Newsletter Schrumpfende Stadt / Stadtumbau Ost Nr. 14, Januar / Februar 2005
Hiermit erhalten Sie die vierzehnte Ausgabe unseres Newsletters "Schrumpfende Stadt/ Stadtumbau Ost". Dieser Newsletter wird von den Redaktionen der Websites schrumpfende-stadt.de und stadumbau-ost.de gemeinsam herausgegeben.
Redaktion Newsletter #14:
Anne Pfeifer & Benno Brandstetter unter Mitarbeit von Thilo Lang & Eric Tenz
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Inhalt
I. In eigener Sache
II. Ausgewählte neue Veröffentlichungen
- Universität Dortmund – „Klein- und Mittelstädte – Verkleinerte Blaupausen der Großstadt?“
- Rohr-Zänker/Schleifnecker – „Wohnbauland-Umfrage 2004 für Niedersachsen“
- IÖR – „Sachsen 2050 – Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Wohnungsmarkt“
- Zeitschrift Forum Wohneigentum – Ausgaben „Stadtumbau - die Bürger im Blick“ und „Schrumpfende Städte - soziale Implikationen“
- Forschungsbericht BBR - „Leerstandsmanagement in Plattenbauten“
- Bericht BBR - „Regionalbarometer neue Länder – fünfter zusammenfassender Bericht“
- Dokumentation Forschungsvorhaben BBR – „Zwischennutzung und neue Freiflächen - Städtische Lebensräume der Zukunft“
- Spiegel (Hg.) – „Landesentwicklung bei Bevölkerungsrückgang – Auswirkungen auf die Raum- und Siedlungsstruktur in Baden-Württemberg“
- Niejahr – „Alt sind nur die anderen“
- Frevel – „Herausforderung demografischer Wandel“
- Jurczek/Köppen – „Aufbau oder Abriss Ost? Konzeptionelle Überlegungen zur nachhaltigen Stadtentwicklung in den neuen Ländern“
- Hutter / Westphal / Siedentop u.a. – „Handlungsansätze zur Berücksichtigung der Umwelt-, Aufenthalts- und Lebensqualität im Rahmen der Innenentwicklung von Städten und Gemeinden – Fallstudien“
- Liebmann – „Vom sozialistischen Wohnkomplex zum Problemgebiet?“
- Zeitschrift „trans“ – Nummer 13 „transify“
III. Neuigkeiten
- Pro-Regio-Online-Zeitschrift – ZeitSchrift für den Ländlichen Raum
- Die ZEIT: Serie – „Wir werden weniger“
- Empirica – „Wohnungspolitische Konsequenzen der langfristigen demographischen Entwicklung“
- Wettbewerbsausschreibung Deutscher Studienpreis – „Grenzen des Wachstums“
- Presseschau Stadtumbau Oktober – Dezember 2004
- Ausgangsgutachten und Monitoringkonzept der Begleitforschung Stadtumbau Ost in Thüringen
- Vergabe von Teilstipendien für das Weiterbildungsprogramm „Urban Management“
IV. Ausgewählte Termine für Januar / Februar / März 2005
V. Redaktionelle Hinweise
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I. In eigener Sache
Liebe LeserInnen,
Ende vergangenen Jahres erschien parallel zum 13. Newsletter die zweite Ausgabe unseres Magazins „Städte im Umbruch“ mit dem Thema "Städte im Umbruch - die europäische Perspektive".
Wir stehen immer wieder vor der Frage, inwieweit beide Angebote, Newsletter und Magazin, für Sie von Nutzen sind und welche Bereiche Ihr besonderes Interesse wecken. Über eine kurze Rückmeldung Ihrerseits über Form, Gehalt und Nutzen des Newsletters und des Magazins „Städte im Umbruch“ würden wir uns daher sehr freuen, um in Zukunft besser auf Ihre Bedürfnisse eingehen zu können.
Senden Sie bitte einfach eine kurze Mail mit Ihren Eindrücken an newsletter@schrumpfende-stadt.de oder rufen Sie uns an unter 03362/793-245 oder 0351/463-39715. Vielen Dank.
II. Ausgewählte neue Veröffentlichungen:
1. Universität Dortmund, FB Stadt- und Regionalplanung der Fakultät Raumplanung - „Klein- und Mittelstädte – Verkleinerte Blaupausen der Großstadt?“
Die Veröffentlichung ist eine Zusammenfassung der Vorträge und Diskussionen des Experten
2. Rohr-Zänker/Schleifnecker – „Wohnbauland-Umfrage 2004 für Niedersachsen“
In der Wohnbaulandumfrage werden folgende Daten erfasst und aufbereitet: Das neu ausgewiesene Wohnbauland, die verfügbaren Wohnbaulandreserven sowie vorhandene Brachenpotenziale mit Eignung für Wohnnutzung. Hohe Rücklaufquoten sichern einen hohen Standard der Untersuchungen. Die Daten werden landesweit und regional differenziert ausgewertet, wodurch spezifische räumliche Muster erkennbar werden. Die Kontinuität der Umfrage macht die Wohnbauland-Beobachtung zu einer wichtigen Säule des niedersächsischen Wohnungsmarkt-Beobachtungssystems.
Ruth Rohr-Zänker (Verf.); Thomas Schleifnecker (Verf.) Niedersächsische Landestreuhandstelle für das Wohnungswesen und Norddeutsche Landesbank Girozentrale (Hg.) Wohnbaulandpotenziale regional erfasst - Wohnbauland- Umfrage 2004, Reihe: Berichte zum Wohnbauland in Niedersachsen, Heft 2 Hannover, Eigenverlag (2004), 43 S., IES-Nr. 109/04 Graue Literatur Der Bericht ist als Download verfügbar: http://www.ies.uni-hannover.de
3. Effenberger/Deilmann – „Sachsen 2050 – Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Wohnungsmarkt“
Der Rückgang der sächsischen Bevölkerungszahl wird in allen Dekaden bis 2050 so hoch sein, dass trotz fortschreitender Haushaltsverkleinerungen die Anzahl der Haushalte abnimmt. Das führt zu einer insgesamt geringeren Nachfrage nach Wohnungen. Einschneidend auf den Wohnungsmarkt wird sich auch der sehr hohe Geburtenrückgang seit Anfang der 1990er Jahre auswirken. Bei den Wohnungszugängen muss zukünftig von einer sehr niedrigen Bautätigkeit ausgegangen werden. Bei einem Rückgang der Haushaltszahl verursacht jede neu errichtete Wohnung auch einen neuen Leerstand, der durch Abriss anderen Ortes kompensiert werden müsste, um den Wohnungsleerstand nicht weiter anwachsen zu lassen. Die Studie verdeutlicht, dass die bisherigen Abrissbemühungen zukünftig nicht ausreichen werden die anstehenden Probleme zu bewältigen. Der Stadtumbau ist als dauerhafter, langfristiger Prozess zu begreifen.
Karl-Heinz Effenberger / Clemens Deilmann, IÖR Text 145, Bestellungen an gisela.richter@ioer.de, Preis: 4,00 Euro zuzüglich Versandkosten
4. Zeitschrift Forum Wohneigentum – Ausgaben „Stadtumbau - die Bürger im Blick“ und „Schrumpfende Städte - soziale Implikationen“
Die Ausgabe 4/2004 der Zeitschrift für Wohneigentum in der Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft setzt sich mit Wahrnehmung, Bereitschaft und Einbeziehung von Betroffenen im Stadtumbauprozess auseinander.
Ausgabe 5/2004 thematisiert soziale Implikationen von Schrumpfenden Städten, Tendenzen von Polarisierung und das Anwachsen von Segregationserscheinungen.
Eine Übersicht der Beiträge mit punktuellen Downloadmöglichkeiten unter http://www.vhw-online.de/forum/index.php. Die Hefte können für je 14 Euro zzgl. Versand beim vhw - Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung e. V. unter bonn@vhw-online.de bestellt werden.
5. Forschungsbericht BBR - „Leerstandsmanagement in Plattenbauten“
Der Forschungsbericht setzt sich mit den Erfahrungen des Leerstandsmanagements in Plattenbausiedlungen auseinander. Anhand von Beispielen werden die Auswirkungen des Leerstands auf diese Siedlungen insgesamt, die daraus resultierenden Kosten für die Wohnungsunternehmen und deren Strategien analysiert, den Leerstand zu bewirtschaften, zu verringern oder zu beseitigen.
BBR, Reihe „Forschungen“ Heft 116, Preis: 7,50 Euro, bestellbar bei selbstverlag@bbr.bund.de
6. Bericht BBR - „Regionalbarometer neue Länder – fünfter zusammenfassender Bericht“
Mit dem Bericht wird der ostdeutsche Transformationsprozess seit den 1990er Jahren in seinen vielfältigen wirtschaftlichen und sozialen Facetten vor allem aus der regionalen Perspektive begleitet, differenziert, analysiert und bewertet. Er beinhaltet u.a. Beiträge zu folgenden Themen: positive Entwicklungstrends; Binnenwanderungen in Deutschland im Kontext regionaler Disparitäten; regionale Lebensqualität und Wanderungsentscheidungen, regionale Strukturen der Arbeitsmarktentwicklung, regionale Einkommensunterschiede der privaten und öffentlichen Haushalte in Deutschland; kommunale Finanzen im Ost-West-Vergleich sowie die Lage der ostdeutschen Regionen im Spiegel wichtiger Standortfaktoren. Ein erster Überblick ist über http://www.bbr.bund.de/veroeffentlichungen/berichte/band20.htm bzw. http://www.bbr.bund.de/veroeffentlichungen/bbr_info/regionalbarometer.htm erhältlich.
BBR, Reihe „Berichte“, Band 20, Preis 12,50 Euro, bestellbar bei selbstverlag@bbr.bund.de
7. Dokumentation Forschungsvorhaben BBR – „Zwischennutzung und neue Freiflächen - Städtische Lebensräume der Zukunft“
Je weiter der Stadtumbau-Prozess voranschreitet, umso dringlicher stellen sich die Fragen bei der Wiedernutzung freigelegter Flächen. Um bereits bestehende Erfahrungen auszuwerten und innovative Ansätze zu ermitteln, wurden im Rahmen des Forschungsvorhabens ausgewählte Fallbeispiele für erfolgreiche Zwischennutzungen und Renaturierung (Umnutzung zu neuen dauerhaften Freiflächen) untersucht. Die 38 Vorhaben aus Städten der neuen Länder, ergänzt durch vier ausländische Beispiele, werden in der Veröffentlichung dokumentiert und übergreifend ausgewertet. Weitere Informationen zum Projekt, das im Rahmen des Forschungsprogramms "Projektplanung Aufbau Ost" durchgeführt wurde, erhalten Sie unter http://www.bbr.bund.de/aufbau-ost/standortentwicklung/standort_index.html
Die Dokumentation kann kostenlos bezogen werden unter silvia.becker@bbr.bund.de
8. Spiegel (Hg.) – „Landesentwicklung bei Bevölkerungsrückgang – Auswirkungen auf die Raum- und Siedlungsstruktur in Baden-Württemberg“
Baden-Württemberg ist vermutlich ein Land, das den bevorstehenden Rückgang der Bevölkerung am spätesten zu spüren bekommt. Trotz seiner insgesamt günstigen Ausgangsposition wird sich das Land zumindest mit drei Begleiterscheinungen der Bevölkerungsentwicklung auseinander zu setzen haben, die sich bereits heute abzeichnen: der einer gravierenden Verschiebung der Altersstruktur, einem wachsenden Anteil an ausländischen bzw. aus dem Ausland zugewanderten Einwohnern und einer zunehmenden Ungleichheit der Bevölkerungsentwicklung in den einzelnen Landesteilen. Diese Strukturmerkmale werden an drei Fallbeispielen behandelt. Der ARL-Band schließt mit einer Betrachtung über die Anpassung der raumplanerischen Instrumente an die Veränderungen der Bevölkerungsentwicklung und einem Ausblick auf die sich ergebenden Entwicklungen.
Erika Spiegel (Hg.): „Landesentwicklung bei Bevölkerungsrückgang – Auswirkungen auf die Raum- und Siedlungsstruktur in Baden-Württemberg. Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels Teil 3“, ARL-Arbeitsmaterial 310, 158 Seiten, 39 Euro, http://www.arl-net.de/
9. Niejahr – „Alt sind nur die anderen“
Wie wird sie aussehen, die Republik der Alten? Allein in Deutschland wird in zwanzig Jahren mehr als die Hälfte der Einwohner älter als sechzig sein. Die Autorin zeigt, wie das Leben, der Alltag in einer gealterten Gesellschaft dann aussehen könnte und was das für jeden von uns bedeutet. Zahlreiche Veränderungen - zum Beispiel eine längere Lebensarbeitszeit, ein neues Rentensystem - sind absehbar.
Elisabeth Niejahr: „Alt sind nur die anderen“, Fischer-Verlag, 2004, ISBN 3-10053-704-1, 17,90 Euro
10. Frevel – „Herausforderung demografischer Wandel“
Die Bevölkerung in Deutschland altert, schrumpft und wird heterogener. Die Wirkungen dieses demografischen Wandels sind tief greifend. So werden die sozialen Sicherungssysteme in der bisherigen Form kaum Bestand haben oder wird über Zuwanderung der Arbeitsmarkt seine Fachkräfte rekrutieren müssen. Doch auch die Lebenslagen und Lebensstile der Menschen werden sich verändern. Die Städte und Gemeinden werden die Infrastrukturen anpassen müssen und neue Konflikte gilt es zu erkennen und zu lösen. In diesem Band werden die Veränderungen der Bevölkerungsstruktur und die damit verbundenen Gestaltungsnotwendigkeiten für das Leben in der nahen Zukunft diskutiert. Die Aufsätze geben Denkanreize für aktuell notwendige Planungen und Entscheidungen.
Bernhard Frevel: „Herausforderung demografischer Wandel“, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004, 310 S., ISBN 3-531-14228-3, 29,90 Euro
11. Jurczek/Köppen – Studie „Aufbau oder Abriss Ost? Konzeptionelle Überlegungen zur nachhaltigen Stadtentwicklung in den neuen Ländern“
Die aus der rückläufigen Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung resultierenden Probleme ostdeutscher Städte beruhen meist auf einem komplexen Ursachenbündel. Deshalb sind für eine tragfähige und nachhaltige Stadtentwicklungsplanung integrierte Konzepte zu favorisieren. Die Städte sind in Gestalt und Organisation den neuen Gegebenheiten anzupassen, wobei diese Veränderungen nicht unbedingt nur negativ anzusehen sind. Es liegt bei den Bürgern und lokalen Entscheidungsträgern, ob ein anspruchsvoller Umbauprozess zwar eine schlankere, aber unter Umständen sogar qualitätsvollere Stadt hervorbringt. Dies erfordert ein hohes Maß an Engagement, Kreativität und Ausdauer.
Peter Jurczek / Bernhard Köppen (Verf.), Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (Hg.): „Aufbau oder Abriss Ost? Konzeptionelle Überlegungen zur nachhaltigen Stadtentwicklung in den neuen Ländern“, Reihe Zukunftsforum Politik, Nr. 63, 2004, ISBN: 3-937731-40-7
Die Broschüre kann unter http://www.kas.de/publikationen/2005/5862_dokument.html herunter geladen werden.
12. Hutter / Westphal / Siedentop u.a. – „Handlungsansätze zur Berücksichtigung der Umwelt-, Aufenthalts- und Lebensqualität im Rahmen der Innenentwicklung von Städten und Gemeinden – Fallstudien“
Der Bericht arbeitet heraus, dass qualitative Innenentwicklung sowohl unter Wachstums- als auch Schrumpfungsbedingungen für Kommunen von Interesse ist. Bereits punktuelle Verbesserungen beim Einsatz der bewährten kommunalen Instrumente städtebaulicher Planung sowie des Natur- und Umweltschutzes, der Verkehrsentwicklung, der Lärmminderung und der Mobilisierung von Innenentwicklungspotenzialen leisten erhebliche Beiträge. Der Bericht nennt konkrete Ansätze zur Reform des Gemeindefinanzsystems (Steuern, Gebühren, Beiträge, Wohnungsbauförderung und Städtebauförderung u.a.). Damit gibt er einen profunden Überblick über die zahlreichen Instrumente und Methoden der Innenentwicklung als einem möglichen Entwicklungspfad schrumpfender Städte.
Gerald Hutter, Christiane Westphal, Stefan Siedentop u.a.: „Handlungsansätze zur Berücksichtigung der Umwelt-, Aufenthalts- und Lebensqualität im Rahmen der Innenentwicklung von Städten und Gemeinden – Fallstudien“ Berlin 2004: Umweltbundesamt (UBA-Texte; 41/04). Forschungsbericht 200 16 112, 344 Seiten, 10 Euro, http://www.umweltbundesamt.de
13. Liebmann – „Vom sozialistischen Wohnkomplex zum Problemgebiet?“
Vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher bzw. gesamtstädtischer Veränderungsprozesse sowie aufbauend auf einer Analyse des Wandels der großsiedlungsbezogenen Stadtentwicklungspolitik setzt sich die Arbeit mit den mittelfristigen Perspektiven von Großsiedlungen sowie deren Funktion in einer sich wandelnden Stadtstruktur und auf einem sich verändernden Wohnungsmarkt auseinander.
Heike Liebmann: „Vom sozialistischen Wohnkomplex zum Problemgebiet? Strategien und Steuerungsinstrumente für Großsiedlungen im Stadtumbauprozess in Ostdeutschland“, Fakultät für Raumplanung der Universität Dortmund (Hg.), Dortmunder Beiträge für Raumplanung 118, 2004, 260 S., ISBN 3-88211-149-6, 23 Euro
14. Zeitschrift „trans“ – Nummer 13 „transify“
Die aktuelle Ausgabe der von StudentInnen am Departement Architektur der ETH Zürich herausgegebenen Zeitschrift fragt nach dem Wert von „funktionsloser Architektur“. Unterschiedliche Ansätze zum Weiterbauen in Zeiten von Stagnation und ausbleibendem Wachstum werden vorgestellt. Beim Umgang mit alter Substanz geht es nicht nur um Denkmalschutz und die bloße Erhaltung geschichtlich wertvoller Ensembles. Es gilt, unterschiedliche Prozesse und Entwicklungen aufzuzeigen.
Mit Beiträgen von Nicola Braghieri, Kees Christiaanse/Kathrin Siebert, Andri Gerber, Claudia Gliemann, Isabel Haupt, Rolf Kuhn, Quing Yun Ma, Daniele Marquez/Janet Schacke, Urs Ch. Nef, Matthias Noell, Lars Scharnholz, Lothar Schmidt, Isa Stürm
228 S., ISBN: 3-85676-153-5. Die Zeitschrift kann unter books@gta.arch.ethz.ch bestellt werden und kostet 10 Euro.
III. Neuigkeiten
1. Pro-Regio-Online-Zeitschrift – ZeitSchrift für den Ländlichen Raum
Das aktuelle Jahrgangs-Heft Nr.2 (2004) hat den Themenschwerpunkt „Die vernachlässigten Kleinstädte – Der vergessene Teil des Ländlichen Raumes“. Alle reden über die Großstadt und das Dorf – von den Kleinstädten spricht niemand. Welche Rolle aber spiel(t)en die ländlichen Kleinstädte von 1945 bis zur Gegenwart in ihrem Zwischenstatus zwischen Stadt und Land und als modernisierte Zentren im ländlichen Raum für die aktuelle Entwicklung der ländlichen Regionen wirklich? Download unter: http://www.pro-regio-online.de/downloads/klein1.pdf
(Die Ausgabe 2003 „Zwischenland - Die neuen Zwischen-Welten zwischen Dorf und Stadt“ kann unter http://www.pro-regio-online.de/downloads/zwl1.pdf herunter geladen werden.)
2. Die ZEIT: Serie – „Wir werden weniger“
Deutschland hat die niedrigste Geburtenrate in Europa, auf Dauer kann Zuwanderung allein das nicht ausgleichen. Was bedeutet eine schrumpfende Gesellschaft für die Wirtschaftskraft, für die Umwelt, für unsere Lebensqualität? Die ZEIT beschreibt die Folgen in einer Serie.
Ausgabe 47/2004 Christian Tenbrock – „Sexy allein reicht nicht“, Die Esten haben zu wenige Kinder. Der Grund: Im Umbruch der Neunziger ging Arbeit vor Familie. Jetzt gibt es Babyprämien – zum Wohle der Volkswirtschaft, http://www.zeit.de/2004/47/Estland
Ausgabe 48/2004 Interview mit Herbert Walter, Vorstandssprecher der Dresdner Bank – „Wir leben so gut wie keine andere Generation“, Wer zahlt für die Babyboomer im Alter? Ein Gespräch über die alternde Bevölkerung, private Vorsorge und Rentnerarmut, http://www.zeit.de/2004/48/Walter-Interview
Ausgabe 48/2004 Robert von Heusinger – „Verdammt zum Wachsen?“, Schrumpfen und Kapitalismus? Das passt nicht. Ein Gedankenexperiment, http://www.zeit.de/2004/48/gedankenexperiment
Ausgabe 49/2004 John F. Jungclaussen – „Die Stadt als Künstler“, Manchester war die erste Industriemetropole der Welt. Hier studierte Marx den Kapitalismus. Heute zeigt die englische Stadt, wie sich leere Viertel wieder füllen lassen, http://www.zeit.de/2004/49/Manchester
Ausgabe 49/2004 Johannes Voswinkel – „An der Wiege der russischen Revolution“, Iwanowo kann den Niedergang nicht stoppen. Einst wurden hier die Uniformen der Roten Armee genäht. Heute sind in der leeren Stadt vor allem Bierbrauer gut im Geschäft, http://www.zeit.de/2004/49/Iwanowo
3. Empirica – „Wohnungspolitische Konsequenzen der langfristigen demographischen Entwicklung“
Im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung wurde untersucht, inwieweit die zukünftige Wohnungsmarktentwicklung regional und auch teilräumlich so weit auseinander fällt, dass schematische Förderprogramme immer weniger greifen. Auf der Basis von Wohnungsnachfrageprognosen und Politikszenarien wurden Vorschläge für eine veränderte Wohnungsmarktpolitik erarbeitet. Eine Kurzfassung kann unter http://www.empirica-institut.de/kufa/empi108rb.pdf herunter geladen oder die Langfassung unter selbstverlag@bbr.bund.de bestellt werden.
4. Wettbewerbsausschreibung Deutscher Studienpreis – „Grenzen des Wachstums“
Ausweg Wachstum? Arbeit, Technik und Nachhaltigkeit in einer begrenzten Welt.
Wie wir in Zukunft leben und arbeiten sollten – darüber wird viel gestritten. Einig scheinen sich alle nur in einem Punkt: Das Zaubermittel, mit dem sich die aktuellen Probleme lösen lassen, heißt Wachstum. Doch ist Wachstum wirklich der Ausweg? Lässt sich Wachstum nachhaltig gestalten? Oder gibt es natürliche Grenzen des Wachstums? Die Körber-Stiftung fordert Studierende und junge Wissenschaftler bis einschließlich 30 Jahre auf, sich in ihren Beiträgen kritisch mit den gängigen Analysen und Empfehlungen auseinander zu setzen und eine eigenständige Position zu beziehen. Einsendeschluss ist der 01.Oktober 2005. Weitere Informationen unter: http://www.studienpreis.de bzw. http://www.stiftung.koerber.de/wettbewerbe/studienpreis/ausschreibung05/index.html
5. Presseschau Stadtumbau Oktober – Dezember 2004
Hintergrundberichte und Fachaufsätze zum Stadtumbau im 4. Quartal 2004 können unter http://www.schader-stiftung.de/wohn_wandel/775.php herunter geladen werden.
6. Ausgangsgutachten und Monitoringkonzept im Rahmen der Begleitforschung Stadtumbau Ost in Thüringen
Gegenstand des Ausgangsgutachtens ist die Dokumentation der Ausgangssituation in den Programmgemeinden in Thüringen sowie die der weiteren Entwicklung zugrunde gelegten Prognosen, Strategien und Maßnahmen. Ausgewertet wurden 44 Städte und Gemeinden, davon 43 aufgenommen im Programm Ost, davon 37 Teilnehmer im Bundeswettbewerb Stadtumbau Ost 2002.
Das vorliegende Monitoringkonzept liefert das methodische und inhaltliche Gerüst für eine einheitliche und zielführende Datenerfassung und Auswertung, zugeschnitten auf die spezielle Problematik des Schrumpfungsprozesses und das Förderprogramm Stadtumbau Ost in Thüringen. Die beiden Bände können auf der Seite „news“ als pdf herunterladen. http://www.begleitforschung-stadtumbau-thueringen.de/template/news.aspx
7. Vergabe von Teilstipendien für das Weiterbildungsprogramm „Urban Management“
Die Universität Leipzig immatrikuliert zum SS 2005 wieder interessierte Hochschulabsolventen für das Weiterbildungsprogramm Master of Science in 'urban management'. Aufgrund einer Förderung können bis zu 4 Studierende ein Teilstipendium erhalten. Bewerbungsfrist ist der 15.02.2005. Weitere Informationen: Iris Holland, Universität Leipzig, iholland@wifa.uni-leipzig.de oder unter http://www.uni-leipzig.de/ibbs
IV. Ausgewählte Termine:
15.01.05, Berlin, 15.30 Uhr
Film: „Nicht-Mehr / Noch-Nicht“
Ein Film von Daniel Kunle und Holger Lauinger über schrumpfende Städte und brachliegende Möglichkeitsräume. Eine neue Generation kultureller Interventionen auf Brachflächen wird vorgestellt: unkonventionelle Akteure, Projekte und Visionen, die sich mit der Reaktivierung von „Urbanität“ beschäftigen. Dem Zuschauer werden Anregungen und Inspirationen für entstehende Freiräume geboten. Was kann die Botschaft der städtischen Brache an den Citoyen sein?
Lichtblick-Kino, Kastanienallee77, Berlin Prenzlauer-Berg
http://www.nichtmehrnochnicht.de
15.01.05, Großräschen, 19.00 Uhr
Lange Nacht der ZeitmaschineLausitz auf den IBA - Terrassen, näheres unter http://www.iba-see.de
18.01.05, Dortmund, 18-20 Uhr
Städtebauliches Kolloquium: „Stadtumbau + Kommunikation - Strategien der Kommunikation“
Professionelle Kommunikationskonzepte auf der Ebene des Landes, der Region und der Stadt sollten den Bürgern die verschiedenen Transformationsprozesse im Sinne einer neuen Planungskultur nahe bringen. Vertreter dieser drei Ebenen diskutieren unterschiedliche Aspekte, wie die Vermittlung, das Controlling oder den Wissenstransfer.
Veranstalter: Universität Dortmund in Kooperation mit der FH Dortmund, dem ILS NRW und dem Büro brandscapes:net, http://www.ils.nrw.de/index1.html
19.01.05, Dortmund, 16-18 Uhr
Kolloquium: „Suburbanisierung, Post-Suburbia, Schrumpfung? Zur Konjunktur aktueller Deutungsangebote der Stadtstrukturforschung“
Veranstalter: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen
http://www.ils.nrw.de/index1.html
20.01/21.01.05, Schloss Eichholz (Wesseling bei Köln)
Themenkurs: Kommunale Leitbilder? Wozu noch Städte?
Das kommende Jahr wird Städte, Gemeinden und Kreise vor schwierige Aufgaben stellen. Die Probleme sind allgemein bekannt und einfache Lösungen bieten sich nicht an. Kommunale Mandats- und Entscheidungsträger sind deshalb ganz besonders auf weitsichtige, zukunftsfähige Konzepte und Strategien angewiesen. Bei der Suche nach bestmöglichen Lösungen kommt es auf einen breiten Ideen- und Erfahrungsaustausch an.
Veranstalter: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Kontakt unter: margit.ramackers@kas.de oder: 02236/707-225
22.01.05, Berlin, 16.00 Uhr
Film: „Nicht-Mehr / Noch-Nicht“
Informationen siehe Termin 15.01.05
26.01.-30.01.05, Berlin, 15-20 Uhr
Ausstellung der 36 Arbeiten der zweiten Phase des internationalen und interdisziplinären Ideenwettbewerbs "Schrumpfende Städte - Die Stadt neu denken" von Zeitschrift archplus und das Projekt Schrumpfende Städte (Deutsches Architektur Zentrums (DAZ), Köpenicker Str. 48/49)
26.01.05, Kassel, 18.00 Uhr
Vortrag „Zum Wandel des öffentlichen Raums“ von Prof. Walter Siebel
Veranstalter: Universität Kassel, Henschelstraße 2, Hörsaal R 119
http://www.uni-kassel.de/fb6/start/aktuell/vortragsreihe.pdf
02.02.05, Kassel, 18.00 Uhr
Vortrag „Stadtpolitik im Umgang mit den ökonomischen und sozialen Umbrüchen“ von Franziska Eichstädt-Bohlig
Veranstalter: Universität Kassel, Henschelstraße 2, Hörsaal R 119
http://www.uni-kassel.de/fb6/start/aktuell/vortragsreihe.pdf
03.02.05, Berlin, 10-16.45 Uhr
Kolloquium: „Aufbau Ost – Zwischenbilanz und Perspektiven aus raumwissenschaftlicher Sicht“
Anfang 2005 beginnt die zweite Phase der staatlichen Sonderförderung für Ostdeutschland. Wird es weiterhin parallele Entwicklungen von Zusammenbruch und Wachstum geben? Das Kolloquium sucht mit Zwischenbilanzen und Perspektiven nach Antworten in einem nach wie vor schwierigen Politikfeld.
Veranstalter: ARL, IÖR, IRS, Leibniz-Institut für Länderkunde
http://www.ioer.de/PDF/einl/pogramm%20AufbauOst030205.pdf
23.02.05, Hamm/Westfalen
Seminar: „Städtebauliche Verträge als Grundlage des Stadtumbaus? Anwendungsmöglichkeiten der neuen §§ 171a-d BauGB 2004 und Möglichkeiten des Zusammenwirkens im Stadtumbau“
Veranstalter: Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung e.V. (vhw)
http://www.vhw-online.de/aktuell/index.php
24./25.02.05, Frankfurt/Main
Kongress zur Zukunft der europäischen Stadt unter dem Motto „Wie werden wir leben?“, Mit Themenschwerpunkten wie „Sozialstruktur und Stadtentwicklung“, „Europäische Stadt und Architektur“, „Wohnen und Mobilität“ sowie „Lebensstile und Lifestyle“ werden die Auswirkungen des sozialen, ökonomischen und räumlichen Wandels auf die Großstädte Europas und deren Auswirkungen auf den Städtebau, die Stadtplanung und die Stadtentwicklung untersucht. Referenten sind u.a. Prof. Dr. Vittorio M. Lampugnani (Eidgenössische TH Zürich), Frank Schirrmacher (F.A.Z.), Prof. Dipl.-Ing. Albert Speer (Architekt und Stadtplaner in Frankfurt am Main) sowie Prof. Dr. Walter Siebel (Professor für Soziologie an der Universität Oldenburg). Ausführliche Informationen und Anmeldungen unter: http://www.urbanfutureforum.org
16.03-18.03.05, Universität Potsdam
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demographie: „Wege zu einer erfolgreichen Familien- und Bevölkerungspolitik“
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Demographie (dgd), http://www.demographie-online.de
weitere Veranstaltungen unter http://www.schader-stiftung.de/wohn_wandel/124.php
V. Redaktionelle Hinweise:
Mitwirkung Newsletter #15
Aktuell erhalten diesen Informationsbrief etwa 600 Empfänger. Die Herausgeber (Schader-Stiftung und AG schrumpfende-stadt.de) freuen sich über das breite Interesse am Thema und unserem Angebot. Noch mehr freuen wir uns über Rückmeldungen jeglicher Art, sei es konstruktive Kritik, Lob oder Ihre inhaltliche Unterstützung. Um diesen Newsletter möglichst informativ gestalten zu können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Mitwirkung und geben Sie uns Ihre Beiträge aus den Themenbereichen Schrumpfende Städte / Regenerierung / Stadtumbau für die Rubriken Veröffentlichungen, Neuigkeiten und Termine bis zum 25. Februar 2005 per Email bekannt. Wenn wir Sie an den Redaktionsschluss des nächsten Newsletters rechtzeitig erinnern sollen, schreiben Sie uns bitte!
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Umfeld bekannt machen könnten.
Ihr Team von schrumpfende-stadt.de und stadtumbau-ost.de.
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