Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost Nr. 17, Juli / August 2005

Hiermit erhalten Sie die siebzehnte Ausgabe unseres Newsletters "Schrumpfende Stadt/ Stadtumbau Ost". Dieser Newsletter wird von den Redaktionen der Websites schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de mit Unterstützung der Schader-Stiftung herausgegeben.

Redaktion Newsletter #17:
Benno Brandstetter & Anne Pfeifer unter Mitarbeit von Thilo Lang

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Inhalt

I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen
- IBA Büro, Stiftung Bauhaus Dessau (Hrsg.): „Die anderen Städte. IBA Stadtumbau 2010“, Band 2: „Zivile Kultur“
- Friedrich (Hrsg.): „Stadt spielt Stadt - Experimente computer- und webgestützter Bürgerbeteiligung und Planung“
- IBA Fürst-Pückler-Land: „Die IBA-Halbzeitdokumentation 2000 bis 2010“
- Zeitschrift archplus: „Shrinking Cities“, Heft 173
- Fürst/Lahner/Zimmermann: „Neue Ansätze integrierter Stadtteilentwicklung“
- BBR (Hrsg.): Zeitschrift Informationen zur Raumentwicklung „Strategien für historische Stadtzentren“ Heft 6/2005
- ZEIT Dokument: „Das kinderlose Land. Wie die Demographie unser Land verändert“, Heft 01/2005
- Stiftung Bauhaus Dessau / BMVBW (Hrsg.): „TATORT STADT II – Perspektiven einer Stadtumbaukultur“

II. Neuigkeiten
- Begleitforschung Stadtumbau Ost im Freisstaat Thüringen - Dokumentation der Jahreskonferenz 2005
- IRS/Land Brandenburg: Strategiewerkstatt „Starke Städte – Städte stärken“ - Masterplan Stadtumbau
- Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle: Intervallstudie „Wohnen und Leben in Leipzig-Grünau"
- ILS NRW: Werkstattreihe „Integrierte Stadtentwicklungskonzepte“
- Ankündigung BBR: „Raumordnungsbericht 2005“
- Forschungsagentur Stadtumbau West: Bericht zur 5. Projektwerkstatt
- IBA Fürst-Pückler-Land: Planungsstudio „SeeStadt Senftenberg“
- Universität Leipzig: Online-Masterstudiengang „Urban Management“
- Webseite „Stadtumbau in Berlin“


III. Termine und Veranstaltungen

IV. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten
- Diplomarbeit „Einfamilienhaussiedlungen im Wandel“

V. Redaktionelle Hinweise

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I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen:

1. IBA Büro, Stiftung Bauhaus Dessau (Hrsg.): „Die anderen Städte. IBA Stadtumbau 2010“, Band 2: „Zivile Kultur“
Band 2 der IBA-Reihe reflektiert den Wandel des zivilen Engagement in Deutschland - vom Engagement westdeutscher Bürgerinitiativen der 1970er und 1980er Jahre über „Runde Tische“ im Ostdeutschland der Wendezeit, von Mitwirkungsmodellen aufgrund privater Aktivitäten hin zu Beteiligungsimpulsen in der Sozialpolitik und Stadtplanung von staatlicher Seite. Wie hat sich bürgerschaftliches Engagement in den politischen Diskussionen, den Planungen und der städtischen Alltagskultur in den letzten Jahren gewandelt? Vorgestellt werden neue Strategien der Kooperation, mit denen Kommunen den Herausforderungen des Schrumpfungsprozesses begegnen. Weitere Informationen hier
IBA Büro, Stiftung Bauhaus Dessau (Hrsg.), Die anderen Städte. IBA Stadtumbau 2010, Band 2: Zivile Kultur, 240 S., Jovis Verlag, ISBN 3936314985, 24,80 Euro

2. Friedrich (Hrsg.): „Stadt spielt Stadt - Experimente computer- und webgestützter Bürgerbeteiligung und Planung“
Die Beiträge von Katja Friedrich, Christoph Heinemann, Gerard Hutter, Lars Niemann u.a. befassen sich mit dem Traum einer gerechteren Planung, dem Aufruf zum kollektiven Brainstorming, der Relativierung von Partizipationseuphorie und anderen Themen aus Virtualität und Wirklichkeit.
Katja Friedrich (Hrsg.), Stadt spielt Stadt - Experimente computer- und webgestützter Bürgerbeteiligung und Planung, deutsch-englisch, 120 S., ISBN 3-937672-05-2, ca. 19,80 Euro

3. IBA Fürst-Pückler-Land: „Die IBA-Halbzeitdokumentation 2000 bis 2010“
Von 2000 bis 2010 verleiht die IBA Fürst-Pückler-Land dem Struktur- und Landschaftswandel im Lausitzer Revier Impulse. In 24 Projekten arbeitet die IBA an Europas größter Landschaftsbaustelle. (Abraum-)Berge werden versetzt, neue Seen geschaffen, Städte umgebaut, Industriemonumente umgenutzt. Erstmals seit Bestehen der IBA gibt es nun zur Halbzeit eine umfassende Darstellung der Ziele, Pläne und aller Projekte der Internationalen Bauausstellung. Dargestellt werden die bereits fertig gestellten Projekte, wie z.B. die Gartenstadt Marga oder die IBA-Terrassen an der Braunkohlegrube bei Großräschen. Auch die geplanten Projekte werden beschrieben – z.B. die schwimmenden Häuser im entstehenden Lausitzer Seenland, der größten künstlichen Seenkette Europas. Abgerundet wird die Dokumentation mit einer kurzen Darstellung der Geschichte Internationaler Bauausstellungen in Deutschland – von Darmstadt (1901) bis zur IBA Emscher Park (1989 – 1999).
IBA Fürst-Pückler-Land, Die IBA-Halbzeitdokumentation 2000 bis 2010, ISBN 3-9809844-1-9, 10 Euro (zzgl. Versand), Bestellung im Buchhandel oder hier

4. Zeitschrift archplus: „Shrinking Cities“, Heft 173
Im aktuellen Heft der archplus werden die Ergebnisse des Anfang 2004 von archplus und dem Projekt „Schrumpfende Städte“ ausgelobten Internationalen Ideenwettbewerbs „Schrumpfende Städte – Die Stadt neu denken“ veröffentlicht. Insgesamt vierzehn Projekte – Preisträger und Projekte der engeren Wahl – werden mit ihren Handlungsstrategien und Planungsansätzen zur Problematik der städtischen Schrumpfungsprozesse vorgestellt. Die Projekte, die sich mit Detroit (USA), Manchester/Liverpool (UK), Ivanovo (RUS) oder Halle/Leipzig beschäftigten, sind thematisch in den Rubriken „Szenarien“, „Akteursmodelle“ und „Mappings“ geordnet. Die Projektvorstellungen werden durch theoretische Beiträge von Wolfgang Kil, Werner Sewing, Angelika Fitz, Barbara Steiner und Robert Misik ergänzt. Weiterhin gibt es ein Interview mit Philipp Oswalt, Omar Akbar, Kai Vöckler, Robert Kaltenbrunner und Sonja Beeck über den notwendigen Wandel im Planungsverständnis, mögliche Impulse für einen urbanistischen Diskurs und erste Handlungsansätze und Instrumentarien. Das Heft ist im Buchhandel erhältlich oder kann für 14 Euro zzgl. Versandkosten per Email bestellt werden: news@archplus.de

5. Fürst/Lahner/Zimmermann: „Neue Ansätze integrierter Stadtteilentwicklung“
Diese Veröffentlichung wendet sich an alle, die an Fragen der „Zivilgesellschaft“, der kommunalen Selbststeuerung, der kollektiven Gestaltung von Lebensqualität, aber auch am Thema „Soziale Stadt“ interessiert sind. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Placemaking (gemeinsame Gestaltung eines Lebensraumes durch die betroffenen Akteure), Sozialkapitalbildung (Aufbau von Solidarität, Vertrauen und Kooperationsbereitschaft) und neuen Formen der Governance (zielgerichtetes kollektives Handeln von autonomen Akteuren) in komplexen interdependenten Handlungsfeldern? Das ist die Leitfrage, die in diesem Band an drei Beispielen aus dem Programm „Soziale Stadt“ (Bremen-Blockdiek, Kassel-Nordstadt, Leipziger Osten) und einem Beispiel aus dem ExWoSt Forschungsfeld „3stadt2“ (Bonn-Beuel) diskutiert wird.
Eine Kurzübersicht über den Inhalt ist hier erhältlich.
Dietrich Fürst/ Marion Lahner/ Karsten Zimmermann, Neue Ansätze integrierter Stadtteilentwicklung: Placemaking und Local Governance, Erkner, 2004, 308 S., ISBN 3-934669-03-4, ISSN 1611-5767, 15 Euro

6. BBR (Hrsg.): Zeitschrift Informationen zur Raumentwicklung „Strategien für historische Stadtzentren“ Heft 6/2005
Das aktuelle Themenheft des IzR beschäftigt sich mit den historischen Kernen deutscher Städte als einem Inbegriff europäischer Stadtkultur. Vor dem Hintergrund demographischer und ökonomischer Veränderungen stellen sich Fragen nach neuen Nutzung der Bausubstanz und Möglichkeiten ihrer Revitalisierung in immer stärkerem Maße. Mit Beiträgen im Spannungsfeld von Denkmalschutz, Stadtumbau und Abriss u.a. von Adalbert Behr, Jürg Sulzer, Wulf Eichstädt und Andreas Billert.
Eine Inhaltsübersicht kann hier eingesehen werden und die Kurzfassung können aberufen werden unter Download. Das gesamte Heft ist unter selbstverlag@bbr.bund.de für 6 Euro zzgl. Porto bestellbar.

7. ZEIT Dokument: „Das kinderlose Land. Wie die Demographie unser Land verändert“, Heft 01/2005
Das Heft aus der Reihe Zeit-Dokumente befasst sich mit der demographischen Krise und den Auswirkungen auf Rente, Sozialversicherung und Zukunftshoffnung der Gesellschaft. Beleuchtet werden unterschiedlichste Aspekte des Geburtenrückgangs: Sind Frauen karrierefixiert? Treten Männer in den Zeugungsstreik?
Das Heft ist hier für 3 EUR zzgl. Porto bestellbar, (Erscheinungstermin ist Mitte Juli 2005).

8. Stiftung Bauhaus Dessau / BMVBW (Hrsg.): „TATORT STADT II – Perspektiven einer Stadtumbaukultur“
Aufbauend auf den bundesweiten Ideen-Wettbewerb TATORT STADT für junge interdisziplinäre Planer-Teams und die nachfolgende Gesprächsreihe in vom Stadtumbau betroffenen Gemeinden, fasst die Publikation Fortschritte und Anforderungen für einen Stadtumbau mit baukulturellem Anspruch (Stadtumbaukultur) zusammen. Es kommen junge Planerbüros, Kommunalpolitiker, Hochschullehrer und Praktiker der Wohnungswirtschaft zu Wort. Die Publikation macht deutlich, dass in Deutschland an die Aufgaben des Stadtumbaues mit hohem Gestaltungsanspruch herangegangen wird - ein Ansatz, der auch in vielen anderen Ländern auf wachsendes Interesse stößt - und dass sich hier ein vielfältiges und lohnendes Betätigungsfeld für deutsche Planer aller Fachrichtungen entwickelt.
Stiftung Bauhaus Dessau / Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (Hrsg.), TATORT STADT II-Perspektiven einer Stadtumbaukultur, 240 S., ISBN 3-936314-97-7, 24,80 Euro


II. Neuigkeiten

1. Begleitforschung Stadtumbau Ost im Freistaat Thüringen - Dokumentation der Jahreskonferenz 2005
Anfang Juni fand die Jahreskonferenz der Begleitforschung Stadtumbau Ost in Thüringen statt. Die wesentlichen Ergebnisse des ersten Monitoringdurchlaufs in den Themenfeldern Stadtplanung, Wohnungswirtschaft, Sozialplanung und Technische Infrastruktur wurden ergänzt durch Erfahrungsberichte einzelner Kommunen zu besonders aktuellen Fragestellungen des Stadtumbaus. Die Statements und Berichte stehen als Download zur Verfügung.

2. IRS/Land Brandenburg: Strategiewerkstatt „Starke Städte – Städte stärken" - Masterplan Stadtumbau
Um die Erfahrungen des Stadtumbaus im Land Brandenburg zu überprüfen, Politik und Förderstrukturen an aktuelle Rahmenbedingungen anzupassen und damit die zukünftige Stadtentwicklung in Brandenburg aktiv und vorausschauend zu gestalten, soll ein »Masterplan Stadtumbau« entwickelt werden.
Die Strategiewerkstatt stellte sich bis Juni 2005 die Aufgabe, Potenziale und Ansatzpunkte für eine integrierte Sichtweise zu erörtern. Dabei werden Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis systematisch zusammengeführt. Im Rahmen der Auftaktwerkstatt wurden zentrale Probleme der gegenwärtigen Stadtentwicklung offen und mit Blick auf den Zusammenhang unterschiedlicher Teilprozesse diskutiert. Auf diese Weise wurden für weitere Bausteine der Strategiewerkstatt – unter anderem eine Reihe von Kurzexpertisen – Akzente gesetzt und politische Handlungsbedarfe präzisiert.
Weitere Informationen und die Dokumentation der Auftaktveranstaltung hier.

3. Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle: Intervallstudie „Wohnen und Leben in Leipzig-Grünau"
Die Großwohnsiedlung Leipzig-Grünau ist Gegenstand einer stadtsoziologischen Intervallstudie, die sich bereits seit über 25 Jahren mit den Wohn- und Lebensbedingungen der dort lebenden Bevölkerung empirisch auseinandersetzt. Damit liegt eine einmalige Längsschnittstudie vor, die dezidierte Einblicke in die Entwicklung einer Großsiedlung ermöglicht. Am Beispiel Leipzig-Grünaus lässt sich dabei zeigen, dass die gegenwärtige Entwicklung von „Plattenbaugebieten“ von einem komplexen Nebeneinander von Abwertungs- und Stabilisierungstendenzen bestimmt ist. Während „Plattenbausiedlungen“ in der öffentlichen Meinung oft einen schlechten Ruf haben, ist die Wohnzufriedenheit selbst bemerkenswert hoch und hat inzwischen sogar wieder das Niveau der späten 80er Jahre erreicht. Für die nähere Zukunft kann eine relative Stabilisierung der Einwohnerentwicklung und eine Abschwächung der Bevölkerungsverluste prognostiziert werden.
Der Ergebnisbericht des Umweltforschungszentrums (UFZ) kann hier abgerufen werden

4. ILS NRW: Werkstattreihe „Integrierte Stadtentwicklungskonzepte“
In jüngster Zeit rückt aufgrund der veränderten demografischen, wirtschaftlichen und fiskalischen Rahmenbedingungen die strategische Stadtentwicklungsplanung wieder verstärkt ins Blickfeld. Von den Städten und Gemeinden werden zunehmend ganzheitliche, auf einen längeren Zeitraum angelegte, umsetzungsorientierte, oft kooperativ erarbeitete Entwicklungskonzepte erstellt, die Grundlage für weiteres gemeindliches Handeln sind.
Das ILS NRW hat im Sommer 2004 eine Kurzbefragung aller Kommunen Nordrhein-Westfalens mit mehr als 20.000 Einwohnern durchzuführen, um den Stand integrierter Stadtentwicklungsplanung in NRW zu erheben. Im November 2004 initiierte das ILS NRW ein erstes Werkstattgespräch für alle befragten Kommunen mit bereits vorliegendem Konzept. Die Dokumentation "Auftaktveranstaltung der Werkstattreihe 'Integrierte Stadtentwicklungskonzepte'" fasst die Inhalte dieses Erfahrungsaustausches zusammen.
Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hg.): Auftaktveranstaltung der Werkstattreihe: "Integrierte Stadtentwicklungskonzepte". Download der Dokumentation der Auftaktveranstaltung am 18. November 2004 in Dortmund.

5. Ankündigung BBR: „Raumordnungsbericht 2005“
Der Betrachtungszeitraum des Raumordnungsberichtes 2005 für die Darstellung der Raumentwicklungen in Deutschland umfasst i.d.R. die Jahre 1999 bis 2002/2003 und schließt damit zeitlich an die Berichterstattung des letzten Raumordnungsberichtes 2000 an. Die dargestellten Zukunftstrends haben einen Zeithorizont von 2015/2020. Die thematische Schwerpunktsetzung des Berichtes orientiert sich an der Relevanz im Rahmen der aktuellen raumordnungspolitischen Debatte um die Fortentwicklung der räumlichen Leitbilder und Handlungsstrategien. Dieser Bericht soll eine Informationsgrundlage für diese Diskussion liefern, die begleitend zur Erstellung des Raumordnungsberichtes 2005 begonnen hat und die im Jahre 2006 zu einem fortentwickelten "Raumordnungspolitischen Orientierungs- und Handlungsrahmen" führen soll.
Der Bericht erscheint voraussichtlich im August in der Schriftenreihe Berichte des BBR. Einen ersten Überblick über den Inhalt und die Kernaussagen des Berichtes und die wesentlichen Karten gibt eine ppt-Präsentation (14 Mb): Download Weitere Informationen hier

6. Forschungsagentur Stadtumbau West: Bericht zur 5. Projektwerkstatt
Am 28./29. April 2005 hat in der Pilotstadt Albstadt die 5. Projektwerkstatt im ExWoSt-Forschungsfeld Stadtumbau West stattgefunden. Ca. 75 Personen - aus dem Kreise der Aktiven in den Pilotstädten, Vertreter der Länder, des BMVBW, des BBR sowie das Team der Forschungsagentur - nahmen teil. Der thematische Schwerpunkt lag bei der "Zusammenarbeit von Wohnungswirtschaft und Kommune beim Umbau von Wohnquartieren".
Die Präsentation der Projektwerkstatt, der Erarbeitungsprozess des Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Albstadt, der Erfahrungsbericht der städtischen Wohnungsbaugesellschaft sowie die Dokumentation der Werkstattinhalte können hier herunter geladen werden.

7. IBA Fürst-Pückler-Land: Planungsstudio „SeeStadt Senftenberg“
Die IBA Fürst-Pückler-Land beschäftigt sich im Rahmen des EU-Projektes REKULA mit dem Stadtumbau in Städten der Lausitz. Dazu fand vom 30. Mai bis 4. Juni 2005 ein Planungsstudio in Senftenberg statt. Das Studio 3 lief unter dem Thema des IBA-Projektes „SeeStadt Senftenberg“, das eine stärkere Verknüpfung von restaurierter Altstadt und See beinhaltet. Als Planungsgrundlage dienten die Ergebnisse des EUROPAN 7-Entwurfes. Ziel war es, ein strategisches Konzept für den Projektraum zu entwickeln, der den dynamischen Umsetzungsprozess unterstützt. Die kritische Auseinandersetzung mit dem feststehenden Entwurf führte zu drei interessanten Ergebnissen – einem Phasenplan, einem Planspiel und einer Intervention im Rahmen der Stadtentdeckungstour, die am 4. Juni 2005 in der Stadt Senftenberg stattfand.
Eine Dokumentation wird in der kommenden Wochen veröffentlicht. Ansprechpartner sind: Volker Mielchen, IBA Fürst-Pückler-Land: mielchen@iba-see.de oder Katrin Schamun, ts redaktion: post@tsredaktion.de

8. Universität Leipzig: Online-Masterstudiengang „Urban Management“
Die Universität Leipzig bietet nun auch eine berufsbegleitende E-learning-Version ihres seit zwei Jahren bestehenden Masterprogramms „Urban Management“ an. Mit dem international anerkannten Abschluss des Masters können die Absolventen in kommunalen Verwaltungen, Regierungspräsidien, Aufbaubanken oder Unternehmensberatungen arbeiten.
Im neuen Onlinestudiengang geht es nicht nur um Planen und Bauen. Die über Internet vermittelten Module behandeln auch die Themen Umwelt, Recht, Wirtschaft, Infrastruktur und Gesellschaft. Die Studierenden bekommen ein Log-in, über den sie Zugang zu einer interaktiven Lernplattform im Internet haben. Weiterhin treffen sich in Blockveranstaltungen und Workshops Professoren und Studierende, um sich auszutauschen und gemeinsam Lösungen für offene Fragen zu erarbeiten.
Als Zugangsvoraussetzung für den Master in „urban management“ wird ein mindestens sechssemestriges, abgeschlossenes (Fach-) Hochschulstudium erwartet. Praxiserfahrungen sind von Vorteil. Weitere Informationen gibt es hier und direkt beim Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft der Universität Leipzig. Ansprechpartner ist Herr Schaaf unter 0341-9733743.

9. Webseite „Stadtumbau in Berlin“
Die Internetseite und der monatlich erscheinende Newsletter informieren über den aktuellen Stand der Realisierung von Projekten im Rahmen des Stadtumbaus, stellt neue oder überarbeitete Konzepte vor, berichtet über Diskussionen mit Bürgern und Akteuren in den Fördergebieten und informiert über interessante Termine zum Thema Stadtumbau Ost in Berlin. http://www.stadtumbau-berlin.de


III. Termine und Veranstaltungen:

Für aktuelle Termine und Veranstaltungen verweisen wir auf die umfangreichen und aktuellen Terminübersichten der Internetseiten stadtumbau-ost.de und stadtumbau-ost.info


IV. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten:

1. Diplomarbeit „Einfamilienhaussiedlungen im Wandel“
Die Diplomarbeit behandelt die Auswirkungen des soziodemografischen Wandels auf Einfamilienhaussiedlungen am Beispiel der Stadt Dortmund. In einer massenstatistischen Analyse zur Dynamik und Stabilität der Wohnbevölkerung werden Siedlungen unterschiedlicher Bauphasen untersucht. Daran anschließend werden in Form einer qualitativen Analyse verschiedene Typologien der sich stark ausdifferenzierenden Einfamilienhaussiedlungen entwickelt. Abschließend wird der Handlungs- und Interventionsbedarf für diese Siedlungsform seitens der Stadt abgeleitet.
Nicole de Temple: „Einfamilienhaussiedlungen im Wandel. Eine Untersuchung zum Generationswechsel vor dem Hintergrund des soziodemografischen Wandels am Beispiel der Stadt Dortmund“ Download Zusammenfassung

Die Redaktionen des Newsletters bieten seit März 2005 eine Plattform zur Veröffentlichung von Abstracts von Abschlussarbeiten (Masterarbeit, Diplomarbeit, Dissertation etc.) an. Interessierte können eine PDF-Datei an die Redaktion schicken, welche dann im darauffolgenden Newsletter mit Downloadmöglichkeit und Kurzbeschreibung des Themas veröffentlicht wird. Die Redaktionen wollen damit dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit geben, ihre Abschlussarbeiten einer breiten interessierten Leserschaft zugänglich zu machen.

Folgende formale Anforderungen für eine Versendung im Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost bitte beachten:
Die aussagekräftige Zusammenfassung darf max. eine DIN A4 Seite lang sein und muss als PDF-Datei mit maximal 250 Kb der Redaktion vorliegen.
In der Kopfzeile ist einzufügen: „Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost“ sowie Nummer und Jahr des folgenden Newsletters (z.B. „Newsletter Nr. 18, September/Oktober 2005)
Danach sollten folgende Informationen zum Autor / zur Autorin bzw. zur Arbeit aufgeführt werden:
Name des Autors bzw. der Autorin / Bildungseinrichtung, an der die Arbeit geschrieben und eingereicht wurde / Studiengang des Autors bzw. der Autorin / Art der Abschlussarbeit (Diplomarbeit, Disseration, Masterarbeit …) / Titel der Abschlussarbeit
Die Redaktion behält sich vor, Arbeiten nicht in den Newsletter aufzunehmen bzw. Korrekturen des Layoutes, der Dateigrösse etc. mit dem Autor abzustimmen.


V. Redaktionelle Hinweise:

Mitwirkung Newsletter #18

Aktuell erhalten diesen Informationsbrief etwa 650 Empfänger. Die Herausgeber (Schader-Stiftung und AG schrumpfende-stadt.de) freuen sich über das breite Interesse am Thema und unserem Angebot. Noch mehr freuen wir uns über Rückmeldungen jeglicher Art, sei es konstruktive Kritik, Lob oder Ihre inhaltliche Unterstützung. Um diesen Newsletter möglichst informativ gestalten zu können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Mitwirkung und geben Sie uns Ihre Beiträge aus den Themenbereichen Schrumpfende Städte / Regenerierung / Stadtumbau für die Rubriken Veröffentlichungen, Neuigkeiten, Termine und Veranstaltungen sowie Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten bis zum 28. August 2005 per Email bekannt. Wenn wir Sie an den Redaktionsschluss des nächsten Newsletters rechtzeitig erinnern sollen, schreiben Sie uns bitte!

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Umfeld bekannt machen könnten.

Ihr Team von schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de.

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