Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost Nr. 15, März / April 2005

Hiermit erhalten Sie die fünfzehnte Ausgabe unseres Newsletters "Schrumpfende Stadt/ Stadtumbau Ost". Dieser Newsletter wird von den Redaktionen der Websites schrumpfende-stadt.de und stadumbau-ost.de mit Unterstützung der Schader-Stiftung herausgegeben.

Redaktion Newsletter #15:
Anne Pfeifer & Benno Brandstetter unter Mitarbeit von Thilo Lang & Eric Tenz

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Inhalt

I. In eigener Sache

II. Ausgewählte neue Veröffentlichungen
- Weiske / Kabisch / Hannemann (Hrsg.): „Kommunikative Steuerung des Stadtumbaus“
- Aus Politik und Zeitgeschichte: Heft „Städtepolitik“, APuZ 03/2005
- Büro Analyse & Konzepte: „Kostengünstige Beseitigung von Leerständen im obersten Geschoss von Plattenbauten. Endbericht“
- IBA Büro, Stiftung Bauhaus Dessau (Hrsg.): „Die anderen Städte“
- Deilmann / Böhm / Gruhler: „Stadtumbau und Leerstandsentwicklung aus ökologischer Sicht“
- Ringel (Hrsg.): „Urban Management - Steuerung von Transformationsprozessen in der Stadt“
- Weidner: „Stadtentwicklung unter Schrumpfungsbedingungen“
- Kurth: „Strategien der präventiven Stadterneuerung“
- Brake / Einacker / Mäding: „Kräfte, Prozesse, Akteure - zur Empirie der Zwischenstadt“

III. Neuigkeiten
- Forschungsagentur Stadtumbau West: Konzepte im Stadtumbau
- Neue Webseite „Demographischer Wandel und räumliche Mobilität“
- Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen: Veranstaltungsreader
- Universität Leipzig: Zwischenbericht Frühwarn- und Kontrollsystem (FKS)
- ExWoSt-Forschungsfeld: Stadtquartiere im Umbruch
- Forschungsagentur Stadtumbau West: „Stromzählergestützte Leerstandsanalyse“
- Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW): digitaler Newsletter zum Thema Weltbevölkerung
- Planungsbeteiligung im Internet

IV. Termine und Veranstaltungen

V. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten

VI. Redaktionelle Hinweise


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I. In eigener Sache

Liebe LeserInnen,

mit dem aktuellen Newsletter Nr. 15 haben wir das Angebot unseres Newsletters erweitert und Ihren Anregungen angepasst. Wir bedanken uns für die zahlreichen konstruktiven Rückmeldungen auf unseren Feedback-Aufruf in der letzten Ausgabe. In der Rubrik „Termine und Veranstaltungen“ werden wir ab dieser Ausgabe auf externe Terminübersichten verweisen. Damit reagieren wir auf den Umstand, dass der Newsletter inzwischen einen erheblichen Umfang erreicht hat, wir aber dennoch eine informative und prägnante Übersichtlichkeit gewährleisten wollen.
Ab der kommenden Ausgabe wollen wir den Newsletter um eine neue Rubrik „Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten“ erweitern, ihn so als inhaltliche Plattform für die Themenbereiche Schrumpfung, Stadtumbau und Regenerierung stärken und ein Forum für die Verbreitung und Diskussion von Abschlussarbeiten (Masterarbeit, Diplomarbeit, Dissertation etc.) bieten. Die Redaktionen von schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de sind gespannt, wie sich der wissenschaftliche Austausch über diese neuen Rubrik entwickeln wird. Über Anregungen und Hinweise würden wir uns freuen.


II. Ausgewählte neue Veröffentlichungen:

1. Weiske / Kabisch / Hannemann (Hrsg.): „Kommunikative Steuerung des Stadtumbaus“
Die Schrumpfungsprozesse in Städten und Regionen bewirken Veränderungen in den Handlungsroutinen der Akteure. Sie bringen neue Interessenlagen hervor und erfordern ungewohnte Koalitionen zwischen den Akteuren und Entscheidern. Vor diesem Hintergrund erhält Kommunikation für den Stadtumbau einen wesentlichen Stellenwert. Die Beiträge dieses Bandes diskutieren Widersprüche, Möglichkeiten und Grenzen der kommunikativen Steuerung städtischer Schrumpfungsprozesse im Spannungsfeld von Interessenlagen und Handlungsspielräumen auf der Grundlage empirischer Forschungsergebnisse und theoretischen Arbeiten. Autorenübersicht und Bestellmöglichkeit unter http://www.vs-verlag.de/index.php?do=show&sid=ded8bfd5a554fe6404500858b75b28ce&site=w&book_id=9666
Christine Weiske / Sigrun Kabisch / Christine Hannemann (Hrsg.): „Kommunikative Steuerung des Stadtumbaus. Interessensgegensätze, temporäre Koalitionen und Entscheidungsstrukturen in schrumpfenden Städten“, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2005, 217 S., 21 Abb., 7 Tab., ISBN: 3-531-14358-1, 19,90 Euro

2. Aus Politik und Zeitgeschichte: Heft „Städtepolitik“, APuZ 03/2005
Unter dem Themenschwerpunkt „Städtepolitik“ sind in dieser Ausgabe Beiträge von Hartmut Häußermann, Peter Franz, Peter Jakubowski, Michael Haus, Frank Bertsch und Michael-Burkhard Piorkowsky veröffentlicht. Hartmut Häußermann diskutiert in seinem Beitrag die zwei für die Städtebaupolitik derzeit wesentlichen Problembereiche: die wachsende Konzentration von sozialen Problemen in bestimmten Stadtquartieren und demographische Schrumpfungsprozesse sowie die Programme „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau“. Peter Franz zeigt mit seinem Beitrag auf, dass die Schrumpfungsprozesse kein neuartiges und ausschließlich ostdeutsches Phänomen sind und auch hier ein Nebeneinander von Schrumpfung und punktuellem Wachstum vorhanden ist. Der Autor diskutiert kritisch die bisher formulierten Problembewältigungsstrategien, das Programm „Stadtumbau Ost“ und die Dominanz wohnungswirtschaftlicher Aspekte. Der Beitrag von Peter Jakubowski analysiert die Leistungsfähigkeit neuer Formen der Kooperation in der Stadtentwicklung und fragt, inwiefern diese den Stadtumbau flankieren können.
Die diskutierten Ergebnisse entstanden in dem Forschungsvorhaben „3stadt2 – Neue Kooperationsformen in der Stadtentwicklung“ im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes des Bundes.
Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.), Aus Politik und Zeitgeschichte, 3/2005, Bonn 2005, ISSN 0479-611X. Das Heft kann unter http://www.bpb.de/files/3LQNVZ.pdf herunter geladen oder über http://www.bpb.de kostenfrei bestellt werden.

3. Büro Analyse & Konzepte: „Kostengünstige Beseitigung von Leerständen im obersten Geschoss von Plattenbauten. Endbericht“
In der aktuellen Leerstandsdiskussion in den neuen Bundesländern dominiert derzeit der Rückbau als Hauptlösungsweg. Diese Form der Leerstandsverringerung ist allerdings mit hohen Kosten und gravierenden Einschnitten in die städtebaulichen Strukturen verbunden. Darüber hinaus sind Rückbaumaßnahmen in der Regel nur in einem mittelfristigen Zeitraum umsetzbar, da die Leerstände zumeist erst in einem Gebäude konzentriert werden müssen. Dies führt wiederum zu hohen Leerstandskosten für die Wohnungseigentümer. Ziel des Forschungsvorhabens war es festzustellen, wie durch eine dauerhafte Umnutzung von leer stehenden fünften und sechsten Plattenbau-Geschossen - einem Leerstandsschwerpunkt - in Gemeinschafts- und Abstellflächen die Leerstandskosten für die Eigentümer erheblich gesenkt und gleichzeitig die Attraktivität der übrigen Wohnungen gesteigert werden können. Downloadmöglichkeit der Studie unter http://www.analyse-konzepte.de/index_ie.php
Büro Analyse & Konzepte – Beratungsgesellschaft für Wohnen, Immobilien und Tourismus mbH: „Kostengünstige Beseitigung von Leerständen im obersten Geschoss von Plattenbauten“, Endbericht, Verlag: Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB, 2005, 64 S., 12 Abb., 7 Tabellen, ISBN: 3-8167-6674-9

4. IBA Büro, Stiftung Bauhaus Dessau (Hrsg.): „Die anderen Städte“
Unter dem Motto: „Alle reden von Schrumpfung, viele reden von neuen Chancen" sucht die Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 unter den Bedingungen des ökonomischen und demografischen Wandels nach dem Profil der schlanken, leistungsfähigen Stadt mit urbaner Qualität. In ihrem ersten Buch diskutiert die IBA Stadtumbau 2010 die Gestalt der Stadt von morgen, die internationale Dimension von Schrumpfung und Stadtumbau und die Herausforderungen an die Planungskultur. Der Band entfaltet das Panorama der IBA-Städte in Sachsen-Anhalt und beschreibt die Arbeitsweise einer IBA, die erstmals die Stadt als Ganzes zum Thema macht. Weitere Informationen unter http://www.iba-stadtumbau.de/
IBA Büro, Stiftung Bauhaus Dessau (Hrsg.), Die anderen Städte, Jovis-Verlag, 2005, 176 S., ISBN: 3-836314-95-0, 24,80 Euro

5. Deilmann / Böhm / Gruhler: „Stadtumbau und Leerstandsentwicklung aus ökologischer Sicht“
Die Autoren zeigen vor dem Hintergrund schrumpfender Städte, Regionen und Wohngebiete sowie des zunehmenden Bevölkerungsrückgangs die veränderte Nachfrage am Wohnungsmarkt und analysieren die Auswirkungen auf Städte und Wohngebiete. Die Entwicklung wird an zahlreichen Beispielen ostdeutscher Städte dargestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem umweltrelevante Aspekte der Flächen-, Energie- und Rohstoffnutzung. Das Buch richtet sich sowohl an Städtebauer, Politiker und Architekten als auch an Beschäftige in Umweltämtern und der kommunalen Verwaltung. Weitere Informationen unter http://www.oekom.de/verlag/german/books/Deilmann_Stadtumbau.htm
Clemens Deilmann / Ruth Böhm / Karin Gruhler: „Stadtumbau und Leerstandsentwicklung aus ökologischer Sicht“, 2005, 100 S., ISBN: 3-936581-71-1, 19,50 Euro

6. Ringel (Hrsg.): „Urban Management - Steuerung von Transformationsprozessen in der Stadt“
Tagungsband des 14. Leipziger Bauseminares am 18. und 19. März 2004. Weitere Informationen unter weidner@wifa.uni-leipzig.de
Johannes Ringel (Hrsg.): „Urban Management – Steuerung von Transformationsprozessen in der Stadt“, Norderstedt, 2005, ISBN: 3-8334-2070-7, 19,90 Euro

7. Weidner: „Stadtentwicklung unter Schrumpfungsbedingungen“
Die Dissertation versteht sich als Leitfaden zur Erfassung des veränderten Entwicklungsmodus von Stadt und zum konsequenten Umgang mit Schrumpfungsbedingungen in der Stadtentwicklungsplanung. Weitere Informationen unter weidner@wifa.uni-leipzig.de
Silke Weidner: „Stadtentwicklung unter Schrumpfungsbedingungen“, Verlag: Book on Demand, Norderstedt, 2004, ISBN: 3-8334-3382-3, 49,90 Euro.

8. Kurth: „Strategien der präventiven Stadterneuerung“
Stadterneuerung war stets geprägt durch wechselnde Leitbilder in der Stadtentwicklung. In den 1970er Jahren vollzog sich ein Wandel zur behutsamen, bestandsorientierten Stadterneuerung, die in den 1990er Jahren durch ein sozial orientiertes und integriertes Quartiersmanagement (Soziale Stadt) erweitert wurde. Aufgrund zunehmender Wohnungsleerstände werden zudem seit Anfang 2000 vor allem in Ostdeutschland Ansätze des Stadtumbaus verfolgt. Trotz der Erneuerungsbemühungen leiden viele Städte unter selektiver Abwanderung, in benachteiligten Quartieren verschärfen sich soziale Polarisierungen, die finanziellen Ressourcen schwinden. Der Autor untersucht angesichts dieser Herausforderungen die drei Erneuerungsstrategien Sanierung, Stadtumbau und Soziale Stadt theoretisch sowie am Beispiel der Stadt Berlin. Mit dem Konzept der Stadtpflegeplanung, das sich aus dieser Betrachtung ableitet, wird die Bestandsentwicklung als eine Hauptaufgabe der Stadtentwicklung formuliert. Die darin zueinander ins Verhältnis gesetzten Erneuerungsstrategien werden hierbei um eine präventive Strategie der Stadtpflege erweitert: Stadterneuerung soll als Daueraufgabe verstanden werden, die auch langfristig sozialräumlichen Benachteiligungen entgegenwirkt.
Detlef Kurth: „Strategien der präventiven Stadterneuerung. Weiterentwicklung von Strategien der Sanierung, des Stadtumbaus und der Sozialen Stadt zu einem Konzept der Stadtpflege für Berlin“, 2004, 242 S., ISBN 3-88211-150-X, 22,00 Euro

9. Brake / Einacker / Mäding: „Kräfte, Prozesse, Akteure - zur Empirie der Zwischenstadt“
Der dritte Band der Reihe „Zwischenstadt“ des Ladenburger Kollegs - ein Forschungsvorhaben, welches sich mit der Zwischenstadt beschäftigt - zielt auf eine empirisch-analytische Durchdringung der Kräfte, Prozesse und Akteure, die hier prägend wirkten bzw. wirken. Der Charakter des suburbanen Raums wird zur Debatte gestellt - ist er weiterhin "Abfallraum" der Kernstadt? Oder beginnt er, Raum mit eigenem Profil zu werden? In diese Richtung deuten Entwicklungen, die auf eine strukturelle Diversifizierung des suburbanen Raums, auf eigenen Standortqualitäten und auf Identifikationen als Aktionsraum hinweisen. Ein vorurteilsfreier - weder beschönigender noch euphorischer - Umgang mit der Zwischenstadt beginnt demnach damit, sie ernst zu nehmen: als qualifizierten selbstbewussten Teil einer Stadtregion im Verbund mit der Kernstadt. Weiterhin werden die wesentlichen Kräfte, die das (rationale) Handeln der Akteure bestimmen, skizziert. Das Spektrum reicht vom demographischen Wandel bis zu den raumwirtschaftlichen Nebenwirkungen der staatlichen Eigenheimförderung. Am Beispiel der Region Rhein-Main wird das kommunal gestaltbare "bunte" Kooperationsgeschehen, mit dem öffentliche und private Akteure hinderliche territoriale Grenzen zu überwinden suchen, näher beleuchtet. Weitere Informationen unter http://www.mueller-busmann.de/neuerscheinungen/zwischenstadt_03/index.html
Klaus Brake / Ingo Einacker / Heinrich Mäding: „Kräfte, Prozesse, Akteure – zur Empirie der Zwischenstadt“, Verlag: Müller+Busmann, 2005, 144 S., ISBN 3-928766-64-3, 19,00 Euro


III. Neuigkeiten

1. Forschungsagentur Stadtumbau West: Konzepte im Stadtumbau
Im Mittelpunkt der Auswertungsarbeit der Forschungsagentur Stadtumbau West standen 2004 u.a. "Konzepte im Stadtumbau". Diese Schwerpunksetzung erfolgt vor dem Hintergrund, dass erste Entwicklungskonzepte in den Pilotstädten fertig gestellt wurden oder im Entwurf vorliegen und somit der Erfahrungstransfer befördert werden kann. Eine zwölfseitige Dokumentation zum Themenschwerpunkt "Konzepte im Stadtumbau" ist unter http://www.stadtumbauwest.de/newsletterdaten/KonzepteimStadtumbau140105.pdf downloadbar. Ausschnitte der Stadtentwicklungskonzepte bzw. Stadtteilentwicklungskonzepte der Pilotstädte Salzgitter, Selb und Saarbrücken-Burbach finden Sie in den Newslettern 1.04, 2.04 und 1.05 von http://www.stadtumbauwest.de

2. Neue Webseite „Demographischer Wandel und räumliche Mobilität“
Rückläufige Einwohnerzahlen forcieren den Wettbewerb um junge, aktive Bevölkerungsgruppen und rücken die räumliche Mobilität von Haushalten in den Mittelpunkt kommunaler Gegenstrategien. Das zunehmende Interesse an diesem Forschungsfeld führte zu einem themenbezogenen Forschungsverbund verschiedener Wissenschaftseinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen. Seit Februar 2005 gibt es mit einer neuen Webseite eine fachliche Vernetzung: http://www.demografie-und-raum.nrw.de/index.html

3. Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen, NRW: Veranstaltungsreader
Die Alterung der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens lässt Auswirkungen in fast allen Lebensbereichen erwarten. Der Reader mit Folien der Veranstaltung "Alterung und Raumentwicklung in NRW" vom 25.11.04 in Dortmund kann kostenfrei herunter geladen werden unter http://www.ils.nrw.de/publik/pdf/alterung-raum.pdf

4. Universität Leipzig: Zwischenbericht Frühwarn- und Kontrollsystem (FKS)
Seit Januar 2004 bearbeiten die Stiftungsprofessur Stadtentwicklung an der Universität Leipzig, die innova – Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH und die Stadt Forst (Lausitz) gemeinsam ein EDV-gestütztes Indikatorensystem für die Stadtentwicklungsplanung im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojektes „Entwicklung eines Frühwarn- und Kontrollsystems zur Unterstützung einer flexiblen Stadtentwicklungsplanung (FKS)“. Standen im ersten Projektjahr die Analyse bestehender Monitoringsysteme sowie die Auseinandersetzung mit geeigneten Indikatoren im Mittelpunkt, konzentriert sich das Projekt derzeit auf Ermittlung von Grenz- und Schwellenwerten für die ausgewählten Frühwarnindikatoren. Weitere Informationen unter http://www.fks-stadtentwicklungsplanung.de oder http://www.uni-leipzig.de/ibbs/link_se_fruewarn.html sowie über Christian Strauß (Universität Leipzig) cstrauss@wifa.uni-leipzig.de

5. ExWoSt-Forschungsfeld: Stadtquartiere im Umbruch
Im Mittelpunkt des Anfang 2005 gestarteten Forschungsfeldes "Stadtquartiere im Umbruch" stehen innovative Modellvorhaben, aus denen Hinweise für zukunftssichernde Strategien für diejenigen Stadtteile gewonnen werden können, in denen hohe Bevölkerungsverluste zu erheblichen Gebäudeleerständen und Brachen führen. Von zentraler Bedeutung für das Forschungsfeld sind dabei städtebauliche Entwicklungskonzepte und quartiersbezogene Maßnahmen zum Rückbau von nicht mehr bedarfsgerechten Infrastruktureinrichtungen, denn hier eröffnen sich für die Kommunen Chancen zur Schaffung neuer Freiräume. Detailierte Informationen unter: http://www.bbr.bund.de/exwost/forschungsfelder/031_start.html

6. Forschungsagentur Stadtumbau West: „Stromzählergestützte Leerstandsanalyse“
In allen Pilotstädten des Forschungsfeldes Stadtumbau West werden zumindest Teilaspekte des Wohnungsmarktes analysiert. Eine Einschätzung des aktuellen Wohnungsleerstandes spielt dabei eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund haben die Städte Albstadt, Bremerhaven, Oer-Erkenschwick, Pirmasens, Saarbrücken und Wilhelmshaven die "Stromzählergestützte Leerstandsanalyse" als ergänzende Erhebungsmethode erprobt. Die vorliegenden Erfahrungen hat die Forschungsagentur ausgewertet und in einer Dokumentation zusammengestellt, die als Download verfügbar ist: http://www.stadtumbauwest.de/newsletterdaten/Stromzaehlergestuetzte-Leerstandserhebung.pdf

7. Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW): digitaler Newsletter zum Thema Weltbevölkerung
Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung bietet ab März einen neuen digitalen Informationsdienst mit aktuellen Nachrichten und Fakten zum Thema Bevölkerung, reproduktive Gesundheit und nachhaltige Entwicklung sowie Neuigkeiten über die Arbeit der Stiftung. Die DSW (news) werden monatlich kostenlos per E-mail verschickt. Themen sind: Bevölkerungsentwicklung, Verfügbarkeit von Ressourcen, Ausbreitung der Aids-Epidemie, Sexualaufklärung von Jugendlichen, Familienplanung, Müttersterblichkeit und vieles mehr. Es wird Wissenswerte aus Studien der Vereinten Nationen, Expertenberichten und internationalen Nachrichtendiensten zusammengefasst. Ab März kann sich der Newsletter auf der Seite http://www.weltbevoelkerung.de bestellt werden.

8. Planungsbeteiligung im Internet
»Planung verbindet« nannte sich ein Online-Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern in der Rhein-Main-Region. Vier Wochen lang war es im Herbst 2004 möglich, im Internet in mehreren Foren Visionen, Anregungen und Ideen für die Region zu diskutieren. Der Dialog, der vom Planungsverband Frankfurt/Rhein-Main initiiert wurde, ist in seinem Ansatz und im Ablauf wie auch als Ergebnisbericht dokumentiert unter: http://www.planung-verbindet.de


IV. Termine und Veranstaltungen:

Für aktuelle Termine und Veranstaltungen verweisen wir auf die umfangreichen und aktuellen Terminübersichten der Internetseiten http://www.schader-stiftung.de/wohn_wandel/124.php und http://www.stadtumbau-ost.info/veranstaltungen/uebersicht.php


V. Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten:

Die Redaktionen des Newsletters bieten ab März 2005 eine Plattform zur Veröffentlichung von Abstracts von Abschlussarbeiten (Masterarbeit, Diplomarbeit, Dissertation etc.) an. Interessierte können eine PDF-Datei an die Redaktion schicken, welche dann im darauffolgenden Newsletter mit Downloadmöglichkeit und Kurzbeschreibung des Themas veröffentlicht wird. Die Redaktionen wollen damit dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit geben, ihre Abschlussarbeiten einer breiten interessierten Leserschaft zugänglich zu machen.

Folgende formale Anforderungen für eine Versendung im Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost bitte beachten:
Die aussagekräftige Zusammenfassung darf max. eine DIN A4 Seite lang sein und muss als PDF-Datei mit maximal 250 Kb der Redaktion vorliegen.
In der Kopfzeile ist einzufügen: „Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost“ sowie Nummer und Jahr des folgenden Newsletters (z.B. „Newsletter Nr. 15, März 2005)

Danach sollten folgende Informationen zum Autor / zur Autorin bzw. zur Arbeit aufgeführt werden:
Name des Autors / der Autorin
Bildungseinrichtung, an der die Arbeit geschrieben und eingereicht wurde
Studiengang des Autors / der Autorin
Art der Abschlussarbeit (Diplomarbeit, Disseration, Masterarbeit …)
Titel der Abschlussarbeit

Die Redaktion behält sich vor, Arbeiten nicht in den Newsletter aufzunehmen bzw. Korrekturen des Layoutes, der Dateigrösse etc. mit dem Autor abzustimmen.


VI. Redaktionelle Hinweise:

Mitwirkung Newsletter #16

Aktuell erhalten diesen Informationsbrief etwa 650 Empfänger. Die Herausgeber (Schader-Stiftung und AG schrumpfende-stadt.de) freuen sich über das breite Interesse am Thema und unserem Angebot. Noch mehr freuen wir uns über Rückmeldungen jeglicher Art, sei es konstruktive Kritik, Lob oder Ihre inhaltliche Unterstützung. Um diesen Newsletter möglichst informativ gestalten zu können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Mitwirkung und geben Sie uns Ihre Beiträge aus den Themenbereichen Schrumpfende Städte / Regenerierung / Stadtumbau für die Rubriken Veröffentlichungen, Neuigkeiten, Termine und Veranstaltungen sowie Zusammenfassungen von Abschlussarbeiten bis zum 29. April 2005 per Email bekannt. Wenn wir Sie an den Redaktionsschluss des nächsten Newsletters rechtzeitig erinnern sollen, schreiben Sie uns bitte!

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Umfeld bekannt machen könnten.

Ihr Team von schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de.

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