Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost Nr. 16, Mai / Juni 2005

Hiermit erhalten Sie die sechzehnte Ausgabe unseres Newsletters "Schrumpfende Stadt/ Stadtumbau Ost". Dieser Newsletter wird von den Redaktionen der Websites schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de mit Unterstützung der Schader-Stiftung herausgegeben.

Redaktion Newsletter #16:
Benno Brandstetter & Anne Pfeifer unter Mitarbeit von Thilo Lang

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Inhalt

I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen
- Bürkner / Kuder / Kühn: „Regenerierung schrumpfender Städte“
- Difu-Materialien: „Der Aufbau Ost als Gegenstand der Forschung“
- Kuder: „Nicht ohne: Leitbilder in Städtebau und Planung“
- BBR (Hrsg.): „Effizientere Stadtentwicklung durch Kooperation?“
- BBR (Hrsg.): „Die soziale Stadt - Ein Programm wird evaluiert“
- Forum Wohneigentum: „Bodenpolitik in schrumpfenden Städten“
- DISP: Heft „Urban Sprawl“
- dérive – Zeitschrift für Stadtforschung: „Wiederaufbau des Wiederaufbaus?“
- RaumPlanung: Schwerpunkt Raum und Verkehr
- Keppel (Hrsg.): „Stadtentwicklungsplanung in der Praxis“

II. Neuigkeiten
- Forschungsagentur Stadtumbau West: „Sachstandsbericht 2004“
- Bundesregierung: „Städtebaulicher Bericht 2004“
- Forschungsprojekt: „Verkehr in schrumpfenden Städten“
- Webseite „Menschen für Sachsen-Anhalt“
- Webbasiertes Planungsspiel http://www.stadtspieltstadt.de
- Stiftung Agens / Netzwerk Leipzig-Südost e.V. (Hrsg): Dokumentation Workshop – „Die Zukunft des Gemeinwesens in Städten und Dörfern des ländlichen Raumes“
- Die ZEIT: Serie – „Was ist weiblich“
- Die ZEIT – „In Utopia“ Die Trabantensiedlung Hustadt in Bochum
- Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Grünbuch „Angesichts des demografischen Wandels – eine neue Solidarität zwischen den Generation“
- Neues Online-Magazin: „Die neue Stadt. Europäische Zeitschrift für Städtebau“

III. Termine und Veranstaltungen

IV. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten
- Diplomarbeit: „STADTUMBAU – Transfer ostdeutscher Stadtumbauerfahrungen zur Qualifizierung des Stadtumbaus in Westdeutschland“
- Diplomarbeit: „superumbau im Labor Ostdeutschland“

V. Redaktionelle Hinweise


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I. Ausgewählte neue Veröffentlichungen:

1. Bürkner / Kuder / Kühn: „Regenerierung schrumpfender Städte“
Das Working Paper des Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) stellt im Kontext der aktuellen, vor allem ostdeutschen, Stadtentwicklungen eine wissenschaftliche Fundierung und Grundlagenforschung zu dem Begriff „Regenerierung“ dar. Nach einer Aufarbeitung der konzeptionellen Begriffsverwendung und der Formulierung einer eigenen, vorläufigen Arbeitsdefinition werden drei verschiedene theoretische Zugänge zur „Regenerierung schrumpfender Städte“ erörtert. Neben der Präzisierung wichtiger Forschungsfragen geht es den Autoren mit den „institutionentheoretisch fundierten Pfadansätzen“, den „planungswissenschaftlichen Ansätzen“ und der „Strategie des placemakings“ vor allem darum, ein theoretisches und handlungsorientiertes Gerüst zur Analyse von Entwicklungspfaden und Steuerungsprozessen zu liefern. Das Working Paper leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Qualifizierung der fachlichen Diskussion, wie und mit welchen Instrumenten, Methoden, Wertvorstellungen und durch welche Akteure eine Regenerierung schrumpfender Städte initiiert werden kann.
Hans-Joachim Bürkner / Thomas Kuder / Manfred Kühn: „Regenerierung schrumpfender Städte. Theoretische Zugänge und Forschungsperspektiven“, Working Paper Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Download unter http://www.irs-net.de/download/wp_regenerierung.pdf.

2. Difu-Materialien: „Der Aufbau Ost als Gegenstand der Forschung“
In den letzten 15 Jahren wurden von unterschiedlichsten Institutionen diverse Studien durchgeführt, die sich dem Thema Aufbau Ost widmeten. Die Erträge dieser wichtigen Forschungsarbeiten zu sichern und zu bündeln, um sie in ihrer Fülle und Qualität sichtbar zu machen und nutzen zu können – das war das Ziel dieser Forschungsbilanz zum Thema Aufbau Ost. Die Publikation enthält eine Beschreibung der mobilisierten Forschung, einen Abriss der Entwicklung in den neuen Bundesländern und eine zusammenfassende Charakterisierung typischer Merkmale der Forschung zum Aufbau Ost. Weiterhin wurden Vorschläge für die künftige Forschungsorientierung zum Thema erarbeitet und die Ergebnisse werden in Bezug zu gegenwärtig diskutierten Forderungen an den Aufbau Ost gesetzt.
Dietrich Henckel / Heinrich Mäding / Michael Reidenbach / Robert Sander: „Der Aufbau Ost als Gegenstand der Forschung. Untersuchungsergebnisse seit 1990“, Difu-Materialien, Bd. 4/2005, 178 S., ISBN 3-88118-380-9, 15 Euro, weitere Informationen: http://www.difu.de/publikationen/abfrage.php3?id=818
Teilbereiche können als Volltext aus dem Internet herunter geladen werden, so u.a.: Teilbereich Raumordnung http://edoc.difu.de/orlis/DF9167.pdf und Teilbereich Grundversorgung/Soziale Infrastruktur http://edoc.difu.de/orlis/DF9166.pdf

3. Kuder: „Nicht ohne: Leitbilder in Städtebau und Planung“
Leitbilder in Städtebau und Planung gelten als umstritten. Sie sind alltägliches Handwerkszeug der Planer aber auch viel kritisierter Gegenstand in den Sozialwissenschaften. Ein Anlass, den Begriffsdiskurs und vorgefundene theoretische Ansätze einer kritischen Reflexion zu unterziehen sowie die Passfähigkeit von Leitbildern zum heute vorherrschenden planungskulturellen Verständnis zu beleuchten. Ziel ist die Skizzierung eines aktualisierten, konstruktiv-kritischen Verständnisses von Leitbildern, das abschließend, anhand der Ideengeschichte der „Funktionstrennung“ und „Nutzungsmischung“, einer Plausibilitätsprüfung unterzogen wird.
Thomas Kuder: „Nicht ohne: Leitbilder in Städtebau und Planung. Von der Funktionstrennung zur Nutzungsmischung“, Berlin: Leue, edition stadt und region, 2004, 218 S., ISBN: 3-923421-16-8, 24,95 Euro

4. BBR (Hrsg.): „Effizientere Stadtentwicklung durch Kooperation?“
Die neue Ausgabe aus der Reihe Werkstatt Praxis stellt die Ergebnisse des ExWoSt-Forschungsfeldes "3stadt2 – Neue Kooperationsformen in der Stadtentwicklung" vor. Vor dem Hintergrund des ökonomischen Strukturwandels ergeben sich neue Herausforderungen für Städtebau und Stadtentwicklung, für die verstärkt Kooperationsmodelle entwickelt und entsprechende Rahmenbedingungen für die Umsetzbarkeit geschaffen werden müssen. Die Auswertung von praktizierten Kooperationen gibt Aufschlüsse über Voraussetzungen, Instrumentarien und Anforderungen.
BBR (Hrsg.): „Effizientere Stadtentwicklung durch Kooperation?“, Reihe Werkstatt Praxis, Heft 36, 2005, 12,50 €, bestellbar bei selbstverlag@bbr.bund.de

5. BBR (Hrsg.): „Die soziale Stadt - Ein Programm wird evaluiert“
Im aktuellen Themenheft der Reihe Informationen zur Raumentwicklung werden mit den Evaluationsergebnissen und aktuellen Überlegungen zur Weiterentwicklung des Programms eine übergreifende Zwischenbilanz zur Sozialen Stadt gegeben.
BBR (Hrsg.): „Die soziale Stadt - Ein Programm wird evaluiert“, Reihe Informationen zur Raumentwicklung, Heft 2/3-2005, 12,00 €, bestellbar bei selbstverlag@bbr.bund.de

6. Zeitschrift Forum Wohneigentum: „Bodenpolitik in schrumpfenden Städten“, Ausgabe 2/2005
Die Ausgabe 2/2005 von Forum Wohneigentum thematisiert die Auswirkungen und Konsequenzen der Schrumpfungsprozesse hinsichtlich der Bodenpolitik. Die verschiedenen Beiträge diskutieren u.a. aus stadtökonomischer, bodenrechtlicher und wohnungspolitischer Sicht das Thema. Eine Übersicht der Beiträge mit punktuellen Downloadmöglichkeiten ist unter http://www.vhw-online.de/forum/index.php zu finden. Das Heft kann beim vhw-Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung e.V. für 14,00 € zzgl. Versand unter bonn@vhw-online.de bestellt werden.

7. Zeitschrift DISP: Heft „Urban Sprawl“, DISP 160, 1/2005
Die neue Ausgabe der DISP gibt einen Überblick über Strategien und Instrumente für eine bestandsorientierte Siedlungsentwicklung und nachhaltige Flächenhaushaltspolitik. Im Kontext des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels werden unterschiedliche Entwicklungsprozesse, Auswirkungen und Handlungskonzepte zum Themenschwerpunkt erörtert. Mit Beiträgen u.a. von Markus Hesse, Robert Kaltenbrunner, Stefan Siedentop, Leonie B. Janssen-Jansen, Arthur C. Nelson, Thomas W. Sanchez, Harald Kegler. Das Heft kann online unter http://www.nsl.ethz.ch/index.php/content/view/full/985/ herunter geladen werden.

8. Zeitschrift dérive – Zeitschrift für Stadtforschung: „Wiederaufbau des Wiederaufbaus?“, Heft 19
Das aktuelle Heft der österreichischen Zeitschrift diskutiert aus einem europäischen Betrachtungswinkel die Fragestellung „Wiederaufbau des Wiederaufbaus? Ein großer Rückbau, Umbau oder Abriss? Oder: Was bleibt von gesunden Wohnungen? Glückliche Menschen?“. Verschiedene Artikel erörtern im Kontext dieses Themenschwerpunkts den Abriss von Sozialwohnungen in den Niederlanden, die Situation von Plattenbausiedlungen in Wien oder die Entwicklungsfähigkeit großer Wohnanlagen der Nachkriegsmoderne. Das Heft ist im Buchhandel erhältlich oder kann über die Internetseite bestellt werden: http://www.derive.at

9. Zeitschrift RaumPlanung: Schwerpunkt Raum und Verkehr, Heft 119
Die aktuelle Ausgabe 119 der RaumPlanung befasst sich unter dem Themenschwerpunkt „Raum und Verkehr“ mit den gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Siedlungs- und Verkehrsentwicklung. Beiträge u.a. von Dieter Apel, Christian Holz-Rau, Robert Koch, Axel Stein, Michael Frehn. Eine Übersicht über die Beiträge ist unter http://www.ifr-ev.de/raumplanung/raumplanung1.htm zu finden.

10. Keppel (Hrsg.): „Stadtentwicklungsplanung in der Praxis“
Erschienen in der Reihe Stadtentwicklung im Diskurs
Holger Keppel (Hrsg.): „Stadtentwicklungsplanung in der Praxis“, Kersting 2004, 213 S., ISBN: 3-937559-05-1, 24,80 Euro


II. Neuigkeiten

1. Forschungsagentur Stadtumbau West: „Sachstandsbericht 2004“
Einen Einblick in den Stand des Forschungsfeldes und in den 16 Pilotstädten gibt der Sachstandsbericht 2004. Themen des Berichtes sind ein Überblick über die Erfahrungen mit städtischen Schrumpfungsprozessen in den 1980er Jahren und über den Stadtumbau in den europäischen Nachbarländern, eine Analyse der Ausgangslage der Stadtumbau West-Pilotstädte und die Darlegung ihrer Stadtumbaukonzepte sowie eine vertiefte Darstellung ausgewählter Impulsprojekte in den Pilotstädten. Download des Berichts unter http://www.stadtumbauwest.de/newsletterdaten/Sachstand0904.pdf. Außerdem wurden die Arbeitsstände in den 16 Pilotstädten aktualisiert und können neben weiteren Arbeitsergebnissen, Studien und Konzepten auf der Internetseite http://www.stadtumbauwest.de heruntergeladen werden.

2. Bundesregierung: „Städtebaulicher Bericht 2004“
Der städtebauliche Bericht der Bundesregierung erörtert den aktuellen städtebaulichen Handlungsbedarf. Er stellt die regional unterschiedlichen Herausforderungen aus den prognostizierten demografischen Entwicklungen auf die Stadtentwicklung sowie die Möglichkeiten des Stadtumbaus zur Problembewältigung bei Schrumpfungsprozessen dar. Weiterhin beinhaltet er Aussagen über die Wirksamkeit der Instrumente der bisherigen Städtebauförderung und der Raumwirksamkeit der verschiedenen Instrumente der Wohnungsbauförderung. Der Bericht ist am 15. Dezember 2004 vom Bundeskabinett verabschiedet und inzwischen als Bundestagsdrucksache (15/4610) veröffentlicht worden und kann unter http://www.bbr.bund.de/staedtebau/download/Staedtebaulicher-Bericht_2004.pdf herunter geladen werden.

3. Forschungsprojekt: „Verkehr in schrumpfenden Städten“
Seit März 2005 bearbeitet das Dresdner Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -systeme (IVAS) gemeinsam mit den Projektpartnern TU Dresden (Lehrstuhl für Verkehrs- und Infrastrukturplanung) sowie der S.T.E.R.N, Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH Berlin, das Forschungsprojekt "Verkehr in schrumpfenden Städten" des BMVBW unter Betreuung durch das BBR. Aufgabe des Forschungsprojektes ist die Untersuchung der Zusammenhänge von Bevölkerungsentwicklung, Stadtstruktur und Verkehr in verschiedenen Städtekategorien. Ziele sind die Bewertung von Stadtumbaustrategien und Entwicklung von Szenarien zur spezifischen Verkehrs- und Mobilitätsentwicklung unter verschiedenen Schrumpfungssituationen, die Ableitung von Anforderungen an integrierte Konzepte für die Verkehrssysteme in schrumpfenden Städten und die Erarbeitung eines Leitfadens zur Anpassung und Fortschreibung der Verkehrs- und Mobilitätskonzepte.
Im Rahmen der im Mai laufenden Kommunalrecherche in 600 deutschen Kommunen in 8 Bundesländern ist unter http://www.ivas-dd.de eine erste Internetpräsenz eingerichtet worden. Ansprechpartner ist Herr Fiedler beim Ingenieurbüro IVAS unter Telefon 0351-2111416 oder frank.fiedler@ivas-dd.de

4. Webseite „Menschen für Sachsen-Anhalt“
Die Internetseite beinhaltet Informationen über eine Studie zur regionalen Bevölkerungsentwicklung, die von 2002 bis 2004 im Auftrag der Landesregierung durchgeführt wurde. Neben einem Überblick über Aufgabenstellung, Methoden und Ergebnisse der empirischen Untersuchungen sowie über europäische Vergleichsstudien können auch abgeleitete Maßnahmeempfehlungen und Projektberichte unter http://www.menschen-fuer-sachsen-anhalt.de/ herunter geladen werden.

5. Webbasiertes Planungsspiel http://www.stadtspieltstadt.de
Im Mittelpunkt dieses webbasierten Planungspieles stehen die beiden Städte Görlitz und Zgorzelec. In diesem Spiel können Entscheidungen und Auswirkungen städtischer Entwicklungen simuliert werden. Es beinhaltet viele Ergebnisse des Forschungsprojektes „Stadt 2030“ in diesen beiden Städten.
Parallel zur Internetseite http://www.stadtspieltstadt.de erscheint auch ein deutsch-englisches Fachbuch „Stadt spielt Stadt. Experimente computer- und webgestützter Bürgerbeteiligung und Planung“ mit 120 teilweise farbigen Seiten. Ein Kapitel widmet sich dem Spiel zu Görlitz und Zgorzelec. (ISBN 3-937672-05-2, Ladenpreis: ca. 19,80 Euro)

6. Stiftung Agens / Netzwerk Leipzig-Südost e.V. (Hrsg): Dokumentation Workshop – „Die Zukunft des Gemeinwesens in Städten und Dörfern des ländlichen Raumes“
Anliegen des Fachworkshops im November 2004 war das Finden von Kriterien zur Einordnung innovativer Methoden und Instrumente bei der Gemeinwesenarbeit vor allem im ländlichen Raum. Die Broschüre greift inhaltliche Fragen aus dem Workshop auf. Neben den Qualitätskriterien werden innovative Strategien und Instrumente wie z.B. Spiele vorgestellt. Die Stiftung Agens, die im Sommer 2003 gegründet wurde und auf eine Initiative von Privatpersonen aus Deutschland und den USA zurückgeht, setzt den Schwerpunkt ihrer Arbeit in die Entwicklung und Förderung von fachlichen Innovationen auf dem Gebiet gemeinwesenorientierter Sozialstrukturen. Die Broschüre kann unter http://www.stiftung-agens.de/archiv/Broschuere_Agens.pdf herunter geladen werden.

7. Die ZEIT: Serie – „Was ist weiblich“
In der ZEIT 17/2005 sind im Rahmen dieser Serie zwei Artikel veröffentlicht, die sich mit der Situation ostdeutscher Frauen auseinandersetzen und der Frage nachgehen, welche Gründe zu einer Abwanderung aus Ostdeutschland führen. Liane von Billerbeck – „Nichts wie weg. Warum mehr junge Frauen als Männer den Osten verlassen“ http://www.zeit.de/2005/17/Frauen_2fOstdeutschland und Interview mit Christiane Dienel, Sozialwissenschaftlerin – „Viele würden gern bleiben. Vergeblich Arbeit suchen oder im Westen eine Wohlstandsehe eingehen? Über das Dilemma junger Frauen im Osten“ http://www.zeit.de/2005/17/Frauen_2fInterview_Dienel

8. Die ZEIT – „In Utopia“ Die Trabantensiedlung Hustadt in Bochum
Ein weiterer Beitrag der ZEIT stellt eine v
or 30 Jahren entstande Trabantensiedlung für alle Schichten in Bochum vor. Damals zogen junge Familien ein, deren Kinder inzwischen fort sind und der einst moderne Stadtteil wird jetzt in aller Stille älter. Henning Sußebach – „In Utopia“ http://zeus.zeit.de/text/2005/17/Heimat_2fBochum_17

9. Kommission der Europäischen Gemeinschaften: Grünbuch „Angesichts des demografischen Wandels – eine neue Solidarität zwischen den Generation“
Die EU steht wie noch nie zuvor einem demografischen Wandel gegenüber, der beträchtliche Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft haben wird. Wie können diese Herausforderungen angenommen werden? Wie könnte die Tendenz zum Bevölkerungsrückgang umgekehrt werden? Wie soll mit den Auswirkungen einer alternden Bevölkerung umgegangen und dabei gleichzeitig den Jüngeren neue Chancen angeboten werden? Neben der Veröffentlichung statistischer Daten sind dies einige der Fragen, die in dem Grünbuch der Kommission aufgegriffen werden, mit dem Ziel, eine Debatte zu starten, an der alle Betroffenen und alle BürgerInnen aufgerufen sind sich zu beteiligen. http://europa.eu.int/comm/employment_social/news/2005/mar/comm2005-94_de.pdf

10. Neues Online-Magazin: „Die neue Stadt. Europäische Zeitschrift für Städtebau“
Dieses vom Concil for European Urbanism (CEU) herausgegebene neue Städtebaumagazin will ein verändertes Verständnis von Stadt im Umbruchzeiten thematisieren. Im Mittelpunkt sollen die Stadt der Schrumpfung, die Stadt qualitativen Wachstums, die Stadt neuer und multikultureller Bewohnerschichten stehen. Es geht um die Stadt, die von einem neuen Planungsverständnis geprägt wird und unter veränderten finanziellen Rahmenbedingungen ihre Daseinsvorsorgepflichten erfüllen muss. http://www.die-neue-stadt.de

11. Presseschau zum Stadtumbau (Januar - März 2005)
http://www.schader-stiftung.de/wohn_wandel/797.php


III. Termine und Veranstaltungen:

Für aktuelle Termine und Veranstaltungen verweisen wir auf die umfangreichen und aktuellen Terminübersichten der Internetseiten http://www.schader-stiftung.de/wohn_wandel/124.php und http://www.stadtumbau-ost.info/veranstaltungen/uebersicht.php


IV. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten:

1. Diplomarbeit: „STADTUMBAU – Transfer ostdeutscher Stadtumbauerfahrungen zur Qualifizierung des Stadtumbaus in Westdeutschland“
„Epochal“, „nie da gewesen“, „Jahrhundertaufgabe“ – der auf gesamtdeutscher Ebene notwendige Umbau unserer Städte wird mit deutlichen Worten umschrieben. Die Arbeit untersucht insbesondere die Frage, ob der Osten ein Vorbild für den Westen ist und so den dort beginnenden Stadtumbau qualifizieren kann.
Tobias Hundt: „STADTUMBAU – Transfer ostdeutscher Stadtumbauerfahrungen zur Qualifizierung des Stadtumbaus in Westdeutschland“ Download Zusammenfassung

2. Diplomarbeit: „superumbau im Labor Ostdeutschland“
Die Arbeit analysiert die Ursachen und Auswirkungen von Schrumpfungsprozessen insbesondere auf Kultur und ihre Institutionen. Anhand von Praxisbeispielen werden Möglichkeiten und Grenzen von Kultur als Entwicklungsfaktor diskutiert.
Katrin Treffkorn: „superumbau im Labor Ostdeutschland - Kultur als regionaler Entwicklungsfaktor in den neuen Bundesländern unter den Bedingungen der „schrumpfenden Städte“ und den wachsenden Problemen im Strukturwandel der Regionen“ Download Zusammenfassung


Die Redaktionen des Newsletters bieten seit März 2005 eine Plattform zur Veröffentlichung von Abstracts von Abschlussarbeiten (Masterarbeit, Diplomarbeit, Dissertation etc.) an. Interessierte können eine PDF-Datei an die Redaktion schicken, welche dann im darauffolgenden Newsletter mit Downloadmöglichkeit und Kurzbeschreibung des Themas veröffentlicht wird. Die Redaktionen wollen damit dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit geben, ihre Abschlussarbeiten einer breiten interessierten Leserschaft zugänglich zu machen.

Folgende formale Anforderungen für eine Versendung im Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost bitte beachten:

Die aussagekräftige Zusammenfassung darf max. eine DIN A4 Seite lang sein und muss als PDF-Datei mit maximal 250 Kb der Redaktion vorliegen.
In der Kopfzeile ist einzufügen: „Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost“ sowie Nummer und Jahr des folgenden Newsletters (z.B. „Newsletter Nr. 17, Juli 2005)

Danach sollten folgende Informationen zum Autor / zur Autorin bzw. zur Arbeit aufgeführt werden:
Name des Autors / der Autorin
Bildungseinrichtung, an der die Arbeit geschrieben und eingereicht wurde
Studiengang des Autors / der Autorin
Art der Abschlussarbeit (Diplomarbeit, Disseration, Masterarbeit …)
Titel der Abschlussarbeit

Die Redaktion behält sich vor, Arbeiten nicht in den Newsletter aufzunehmen bzw. Korrekturen des Layoutes, der Dateigrösse etc. mit dem Autor abzustimmen.


V. Redaktionelle Hinweise:

Mitwirkung Newsletter #17

Aktuell erhalten diesen Informationsbrief etwa 650 Empfänger. Die Herausgeber (Schader-Stiftung und AG schrumpfende-stadt.de) freuen sich über das breite Interesse am Thema und unserem Angebot. Noch mehr freuen wir uns über Rückmeldungen jeglicher Art, sei es konstruktive Kritik, Lob oder Ihre inhaltliche Unterstützung. Um diesen Newsletter möglichst informativ gestalten zu können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Mitwirkung und geben Sie uns Ihre Beiträge aus den Themenbereichen Schrumpfende Städte / Regenerierung / Stadtumbau für die Rubriken Veröffentlichungen, Neuigkeiten, Termine und Veranstaltungen sowie Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten bis zum 24. Juni 2005 per Email bekannt. Wenn wir Sie an den Redaktionsschluss des nächsten Newsletters rechtzeitig erinnern sollen, schreiben Sie uns bitte!

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Umfeld bekannt machen könnten.

Ihr Team von schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de.

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