050 – Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Wohnungsbestand“
Der Band setzt sich mit den Auswirkungen der demographischen Entwicklung bis 2050 auf den Wohnungsmarkt auseinander. In
Ostdeutschland ist ein Bevölkerungsrückgang von 1/4 bis 1/3 absehbar. Um den Wohnungsleerstand etwa auf dem derzeitigen Niveau zu stabilisieren sind daher eine Halbierung der Wohnungszugänge und ein Abgang von 50 Tausend Wohnungen jährlich bis zum Jahr 2050 notwendig. Dagegen kann in Westdeutschland noch bis 2020 mit einer Zunahme von 1,8 bis 3 Millionen Haushalten, die zusätzlich mit Wohnungen zu versorgen sind, gerechnet werden - ein Bedarf, welcher mit der Anzahl fertig gestellter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern nicht abgedeckt werden kann. Mit zunehmender Entspannung auf den Wohnungsmärkten ab der 3. Dekade kann auch in Westdeutschland die Wohnungsleerstandsquote anwachsen und ab 2040 dürfte ein ähnlicher Umbauprozess zu organisieren sein, wie er derzeit in Ostdeutschland stattfindet.
Juliane Banse / Karl-Heinz Effenberger: Deutschland 2050 – Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Wohnungsbestand, 2006, IÖR Text 152, Bestellungen hier, 4,00 Euro zzgl. Versandkosten

15. Reggentin / Dettbarn-Reggentin (Hrsg.): „Praktische Konzepte zur demographischen Stadtentwicklung“
Der demographische Wandel und seine möglichen Auswirkungen auf die Stadtentwicklung werden in diesem Loseblatt-Planungshandbuch thematisiert. Neben demographischen Grundlagen, welche die aktuellen und künftigen Entwicklungen skizzieren werden u.a. neue Konzepte für Wirtschaft, Städtebau und Verkehr vorgestellt und anstehende Aufgaben für Ver- und Entsorger aufgezeigt. Nähere Informationen und Inhaltsverzeichnis hier.
Reggentin, Heike / Dettbarn-Reggentin, Jürgen (Hrsg.): Praktische Konzepte zur demographischen Stadtentwicklung, 2006, Forum Verlag Herkert, ISBN: 3-86586-039-7, 78,00 Euro

16. Walla / Eggen / Lipinski: „Der demographische Wandel“
Auf breiter statistischer Grundlage wird den Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen des demographischen Wandels für die deutsche Gesellschaft nachgegangen. Die Autoren zeigen dabei auch Chancen für den "positiven" Umgang mit einer alternden und schrumpfenden Gesellschaft. Ihre Schwerpunkte bilden die Bereiche Familie, Bildung, Kirche, Gesundheit, Sozialpolitik, Arbeits- und Kapitalmarkt, Raum- und Verkehrsentwicklung.
Wolfgang Walla / Bernd Eggen / Heike Lipinski: Der demographische Wandel. Herausforderungen für Politik und Wirtschaft, 2006, 268 S., Kohlhammer, ISBN 3-17-019023-7, 25,00 Euro


II. Neuigkeiten

1. H-Arthist und H-Soz-u-Kult: Themenschwerpunkt “Das Ende der Urbanisierung? Wandelnde Perspektiven auf die Stadt, ihre Geschichte und Erforschung”
Die beiden Online-Netzwerke veröffentlichen gemeinsam eine Reihe von Texten zur Geschichte und Erforschung der Stadt. Die Feststellung, das „post-urbane“ oder „neo-urbane“ Untersuchungsperspektiven in Stadtplanung, Städtebau, Stadtsoziologie, Architektur und Stadtgeschichte vermehrt anzutreffen sind, erlaubt die Frage, ob der Prozess der „Urbanisierung“ als ein vom industriellen Strukturwandel Europas vorangetriebenes Phänomen selbst zu historisieren ist. Andererseits feiert das kulturelle Bild der Stadt als Metapher und Leitbild kommunalen Lebens nach oder trotz des genannten Strukturwandels eine Renaissance.
Mit Beiträgen u.a. von Friedrich Lenger, Anne Pfeifer, Meik Woyke, Wolfgang Sonne, Sonja Hildebrand, Moritz Föllmer / Habbo Knoch, Kirsten Wagner, Stefan Haas, Oliver Frey, Per-Ru Tsen. Die einzelnen Beiträge können hier herunter geladen werden.

2. Schröter: „Weniger Umweltbelastungen durch Bevölkerungsrückgang?“
In der Online-Veröffentlichung von Frank Schröter werden die Auswirkungen der demografischen Veränderungsprozesse auf die Bereiche Natur und Landschaft, Energie, Wasser, Boden und Luft untersucht. Hier zeigt sich, dass es nur in wenigen Umweltbereichen zu einer Verbesserung der Situation kommen wird. In den meisten Umweltbereichen ist bestenfalls eine Festschreibung der augenblicklichen Belastung zu erwarten, in einigen sogar eine Verschlechterung der derzeitigen Situation. Die Veröffentlichung kann hier eingesehen werden.

3. VÖB - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (Hrsg.): „Demographie ist Gegenwart“
Die deutschen Förderbanken setzen sich in ihrem Positionspapier mit dem demographischen Wandel und den daraus erwachsenden Konflikten auseinander und versuchen neue Förderstrategien für unterschiedliche Handlungsfeldern aufzuzeigen.
VÖB - Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (Hrsg.): Demographie ist Gegenwart- Förderbanken in der Verantwortung, 2006, 20 S., Download

4. Internetseite „Senioren-Initiativen“
Die Internetseite gibt einen Überblick über das Spektrum und die Vielfalt des Engagements und der Beteiligung älterer Menschen. Die Seite wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros etabliert. Sie präsentiert bereits über 1000 Initiativen in den verschiedensten Handlungsfeldern, gibt Anregungen zu neuen Ideen des Engagements und hilft bei der Suche nach Anschluss an regionale Projekte.


III. Termine und Veranstaltungen:

Für aktuelle Termine und Veranstaltungen verweisen wir auf die umfangreichen und aktuellen Terminübersichten der Internetseiten http://www.stadtumbau-ost.de und http://www.stadtumbau-ost.info


IV. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten:

1. Diplomarbeit: “nach Abriss Pflanzung!”
Der Abriss einer randstädtischen Plattenbausiedlung in Dresden-Prohlis legt eine Fläche von 16,8 ha wieder frei. Bisher gibt es keine Planungen für Folgenutzungen. Die Arbeit wägt mögliche Nachnutzungen anhand gesamtstädtischer Ziele ab und schlussfolgert den Vorrang von öffentlichem Grün, Bewegungs- und Spielräumen. Lebendige und sinnliche Gestaltung soll den bisher funktional geprägten suburbanen Raum aufwerten. Prädestiniert dafür ist die Verwendung von Pflanzen.
Laura Heuschneider: „nach Abriss Pflanzung!“ Download Zusammenfassung

2. Masterarbeit: „Die Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme. Ein Vergleich des Instrumentes der Handelbaren Flächenausweisungsrechte mit dem Instrument des Emissionsrechtehandels“
Die Arbeit nimmt sich dem ökonomischen Instrument der Handelbaren Flächenausweisungsrechte an und zeigt die Chance auf, mit Hilfe dieses Instrumentes dem nachhaltigen Ziel der ökonomischen, ökologischen und soziokulturell angemessenen Raumentwicklung näher zu kommen. In einem Vergleich mit dem Instrument des Emissionsrechtehandels werden Übertragbarkeiten für die Ausgestaltung des Instrumentes der Handelbaren Flächenausweisungsrechte festgestellt.
Iris Holland: „Die Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme. Ein Vergleich des Instrumentes der Handelbaren Flächenausweisungsrechte mit dem Instrument des Emissionsrechtehandels“ Download Zusammenfassung


Die Redaktion des Newsletters bieten eine Plattform zur Veröffentlichung von Abstracts von Abschlussarbeiten (Masterarbeit, Diplomarbeit, Dissertation etc.) an. Interessierte können eine PDF-Datei an die Redaktion schicken, welche dann im darauffolgenden Newsletter mit Downloadmöglichkeit und Kurzbeschreibung des Themas veröffentlicht wird. Die Redaktionen wollen damit dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit geben, ihre Abschlussarbeiten einer breiten interessierten Leserschaft zugänglich zu machen.

Folgende formale Anforderungen für die Versendung im Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost bitte beachten: Die aussagekräftige Zusammenfassung darf max. eine DIN A4 Seite lang sein und muss als PDF-Datei mit maximal 250 Kb der Redaktion vorliegen. In der Kopfzeile ist einzufügen: „Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost“ sowie Nummer und Jahr des folgenden Newsletters (z.B. „Newsletter Nr. 25, November/Dezember 2006). Danach sollten folgende Informationen zum Autor / zur Autorin bzw. zur Arbeit aufgeführt werden: Name des Autors bzw. der Autorin / Bildungseinrichtung, an der die Arbeit geschrieben und eingereicht wurde / Studiengang des Autors bzw. der Autorin / Art der Abschlussarbeit (Diplomarbeit, Disseration, Masterarbeit …) / Titel der Abschlussarbeit
Die Redaktion behält sich vor, Arbeiten nicht in den Newsletter aufzunehmen bzw. Korrekturen des Layoutes, der Dateigrösse etc. mit dem Autor abzustimmen.


VI. Redaktionelle Hinweise:

Mitwirkung Newsletter #25

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Ihr Team von schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de.

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